Springer-Verlag und Kolumnist Matthias Matussek einigen sich

27. Mai 2016, 09:53
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Rauswurf im November 2015 nach Facebook-Posting zu Paris-Terror

Hamburg – Springer und Autor Matthias Matussek haben sich geeinigt und ihre Streitigkeiten beendet. Der Springer-Verlag und Matussek hätten ihre arbeitsrechtlichen "Differenzen mit einem Vergleich beigelegt", schreibt Matusseks Anwalt Joachim Steinhöfel auf Facebook. Matussek freue sich darauf, "in Zukunft weiter für die 'Welt am Sonntag' tätig zu sein".

Hintergrund: Im November 2015 wurde "Welt"-Kolumnist Matthias Matussek gefeuert. Er soll damals WeltN24-Chefredakteur Jan-Eric Peters in einer Redaktionskonferenz beschimpft haben. Zuvor hatte sich Peters von einem Facebook-Posting Matusseks distanziert, Matussek hatte den Terror in Paris mit einem Smiley kommentiert. Peters hatte das Posting als "durchgeknallt" bezeichnet. (red, 27.5.2016)

Nachlese

Nach Rauswurf: Matussek will Springer klagen

Nach Facebook-Posting: "Welt" feuert Kolumnisten Matussek – Chefredakteur Jan-Eric Peters hatte Posting zu den Pariser Anschlägen verurteilt – Matussek soll Chefredakteur als "Arschloch" beschimpft haben

"Durchgeknallt": "Welt"-Chefredakteur verurteilt Posting von Kolumnist – Matthias Matussek brachte den Terror in Paris mit Flüchtlingen in Verbindung

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