Hartnäckiger Kopierschutz für "Far Cry Primal", "The Division" und "Tomb Raider"

25. Jänner 2016, 11:14
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Immer mehr Hersteller setzen auf die DRM-Software Denuvo

Nach Erfolgen von Spielherstellern mit dem Kopierschutz Denuvo im vergangenen Jahr werden auch einige der ersten neuen Blockbuster-Games 2016 auf die in Österreich entwickelte DRM-Software setzen.

Neben dem Action-Adventure "Far Cry Primal" (23.2.) von Ubisoft baue auch die PC-Version von "Rise of the Tomb Raider" (27.1.) von Square Enix auf die Sicherungssoftware gegen die illegale Vervielfältigung. Dies geht laut Bericht der Seite DSO Gaming aus dem Endbenutzer-Lizenzvertrag von "Primal" und aus einem mittlerweile wieder offline genommenem Eintrag auf der Seite Codefusion hervor, die auf den Denuvo-Hersteller registriert ist.

Weitere Hinweise

Eine offizielle Bestätigung seitens der Spielhersteller gibt es bislang nicht (Anm.: eine Anfrage des GameStandard konnte bisher noch nicht beantwortet werden), allerdings nutzte zumindest Square Enix bereits zuvor den Kopierschutz beim Spiel "Just Cause 3".

Im Fall von Ubisoft werden spätestens die finalen Versionen der Spiele Aufschluss geben. Unterdessen fanden Spieler jedoch auch schon in den Dateien zur Beta-Testversion vom kommenden Rollenspiel-Shooter "The Division" Hinweise zum Einsatz von Denuvo.

Berüchtigt

Unter Filesharern ist die DRM-Software spätestens seit dem Bericht des chinesischen Cracker-Teams berüchtigt, wonach Denuvo kaum bzw. sehr schwer zu knacken sei und geschützte Spiele dadurch zumindest in den ersten Wochen nach der Veröffentlichung vor unauthorisierten Kopien sicher seien.

Anfang Jänner warnte die Gründerin des chinesischen Cracker-Forums 3DM, "Phoenix", dass es aufgrund des Fortschritts der Kopierschutztechnologien bald keine gecrackten Games mehr geben könnte. (zw, 25.1.2016)

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    foto: far cry primal
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