Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 800x533Man benötigt nur wenig Werkzeug, um den Kindle Fire HD auseinander zu nehmen.
Die Reparaturspezialisten von iFixit haben sich ein neues "Opfer" zum Zerlegen gesucht. Getroffen hat es die aktuellen Amazon Tablets: Den überarbeiteten Kindle Fire und die neue HD-Ausgabe in der Sieben-Zoll-Version.
Mit einem einfachen Aufmachtool sind die Bastler unter die Rückseite beider Geräte vorgedrungen, wo bereits die Mainboards offenliegen und der Akku ersichtlich ist. Unterschied: Bei der HD-Version ist die Batterie etwas schmaler, länger und von einem Metallgehäuse geschützt. Bei der überholten Generation des Vorjahrs fehlt die Einfassung des Akkus. Der Energiespeicher reicht über die volle Breite des Tablets und bedeckt auch etwa zwei Drittel seiner Länge.
Im Kindle Fire HD hat die iFixit-Crew zudem einen austauschbaren Kopfhöreranschluss entdeckt. Die Hardwaredesigner haben sich offenbar Gedanken darüber gemacht, wie das Gerät im Schadensfall bei typischen Verschleißteilen einfach repariert werden kann.
Auf dem Motherboard finden sich die Flashspeicher-Controller, das integrierte Energiemangement, ein Broadcomm-Chip mit GPS, Bluetooth und Radioempfänger, ein Soundchip sowie eine weitere Komponente mit der Beschriftung "B50 5222 12507A9A10", bei der es sich um das WLAN-Modul handeln dürfte. Auf der Hinterseite finden sich Gyroskop, Beschleunigungssensor und eine der beiden MIMO-Antennen.
Im neuen Modell findet sich die OMAP 4460-Plattform von Texas Instruments, die mit einem Dualcore-Prozessor mit 1,5 GHz-Taktung läuft. Von Amazon angegeben sind allerdings nur 1,2 GHz. Eventuell ist die CPU standardmäßig gedrosselt, um dafür die Akkulaufzeit zu erhöhen. In der überarbeiteten Ausgabe des letztjährigen Kindle hat sich diesbezüglich nichts verändert, hier werkt weiter der OMAP 4430-Dualcore. Immerhin wurde dem Gerät eine RAM-Verdoppelung spendiert, ansonsten hat sich nur sehr wenig geändert.
Nach der Entfernung von Lautsprechersystem und Frontkamera konnten die Tüftler schließlich auch den Akku ausbauen, unter welchem die Displaykonstruktion verborgen liegt. Hergestellt wurde der Bildschirm von LG. Es ist mit der Glasoberfläche verbunden, was bei einem Schaden den Ersatz beider Komponenten notwendig macht. Angesteuert wird der Screen mit dem maXTouch mTXT768E-Controller. Ebenfalls im "inneren Framework" beheimatet sind der Umgebungslichtsensor und das Mikrofon.
In Sachen Reparierbarkeit schneidet der kleine Kindle Fire HD passabel ab. Bei iFixit lobt man die einfache Öffnung, die problemlose Entfernung der Batterie, die nicht angeklebt ist und generell die relativ geringe Anzahl an Komponenten. Alle Schrauben, bis auf eine des Typs T5 Torx, sind von der Bauart Phillips #00, was Werkzeug spart. Insgesamt wurden lediglich zwei Schraubenzieher, ein Plastköffner und eine Rasierklinge benötigt.
Negativ aufgefallen sind das Kupfer-Tape auf dem Prozessor, das schwer zu entfernen war, sowie die Display-Glas-Verbundkonstruktion. iFixit gibt dem Kindle Fire HD sieben Punkte auf einer Skala von eins bis zehn.
Wesentlich mühevoller wird die Arbeit für jene, die das Gerät mit alternativer Firmware bespielen wollen. Amazon hat beim neuen Modell den Bootloader gesperrt. (red, derStandard.at, 18.09.2012)
Link:
Mit derStandard.at/Mobil sind Sie unterwegs immer top-informiert - mit Liveberichten und Postings!
Vollwertiger und -preisiger Laptop im Tablet-Format - Kompromisse bei schlechter Akkulaufzeit und Touch-Bedienung
Marketing-Chef Sullivan spricht von drei Kernfaktoren, die die Position von Windows Phone stärken können
Google und NASA setzen ab dem dritten Quartal auf einen neuen, schnelleren Quanten-Computer
18-Jährige erfindet Superspeicher, der in nur wenigen Sekunden ein Smartphone aufladen kann
Google setzt bewusst Zeichen - Einheitliche Services über Betriebssystemgrenzen hinweg, Android-Updates durch die Hintertür
Aktualisierte iOS-App bietet zudem neue Geofencing-Funktionen und Zeitsteuerung
Ein US-Restaurant blamiert sich zuerst im TV und dann mit beleidigenden Postings gegen Facebook-User
Opportunity legte 35,760 Kilometer auf dem Mars zurück – absoluter Rekord wird von ehemaligem Sowjet-Gefährt gehalten
Facebook, Twitter und Tumblr-Apps veröffentlicht - Neues, natives Glass Development Kit angekündigt
Technologie könnte Einheiten im Feldeinsatz unabhängiger von traditionellen Versorgungsketten machen
Wartet mit substanziellen Verbesserungen auf - 3D-Ansicht und aufgeräumte Kartendarstellung als Highlights
Intelligente Systeme sollen zukünftige Probleme der Ballungszentren lösen
Gespaltene Meinung bei Entwicklern
Die 5-Megapixel-Kamera wird über die CSI-Schnittstelle verbunden
Auch andere große Medien springen ins Datenbrillen-Boot und veröffentlichen Apps
Erste Eindrücke zur "Explorer Edition" - Potential erkennbar, aber auch noch viele offene Fragen
Maschinelles Lernen und zentrale Rechenprobleme im Fokus des Projekts
Neue Version unterstützt Dateien im EPUB und PDF-Format - Maximal 1.000 Werke
Russisches Roulette mit Facebook-Profilen löschte Nutzerdaten in einem von sechs Versuchen
Ein Metallwerkzeug würde unübersehbare Spuren, Kerben usw. hinterlassen, da die Gehäuse heute alle mit Schnappern versehen sind. Deshalb wird zum Aufhebeln ein klingenartiges Werkzeug aus Kunstoff benützt, der geringfügig härter als das Gehäusematerial ist. Ergebnis: offen ohne Kratzer.
Die Bezeichnung "Aufmachtool" ist holprig, trifft es aber wohl am Besten.
Das da ist gemeint:
http://www.duden.de/rechtschr... ubenzieher
zur Erweiterung des Wortschatzes ;)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.