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Der "Sprachstreik" ist ausgerufen: Im Rahmen des alljährlich in verschiedenen Ländern stattfindenden "MigrantInnen-Streiktag" war der 1. März 2012 der Verweigerung des Deutschsprechens gewidmet. "Wir rufen zum Streik gegen den Deutschzwang auf", heißt es im Aufruftext.
Provozierend auch die Aussagen manch eines "Sprachpolizisten", der gegen die "enthemmte FKK-Sprache" wettert.
Es wird auch die Frage gestellt, ob man das "Genuschel" in Österreich überhaupt Deutsch nennen kann.
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& hier sind soviele migranten, dass sie gar nicht die moeglichkeit haben, sich zu integrieren. wie soll sich ein migrant integrieren, wenn um ihn nur andere migranten sind?
eher hab ich den eindruck, ich muesste mich hier integrieren lol.
hab nix gegen diese leute, aber ein paar "landsleute" mehr in meiner umgebung waeren schon gut.
auch fuer die migranten.
vielleicht bissl offtopic, vielleicht aber auch nicht...
Lernen'S Geschichte. Der Ausdruck "Hochdeutsch" kommt daher, dass es auch einmal ein Niederdeutsch gab. Verwandt mit dem Niederländischen.
Hochdeutsch ist das was die Deutschsprecher in der Höhe - also weiter Weg vom Meer, Richtung Berge gesprochen haben.
In den Alpen zum Beispiel.
Was ich sagen will: Was man heute "Deutsch" nennt haben die Deutschen von uns gelernt. Wenn es bei denen anders klingt, machen sie was falsch - so schauts aus ;-)
Wenn ich in den Allgäu fahr versteh ich kein Wort, wenn ich nach Norddeutschland fahre, verstehen sie mich nicht. Aber in meiner Schule in der tiefen wou-wou-Styria hab ich gelernt, wenn ich über einen Hügel fahre und wir einander nicht mehr verstehen, dann reden wir Englisch oder Dochdeutsch - na und?
...wahrscheinlich bin ichs trotzdem, aber...
Für mich wirken die ganzen Dialekte auch nicht gerade wie Hochdeutsch.
Und Textverständnis wächst echt nicht mit der Muttersprache, ein Nichtmuttersprachler BEMÜHT sich wenigstens auch, was zu verstehen und sich nicht allzu schleißig auszudrücken.
es ist vielmehr der Gipfel der Dummheit es zu tun. Die Migranten werden über kurz oder lang nicht umhin kommen sich mit der vorherrschenden Landessprache beschäftigen zu müssen, zumindest wenn sie ein Interesse daran haben auch verstanden zu werden. Die andere Seite weigert sich zum einen zu akzeptieren dass Deutsch eine lebende Sprache ist, sie sich ergo auch ändert und von verschiedenen Einflüssen bereichert wird - gerade und speziell in Österreich und zum Anderen sind sie immer noch der verqueren Ansicht dass das Lernen von Fremdsprachen etwas gefährliches Kulturgefährdendes sei (zumindest bei den nicht klassischen Fremdsprachen) - also warum nicht Türkisch lernen, oder Serbokroatisch oder Polnisch? Kann man im Alltag wahrscheinlich...
Seit die ÖVP vor einigen Jahren "unser Kurs ist der Deutschkurs" plakatierte, nehme ich das sehr wörtlich.
Kommt so ein Eingeborener daher und sagt mir: "ich komme wegen dem Wasser", dann antworte ich ihm auf Englisch.
Jeglicher Grammatikverstoß, solange er nicht der österreichischen Standardsprache entspricht, wird gnadenlos geahndet.
dass das einfach eine Provokation ist ... die wohlgemerkt funktioniert!
Ob das Ziel dahinter positiv oder negativ ist, bzw. welches Ziel überhaupt verfolgt wird, darüber lässt sich streiten, aber Provokationen bewegen immer etwas! Dass es dadurch, wie einE andereR in diesem Forum schon gepostet hat, zu einem Bürgerkrieg kommt, halte ich für einen absoluten Schwachsinn ... Ich kann mir vorstellen, dass dadurch, dass MigrantInnen zeigen, dass auch ihre Community eine Stimme hat, etwas zu sagen hat und bewegen kann, eine positive Wirkung hat ... sogar mit dieser (provokanten) Forderung!
Außerdem wird gegen den DeutschZWANG demonstriert und nicht dazu aufgefordert, nicht deutsch zu lernen! Und das kann ich unterschreiben!
Wenn ich in ein fremdes Land komme, mich dort niederlassen will und Arbeit suche, muss ich mich an die dortigen Gepflogenheiten halten. Dazu gehört auch, die dortige Sprache zu erlernen, was Vorteile für beide Seiten bringt.
Wenn diesen Damen und Herren diese Bedingungen nicht passen, kein Probelm - es zwingt sie ja niemand hierzubleiben!
Komme ich in Dein Land, spreche ich deine Sprache - kommst Du in Meins, sprichst du meine!
Also: Wenn den sehr vererhrten Migranten etwas nicht passt, einfach wieder ins Herkunftsland zurückreisen.
Vielen Dank für Euer Verständnis, liebe Migranten!
Dass Migranten deutsch können sollen, ist keine verwerfliche Forderung. Viele jener, die das fordern, würden aber gern sehen, dass Migranten nur mehr deutsch sprechen und ihre Muttersprache quasi aufgeben - das finde ich verwerflich. Ideal wäre wenn so viele Menschen in der Bevölkerung so viele Sprachen wie möglich sprechen.
Wie soll die für alle wichtige Verständigung denn erfolgen, wenn nicht in der Sprache des Einwanderungs- oder Gastlandes?
Rauchzeichen? Gestikulieren? Piktogramme?
Ist der "Streik" ein Symbol einer gelungenen Eingliederung in die Gesellschaft oder ein Zeichen einer demonstrativ gezeigten Blödheit und Lernunwilligkeit?
Wenn das so sein sollte, rate ich zum Erwerb einer Rückfahrkarte und wünsche eine gute Reise in die in jeder Hinsicht besseren Herkunftsländer!
genau so verdeutlicht man Dinge. Dazu gehört auch die Zuspitzung.
Anders fürchte ich, werden unsere lieben Österreicher das nie begreifen.
Am besten wäre aber, wir sprächen nur noch Latein mit ihnen und beriefen uns auf die hl. r.k.K.
Wenn wir uns dann noch auf die Vorkonziliären berufen, werden sie uns lieben und pausenlos abbusseln. (wääh, naja, geht vielleicht doch a bisserl zu weit jetzt)
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