Budget

Regierung bremst für das Triple A

15. November 2011, 09:50
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    foto: orf/derstandard.at

Schuldenbremse im Ministerrat beschlossen - Regierung braucht Oppositions-Unterstützung - Wo konkret gespart wird, ist unklar

Die Regierung hat am Dienstag im Ministerrat die Einführung einer in der Verfassung verankerten Schuldenbremse beschlossen. Mit dieser soll nach deutschem Vorbild ab 2017 das strukturelle Defizit 0,35 Prozent des BIP nicht überschreiten. Der Abbau des Schuldenberges auf unter 60 Prozent des BIP ist in dem Entwurf nicht explizit erwähnt. Nach den Worten von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) müssen, um die Vorgaben der Schuldenbremse zu erfüllen, bis 2020 jährlich etwa zwei Mrd. Euro an strukturellem Defizit abgebaut werden. Mit der Schuldenbremse soll Österreichs Triple A-Status aufrecht erhalten werden (derStandard.at berichtete).

Das bedeute natürlich Einsparungen. Diese sollen bei der Verwaltung so wie bei den Frühpensionen erfolgen. Geht es nach der SPÖ, soll es aber auch durch Vermögenssteuern zu mehr Einnahmen kommen.

Die heute von der Regierung beschlossene Schuldenbremse hat viele Väter, vor allem schwarze. Vor dem Ministerrat am Dienstag beanspruchten mehrere ÖVP-Vertreter die Idee für sich. Sowohl Vizekanzler Michael Spindelegger als auch Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Klubobmann Karlheinz Kopf meinten, sie hätten die Einführung einer Schuldenbremse schon vor Wochen, wenn nicht Monaten gefordert.

IHS-Chef Felderer ist "beeindruckt"

IHS-Chef Bernhard Felderer hat sich vom Beschluss der Regierung über eine "Schuldenbremse" am Dienstag "sehr beeindruckt" gezeigt. Die Entscheidung sei "überraschend schnell gegangen, man muss gratulieren", sagte er. Die Regierung habe Handlungsfähigkeit demonstriert, meinte er.

Diese Maßnahme werde Österreich sehr nützen, sollte "der Sturm, der derzeit über Südeuropa bläst, auch andere Länder erfassen". Das Vertrauen, das damit geschaffen werde, sei ein "riesiges". "Das geplante Gesetz ist ein wichtiger Meilenstein für Österreich, um immun gegen Finanzmarktspekulationen zu werden, ich bin begeistert." Das einzige Problem ortet der Experte darin, dass die Opposition zustimmen muss. "Ich hoffe, dass das auch geschieht und die Opposition erkennt, dass sie Verantwortung hat", sagte er.

Die Regelung, dass das strukturelle Defizit ab 2017 nur mehr 0,35 Prozent des BIP betragen darf, sei eine "sehr strikte Regel", analog zu jener Deutschlands. Richtig sei auch, dass das bei außergewöhnlichen Situationen wie Naturkatastrophen oder Wirtschaftskrisen ausgesetzt werden kann. Diese Regel entspreche ebenfalls dem deutschen, aber auch dem schweizer Modell.

Unterstützung von Nowotny

Auch der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Ewald Nowotny, hat die geplante Einführung einer Schuldenbremse begrüßt. "Dies stellt einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stabilität der Staatsfinanzen und einer gestärkten Glaubwürdigkeit der Fiskalpolitik dar", wurde Nowotny in einer Aussendung zitiert. Als "entscheidend" für die Wirksamkeit der Schuldenbremse bezeichnete er, dass auch Länder und Gemeinden erfasst werden.

Unterstützung von der Opposition

Um die Schuldenbremse auch tatsächlich in der Verfassung verankern zu können, brauchen die Regierungsparteien die Unterstützung der Opposition. Die Grünen zeigen sich diskussionsbereit und das BZÖ könnten einen entsprechenden Beschluss im Parlament aber mittragen, die FPÖ zeigte sich nach positiven Signalen ablehnend.  Faymann und  Spindelegger richteten am Dienstag einen Appell an die Opposition, dem Vorhaben zuzustimmen. Sie wünschen sich eine möglichst breite Zustimmung. Ein einstimmiger Beschluss aller fünf Parlamentsparteien "wäre das schönste Signal", so Faymann im Pressefoyer nach dem Ministerrat. Die Oppositionsparteien kündigten bereits an, ihre Zustimmung an diverse Bedingungen zu knüpfen.

Schwierige Verhandlungen mit den Ländern

Spindelegger verwies darauf, dass aus der Opposition selbst Forderungen nach einer Schuldenbremse gekommen sind. Viel schwieriger könnten die Verhandlungen mit den Ländern werden, die der Schuldenbremse ebenfalls unterworfen werden sollen. ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf zeigte sich am Dienstag vorerst noch optimistisch und verwies auf positive Signale aus Vorarlberg. Was die Opposition betrifft, hofft auch er auf die Zustimmung aller drei Parteien. Er appellierte an die Grünen, den Ernst der Lage zu erkennen.

Was die konkreten Einsparungen betrifft, die in Folge der Schuldenbremse auf die Österreicher zukommen, blieb die Regierungsspitze weiterhin vage. Man werde sich alle Bereiche anschauen und sowohl ein- als auch ausgabenseitig Maßnahmen setzen, sagte Faymann. Er bezeichnete die Schuldenbremse als "ausgesprochen notwendige" Maßnahme. Man könne zwar Italien und Ungarn nicht direkt beeinflussen, "aber im eigenen Land dafür sorgen, die Schulden herunter zu bringen".

Spindelegger: "Konsequenzen für viele Jahre"

Die Schuldenbremse und das daraus resultierende Sparpaket bringen Konsequenzen für viele Jahr mit sich, sagte Spindelegger. Die Sorge, dass das Vorhaben zu ambitioniert ist, und man die Schulden so schnell nicht abbauen wird können, wies Spindelegger zurück. Die Regierung sei ständig aufgefordert worden etwas zu tun, daher solle man jetzt nicht meckern. "Lasst uns arbeiten."

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) sagte, dass es Sparmaßnahmen in allen Bereichen, etwa in der Verwaltung und bei Förderungen, geben wird müssen. Er räumte aber ein, dass es nach dem letzten Sparpaket, das bei den Familien einiges an Kürzungen gebracht hatte, es in diesem Bereich jetzt schwierig werde, weiter zu sparen. Für die SPÖ betonte Staatssekretär Andreas Schieder, dass es neben strukturellen Einsparungen und Maßnahmen gegen Frühpensionierungen auch zusätzliche Vermögenssteuern geben solle.

Pensionserhöhungen verteidigt

Was die gestern ausverhandelten Pensionserhöhungen betrifft, wurde die Ausweitung des Alleinverdienerabsetzbetrages von Faymann und Spindelegger trotz des bevorstehenden Sparkurses verteidigt. Faymann argumentierte damit, dass die Pensionserhöhungen in dem vorgesehenen Rahmen einer Inflationsabgeltung von 2,7 Prozent bleiben. Der Alleinverdienerabsetzbetrag für Paare, die keine Kinder (mehr) zu betreuen haben, war im Zuge des letzten Sparpakets gestrichen worden und nach Protesten bis zu einer gewissen Einkommensgrenze wieder eingeführt worden. Gestern wurde diese Grenze ausgeweitet.

37 Tagesordnungspunkte

Auch sonst hat sich die Regierung für ihre dieswöchige Sitzung viel vorgenommen. Insgesamt harren 37 Tagesordnungspunkte der Erledigung - von der Beamtendienstrechtsnovelle über das Sicherheitspolizeigesetz und den "Generationen-Scan" bis zu Anpassungen im Finanzausgleich. Grund dafür: Gesetze, die mit 1. Jänner 2012 in Kraft treten sollen, müssen spätestens am Dienstag durch den Ministerrat, wenn sie noch auf regulärem Weg das Parlament passieren sollen.

Debatte über Budgetbegleitgesetz

Die Sitzung des Nationalrats beginnt aufgrund eines Verlangens der FPÖ mit einer Aktuellen Stunde zum Thema "Kinderschutz statt Täterschutz, Frau Justizminister!". Daran schließt sich eine Aktuelle Europastunde, unter dem von der SPÖ vorgeschlagenen Titel "Die besten Chancen für Europas Jugend - Beschäftigung als Schlüssel". Es folgt die Debatte über das Budgetbegleitgesetz. (APA)

Link

In der ZIB2 am Montag verkündeten Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger gemeinsam die neuen Sparmaßnahmen

 

Kommentar posten
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Robert Alexander
00
21.11.2011, 10:30
IHS-Chef Bernhard Felderer der Eindimensionaldenker der Nation.

Wo bitte ist seine "höhere" Studie, was das bringt und was welche Maßnahmen - systemisch gesehen - für (Aus)wirkungen hat??

Gerhard Hofegger
00
11.12.2011, 09:51

Keine Frage wo gespart wird. Wie in Italien, Politikergehälter um die Hälfte reduzieren. Somit wären sie wieder näher am Durchschnittsverdienst der Österreicher. Pensionsanspruch erst nach mindestens 45Versicherungsjahren. Einzelverträge sind natürlich davon ausgenommen. Da die meisten Politiker noch sehr gut dotierte Nebenjobs haben muß man sich Fragen ob sie mit ihrer Tätigkeit in der Politik nicht ausgelastet sind und sich entsprechend personelle Konsequenzen überlegen. Oder wir machens wie bis jetzt und sagen - der Kreisky war`s.
Ach nein das komm erst wenn diese Sche..ß EU den Bach runtergewirtschaftet ist und alle Staaten ihren Bürgern unsagbare Schuldenberge hinterlassen haben. War da nicht was - mit dem Kreisky ?!

Süffisant
10
15.11.2011, 18:44
Wer glaubt,...

...es sei nicht notwendig mit dem Sparen SOFORT anzufangen, der sollte sich diese dramatisch ansteigenden Renditen der österreichischen Anleihen anschauen: http://pigbonds.info/

SteadyState
01
15.11.2011, 22:30

Das Pyramidenspiel weltweiter Finanzkapitalismus ist im Begriff zusammenzubrechen, jahre- wenn nicht jahrzehntelange Rezession wenn nicht Depression unausweichlich. Ob der Zwergstaat Österreich jetzt ein paar Prozent einspart oder nicht ist völlig unerheblich. Die Frage ist nur, ob eine große Menschheitskatastrophe vermieden werden kann oder nicht. Dazu muss eine soziale Marktwirtschaft geschaffen werden, die diesen Namen auch verdient.

maus 14
00
15.11.2011, 18:39

die schuldenbremse darf aber nicht auf dem buckel der arbeitenden bremsen
die schuldenbremse muss auch einmal viel besserverdienende ins visier nehmen
sprich-gerecht
es kann nicht sein , dass der letzte rest der steuerzahler gewinne der gewinner auch noch mitsteuert

maus 14
01
15.11.2011, 17:58

fürs triple a schuften alle arbeitnehmer das äusserste
es liegt an der politik gelder gerecht zu händeln
es liegt an der politik , geldmissbrauch zu unterbinden
es liegt an der politik spekulantentum in die schranken zu weisen
es liegt an der politik triple a zu erhalten

Mostbluzza
00
17.11.2011, 10:38
mausi, wird das 2012/2013 deine erste NR-wahl?

aber du meinst es gut, wir wissens eh.

Bitte Ich Weiß Was
00
15.11.2011, 17:54
Und welcher von den 2 Titänchen haut jetzt den Neugebauer

und welcher hält ihn?

Spaß beiseite: Beamten MAXIMAL +2,7% & basta!

Oder wer soll die 2 noch ernst nehmen, wenn sie das Nulldefizit im Jahr-nach-der-NR-Wahl vom Himmel versprechen und dann mit überhöhten Beamtenabschlüssen wie in den letzten 10 Jahren unsere fixen Staatsausgaben über Jahrzehnte bis hin zu den späteren Beamtenpensionen in unerschwingliche Höhen treiben?

maus 14
01
15.11.2011, 17:41

österreich nicht triple A
wer dann?

Bitte Ich Weiß Was
01
15.11.2011, 18:32
USA - USA - USA!

Dort stellt sich der Präsident souverän hin und sagt: "USA war immer Triple-A und ist Triple-A, egal was die Rating-Agenturen sagen"

Ich glaub' Fitch hatte da aufgemuckt gehabt und eigenartigerweise hatten die tags darauf irgendeine Überprüfung am Hals oder so ;-) Komisch!

Claro?

Wegen den 10 Dollar-Billiönchen (=10.000 Milliarden! Ca gleichauf mit Italien pro Nase betrachtet und dann haben die Amis ja noch Privatschulden bis Ende nie, Stichwort Kreditkarten mit ca 8.000 Dollar "Rahmen" und anzahlungsfreies Leasing als häufigste Auto-"Kauf"-Methode. Von den eigenwilligen Eigenheimfinanzierungen ging die Krise aus: Ausziehen, Schlüssel hergeben und Bank bleibt dort auf Kredit sitzen!) Schulden - ist doch wurscht - dort.

Genowo
02
15.11.2011, 17:36
Eine vernünftige Vermögenssteuer könnte rd. 4 Mrd. bringen,

die überfällige Gemeindereform (Zusammenlegung der 2353 Gemeinden auf rd. 500 - 800) brächte sicherlich eine weitere Mrd.
Einen Teil davon in die Bildung und die Entlastung kleinerer bis mittlerer Einkommen investiert, brächte einen ordentlichen Konjukturimpuls.
Den Großteil der 5 Mrd. aber für ein ausgeglichenes Budget, auf dass wir alle langfristig davon profitieren!
Wenn wir auch noch die Höchstbemessungsgrundlage kippen (wieso sollten Gutverdiener %-uell weniger zahlen?), wäre eine zusätzliche Entlastung durch Reduktion der SV-Beiträge für alle möglich.

Eine Schuldenbremse ohne dazu zu sagen, wie das gehen soll, ist eine fayge Beruhigung-Spindelpille.

Mostbluzza
00
17.11.2011, 10:41
jaja, geht viel, nur die angst vorm wähler

die haben eine mörderangst, vor uns, vor ihrer klientel.

sie scheuen den wähler wie der teufel das weihwasser, diese feiglinge. am meisten angst haben sie vor den eigenen leuten, einem neugebauer und anderen miesepetern, dinosauriern.

dass sie sowieso weg sind vom fenster, wissen sie noch nicht. also ich würds riskieren, was solls, zeit heilt die wunden und eine verlorene wahl ist kein beinbruch. und: nur blöd, wenn man sonst nix gelernt hat bzw. keine beruf hat.

Genowo
01
15.11.2011, 17:45
PS.: Bis 2020 sind noch mindestens zwei NR-Wahlen zu schlagen.

Es glaubt doch niemand ernsthaft, dass Spindelegger und Faymann dann noch im Amt sind.

Also ist es ihnen auch völlig egal, wie ihre sog. "Schuldenbremse" umgesetzt werden soll.

WernaeI Spindelmann
11
15.11.2011, 17:30
Gestern den Nobel-Pensionisten eine Milliarde Euro als Erhöhung beschlossen, heute Schuldenbremse

Das ist Österreich 2011

Gunslinger
00
17.11.2011, 10:44

DAS sollte zur Pflichtlektüre jedes Bürgers werden!!!

Die Tibetanische Gebetsmühle
 
00
15.11.2011, 17:10
das thema schuldenbremsen ist zum lachen komisch...

muss nicht jeder ordentliche kaufmann ausgeglichen bilanzieren.
das kann nicht thema einer verfassungsregelung sein, denn ein ausgeglichenes budget sollte selbstverstaendlich sein,
ist das ding das einzige, was diese koalition hervorbringt?

maus 14
23
15.11.2011, 16:54

na super

durch neoliberale , die noch immer im haus sitzen , müssen alle andere den gürtel viel enger schnallen.
ab 2013-2025
gute idee

Die Tibetanische Gebetsmühle
 
00
15.11.2011, 17:14
glaubst du das wirklich?

Otto Ottinger
 
43
15.11.2011, 17:02

wo bitte sehen sie neoliberals? ich seh nur sozialisten!

Genowo
22
15.11.2011, 17:40

Das mag an Ihrer einseitigen Erblindung liegen!

Mostbluzza
10
17.11.2011, 10:46
ach schau,

die grössten feinde eines echten (neo)liberalen sind die ...

banken, vor allem die zentralbanken.

und jetzt passt irgendwas nicht zusammen, gell. banken/parteien ziehen an einem strang. so schauts aus. und der gemeinsame gegner sind ... wir (die mit dem kapital, dem steuergeld, dem wahlzettel und dem bausparvertrag/sparbüchl als bankgläubiger, also wir als arbeitgeber und arbeitnehmer!!!):

und jetzt raten sie mal weiter. nicht alles was ihr betriebsrat erzählt ist -ideologisch - richtig. nicht mal das. ökonomisch schon gar nicht.

Die Tibetanische Gebetsmühle
 
00
19.11.2011, 06:19
Bluza, Du hast was vergessen

der größte Konsument der Banken ist der einfache Bürger, weil er das finanziert benötigt, was er sich sonst nicht leisten kann,

die andere Seite ist, dass jeder Staatsbürger im letzten Jahrzehnt den Staat auf Grund der Zuwendungen und Subventionen ausgeblutet hat.

Uns geht's (noch) gut, dem Staat geht's schlecht.

Also, tu a klans bisserle differenzieren, versuch nicht nur aus der Stammtischperspektive zu argumentieren.

Eigentlich müßten wir alle dem Staat ("eh unser Kassa" + "deppate Bank") Geld zurückgeben, will ja keiner weg seiner Gier einsehen, ganz im gegenteil wir schimpfen auch noch und verwenden Worte ("neoliberal") dessen volkswirtschaftliche Bedeutung wir?? (Du!!) ohnehin nicht verstehen. So schau mm aus!

maus 14
11
15.11.2011, 17:32

vier wörter
wo fliessen gewinne hin
vier wörter
wo flossen gewinne hin

mr. kawumman
01
15.11.2011, 16:50

"Die Regierung habe Handlungsfähigkeit demonstriert, meinte er."

"Das geplante Gesetz ist ein wichtiger Meilenstein für Österreich, um immun gegen Finanzmarktspekulationen zu werden"

Dann wachte er auf und das Bett war nass....

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