Diözese fordert Transparenz bei Visitation in Causa Bischof Schwarz

    14. Jänner 2019, 08:42
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    Versuche, in der Diözese Gurk-Klagenfurt Dinge unter den Teppich zu kehren, wären nicht akzeptabel, sagt Administrator Engelbert Guggenberger

    Klagenfurt – Der derzeitige Administrator der Diözese Gurk-Klagenfurt, Engelbert Guggenberger, erwartet von der am Montag beginnenden Apostolischen Visitation "objektive Antworten". Er erwarte sich eine "Klarstellung, was der tatsächliche Prüfungsauftrag und die Befugnisse des Visitators sind", sagte Guggenberger Montagfrüh der APA.

    Es müsse klar sein, dass die derzeitige Führung der Diözese von ihrem Kurs der Glaubwürdigkeit und Transparenz "keinen Millimeter abweichen" werde, so Guggenberger vor dem ersten Treffen mit dem Salzburger Erzbischof Franz Lackner, der vom Papst zum Visitator bestimmt worden ist. Er erwarte sich, dass die Visitation auf die vielen aufgeworfenen Fragen objektive Antworten gebe und diese in transparenter Form auch nach Rom übermittelt werden. Zugleich steckte Guggenberger Grenzen ab, indem er sagte: "Sollte versucht werden, die Visitation dazu zu missbrauchen, Dinge unter den Teppich zu kehren und die Fakten zu verschleiern, werden wir dies sicherlich nicht zulassen."

    Für Montagvormittag hat Lackner zu einer Presseinformation geladen, bei der er auch sein Visitationsteam vorstellen wollte. Danach findet das erste Treffen zwischen der Kirchenführung und dem Visitator im Bischofshaus in Klagenfurt statt. (APA, 14.1.2019)

    • Administrator Engelbert Guggenberger: "Sollte versucht werden, die Visitation dazu zu missbrauchen, Dinge unter den Teppich zu kehren und die Fakten zu verschleiern, werden wir dies sicherlich nicht zulassen."
      foto: apa/gert eggenberger

      Administrator Engelbert Guggenberger: "Sollte versucht werden, die Visitation dazu zu missbrauchen, Dinge unter den Teppich zu kehren und die Fakten zu verschleiern, werden wir dies sicherlich nicht zulassen."

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