Renault Mégane: Lasst uns das Leben genießen

7. April 2016, 11:33
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Der Renault Mégane ist technisch ein besonders Raffinierter. Ganz nach dem Motto "Neu ist immer besser". Die Franzosen wollen damit heute schon zeigen, wie es in Zukunft zu sein hat.

Wien – Franzose, oder um politisch korrekt zu sein: Französin müsste man sein. Da wäre man mit dem Savoir-vivre, der Kunst, das Leben zu genießen, aufgewachsen. Das spiegelt sich bei den Franzosen natürlich auch in der Mobilität wider. So geschehen am fahrenden Beispiel Renault Mégane. Er sieht gut aus, ohne Frage, und für einen Repräsentanten der Golf-Klasse ist auch das Platzangebot mehr als passabel: üppige Rückbank, gut angelegter Kofferraum.

foto: andreas stockinger
Die Front mit den separaten, nach unten und innen gezogenen LED-Leuchten wird inzwischen ähnlich zum Renault-Markenzeichen wie das große Logo. Insgesamt ist der Mégane ein fescher Kampl.

Er hat aber auch ganz schön was im Kasten verbaut. Hier gibt es jedes technische Kinkerlitzchen, das man sich nur wünschen kann. Um sich das Leben und vor allem das Fahren so einfach wie möglich zu gestalten. Als Franzose ist er natürlich mit Gemütlichkeit aufgewachsen, so hudelt das 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe nicht beim Schalten.

Innen ist der Mégane so topaktuell, dass veraltete Rädchen oder Knöpfe kaum mehr existieren. So darf man sich entspannt zurücklehnen und die Zügel aus der Hand geben, Rückmassage im Fahrmodus "Comfort" inklusive. Außer Lenken und die Be- und Entschleunigung gibt es kaum noch etwas zu tun.

foto: andreas stockinger

Schon fein, alles so komplett automatisiert. Obwohl, manchmal hätten wir doch gerne ein bisschen Kontrolle, oder zumindest was zum Greifen und nicht nur zum Touchen. Wir sprechen hier vom Herzstück des Mégane, es befindet sich mittig am Armaturenbrett: ein integriertes Tablet in Hochformat, technische Haute Couture sozusagen. Das bedarf schon spezieller Zuwendung.

foto: andreas stockinger

Nach dem ersten Einsteigen staunten wir aber erst mal, es gibt viel zu schauen. So weit umgesehen und bereit zum Losfahren, Musik wäre nett. Laut Display läuft das Radio, also nur noch rauf mit den Dezibel. Drehregler gibt es keinen, Knopf auch nicht. Nach minutenlangem Starren dann die Erleuchtung, neben dem Tablet, ein dezentes Plus- und Minus-Zeichen. Darauf tapst man dann herum, bis die gewünschte Lautstärke ertönt. Als geübter Renault-Fahrer weiß man natürlich, dass es noch eine zweite Möglichkeit gibt, ein Bedienelement, rechts hinterm Lenkrad versteckt. Es ist fast wie eine kleine Ostereiersuche, man freut sich jedes Mal, wenn man was Neues entdeckt. (Madeleine Kopitschek, 7.4.2016)

Nachlese:

Opel Astra: Wie aus dem Ei gepellt

Peugeot 308 GTi: Harte 270 PS im Alltagstest

Golf GTE: Den Mutigen gehört die E-Mobilität

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Hinweis im Sinne der redaktionellen Leitlinien: Die Teilnahme an internationalen Fahrzeug- und Technikpräsentationen erfolgt großteils auf Basis von Einladungen seitens der Automobilimporteure oder Hersteller. Diese stellen auch die hier zur Besprechung kommenden Testfahrzeuge zur Verfügung.

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