Deutsche verzichten oft auf Online-Banking, weniger Bedenken in Österreich

8. Februar 2016, 18:21
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In Deutschland mit 27 Prozent der Nutzer stärkste Zurückhaltung aller EU-Staaten

Deutsche verzichten aus Angst um die Sicherheit ihrer Daten europaweit am häufigsten auf Online-Banking. 27 Prozent der Internetnutzer in Deutschland wickeln deshalb keine Bankgeschäfte im Internet ab – so viele wie in keinem anderen EU-Land. Das teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mit.

Österreicher haben weniger Bedenken

Im Durchschnitt der EU-Länder verzichten 18 Prozent der Nutzer wegen Sicherheitsbedenken auf Online-Banking, in Österreich lediglich 15 Prozent. Von Einkäufen im Netz lässt sich aus Sicherheitsgründen dagegen nur jeder zehnte Nutzer in Deutschland abschrecken – im EU-Durchschnitt ist es fast jeder fünfte.

Insgesamt hatte der Umfrage zufolge ein Viertel der Internetnutzer in der EU im Jahr 2015 Sicherheitsprobleme im Internet. Dazu gehören etwa Viren auf dem Computer, Missbrauch persönlicher Daten oder finanzielle Verluste. Probleme mit Viren oder Schadprogrammen werden aber seltener. Der Anteil der davon betroffenen Nutzer sank in der EU von 2010 bis 2015 von 31 auf 21 Prozent, in Deutschland von 22 auf 14 Prozent, und in Österreich blieb der Anteil bei 14 Prozent. (APA, 8.2.2016)

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