Anteile zu früh verkauft: Fahrrad statt 36 Millionen von Microsoft

7. Februar 2016, 09:39
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SwiftKey-Mitgründer Chris Hill-Scott schreibt auf Twitter von "größtem Fehler" seines Lebens

Wie Anfang dieser Woche bekannt wurde, hat Microsoft den Smartphone-Tastaturhersteller Swiftkey für rund 250 Millionen US-Dollar übernommen. SwiftKey steckt hinter einer der populärsten alternativen Tastaturen für Android und iOS. Sie ist in der Lage, mit erstaunlich hoher Präzision zu prognostizieren, welche Wörter als nächstes geschrieben werden.

Unternehmen verlassen

Gegründet wurde SwiftKey 2008 von drei britischen Freunden: Chris Hill-Scott, Jon Reynolds und Ben Medlock. Während die beiden letztgenannten dank des Deals rund 36 Millionen Dollar einnehmen, geht Hill-Scott leer aus. Der Grund: Obwohl er wichtige Teile der Technologie mitentwickelt hat, verließ er das Unternehmen zwei Monate nach dessen Gründung, um einen anderen Job anzunehmen. Seine Anteile verkaufte er an die zwei Mitgründer, um sich davon ein Fahrrad kaufen zu können.

Kein Cent für Hill-Scott

Jetzt spricht Hill-Scott vom "größten Fehler" seines Lebens, wie Business Insider berichtet. Er hält keine Rechte an Entwicklungen, die er während seiner Tätigkeit bei der Firma verantwortet hat und geht komplett leer aus. "Er hat die Firma damals ohne Streit verlassen", sagt SwiftKey in einer Aussendung. (red, 7.2.2016)

  • Microsoft soll rund 36 Millionen Dollar an zwei SwiftKey-Gründer gezahlt haben – der dritte ging leer aus
    foto: apa/afp/edelson

    Microsoft soll rund 36 Millionen Dollar an zwei SwiftKey-Gründer gezahlt haben – der dritte ging leer aus

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