Leben in Israel: Die Angst im Nacken

Userartikel10. November 2015, 17:06
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Beklemmung und Misstrauen scheinen das ganze Land im Griff zu haben. Schon Kindergartenkinder lernen, dass alle Menschen wachsam sein müssen

Der Tikwa-Markt im gleichnamigen Außenbezirk Tel Avivs wird von schwerbewaffneten Sicherheitskräften und Soldaten beschützt. Auf den Straßen patrouillieren die Vans der Polizeispezialeinheit Yasam. Vor dem Kindergarten unserer Tochter steht ein Polizist.

Als unsere Tochter noch keine drei Jahre alt war, musste sie lernen, dass sich beim Ertönen von Sirenen alle Kinder im Kindergarten an den Händen fassen und so gemeinsam in den Schutzraum gehen. Wegen der Raketen. Seit sie vier Jahre alt ist, wird ihr beigebracht, dass alle Menschen wachsam sein müssen – auch Kinder. Wegen der Terroristen.

Alltagsroutine und ständige Gefahr

Unsere fantastische Kindergärtnerin Sarah hat uns Eltern mitgeteilt, dass die Kinder offensichtlich mitbekommen, was im Land passiert. Sie wies uns dringend an, die Kinder einerseits nicht unnötig der Berichterstattung über die derzeitige Terrorwelle auszusetzen und mit ihnen andererseits über das zu reden, was sie unvermeidlich sehen und hören. In einem Rundschreiben strich sie heraus, dass es für das Seelenheil der Kinder am wichtigsten sei, dass sie sich sicher und beschützt fühlen.

Im Sommer 2014 blieben den Eltern hier im Zentrum des Landes 90 Sekunden, um ihre Kinder vor Raketen in Sicherheit zu bringen. Heute müssen Eltern, die sich selbst nirgendwo mehr sicher fühlen, Gelassenheit ausstrahlen. Als die Terrorwelle die Metropolregion Tel Aviv erreichte, wurde es auf den Spielplätzen gleichwohl ruhig. Doch die Idee, sich einzumauern, taugt nicht für eine Situation, deren Ende nicht absehbar ist. Auf die erste Panik folgt die Wiederaufnahme der Alltagsroutine unter dem Vorzeichen der ständigen Gefahr.

Niemand hat eine Antwort

Um auf dem neuesten Stand zu bleiben, kleben die Israelis an ihren Smartphones. Gespräche drehen sich unweigerlich um die letzten Anschläge. Die meistgestellte Frage ist, was sein wird. Niemand hat eine Antwort.

In der Woche des Laubhüttenfests wurde das israelische Elternpaar Henkin vor den Augen seiner vier Kinder von Terroristen erschossen. "Sie haben einen Vater und eine Mutter ermordet", hörte unsere Kindergärtnerin die Kinder erzählen. Außerdem die Sätze "Es gibt Böse, die uns umbringen wollen" und "Überall in Israel gibt es Anschläge".

Zwei Tage nach dem Mord an den Henkins erstach der Palästinenser Muhannad Halabi in der Altstadt von Jerusalem zwei Menschen und verwundete ein Kleinkind, bevor er selbst von einem heraneilenden Polizisten getötet wurde.

Am folgenden Tag verurteilte die Palästinensische Autonomiebehörde Israel für die Eskalation der Gewalt. Seit einem Monat vergeht in Israel kein Tag ohne Attentate.

Beklemmende Verunsicherung

Die beklemmende Verunsicherung dieser Tage spüre ich auch in der Arbeit im Elternheim Pinkhas Rozen in Ramat Gan. Als in einem Einkaufszentrum im nahe gelegenen Petach Tikva ein Anschlag mit einem Messer verübt wurde, beschloss die Heimleitung auf Drängen von Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern, die Türen des Heims den ganzen Tag über geschlossen zu halten. Einlass erfolgt nur noch nach Prüfung durch die Pförtner.

Unsere Reinigungskraft Etty trägt Pfefferspray in der Hand, wenn sie in aller Früh zur Arbeit kommt. Unsere Pflegehelferin Judith packt einen Baseballschläger ein, wenn sie um halb sechs Uhr morgens das Haus verlässt. Am Busbahnhof in Jerusalem sei eine 72-jährige Frau niedergestochen worden, verteidigt sie ihren drastischen Entschluss.

Traumata der zweiten Intifada

Den Menschen sitzt die Angst im Nacken. Seit einem Anschlag in einem Autobus in Jerusalem, der zwei Tote forderte, brechen bei manchen Menschen die Traumata der zweiten Intifada wieder auf.

Vor genau einem Jahr wurde an einer Straßenbahnhaltestelle in Jerusalem ein drei Monate altes Baby bei einem Attentat mit einem Auto getötet. Es war das erste Opfer einer Terrorwelle, die Israel Ende 2014 heimsuchte und nach weiteren tödlichen Anschlägen unter anderem in Tel Aviv in der grausamen Ermordung von vier Juden in der Har-Nof-Synagoge in Jerusalem ihren Höhepunkt fand.

Spannungen um den Tempelberg

Quer durch die muslimische Welt wurde kolportiert, dass die heiligen islamischen Stätten auf dem Tempelberg in Jerusalem in Gefahr seien. Obwohl Israel wiederholt versicherte, am Status quo – (eingeschränktes) Besuchsrecht bei gleichzeitigem Gebetsverbot für Juden und andere Nichtmuslime – nichts ändern zu wollen, braute sich ein Aufruhr zusammen. Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas rief dazu auf, Juden mit "allen Mitteln" daran zu hindern, den Tempelberg zu betreten.

Als es dieses Jahr im Spätsommer auf die hohen jüdischen Feiertage zuging, wurde die vermeintliche Gefährdung der heiligen islamischen Stätten auf dem Tempelberg auf ein Neues heraufbeschworen. In der Al-Aksa-Moschee wurden haufenweise Steine und Brandsätze gelagert. Am Vorabend des jüdischen Neujahrsfests kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Palästinensern, die sich in der Moschee verschanzt hatten, und israelischen Polizisten.

Die derzeit anhaltende Anschlagsserie sah ihr erstes Todesopfer am Abend des jüdischen Neujahrsfests, nachdem ein Autofahrer nach einem Steinwurf auf sein Auto die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte.

Zwei Tage nach dem fatalen Attentat beschuldigte Abbas die Juden, die Al-Aksa-Moschee mit ihren "dreckigen Füßen" zu "entweihen". Und bekräftigte, dass alles getan werden müsse, um das zu verhindern. "Wir begrüßen jeden Tropfen Blut, der um Jerusalems Willen vergossen wurde. Dieses Blut ist rein, es ist pures Blut, vergossen für Allah und für seinen Willen. Jeder Märtyrer wird einen Platz im Paradies finden und jeder Verwundete von Allah belohnt werden." Dabei hatte Israel nichts am Status quo geändert und neuerlich versichert, daran auch nichts ändern zu wollen.

Videos, die das Fürchten lehren

Den Arabern sei nicht zu trauen, sagt Etty. Als Beleg öffnet sie auf ihrem Smartphone ein Kurzvideo, in dem ein als Kamm getarntes Messer zu sehen ist, das einem Palästinenser auf dem Weg nach Jerusalem abgenommen wurde. In den sozialen Netzwerken kursieren unzählige Videos, die die Israelis das Fürchten lehren. Quasi jeder Anschlag ist von irgendeiner Überwachungskamera aufgezeichnet worden. Videos aus palästinensischen Moscheen und von palästinensischen Demonstrationen, auf denen mit Messern herumgefuchtelt und "Tod den Juden" gefordert wird, erreichen jeden Israeli. Überall stecken Menschen ihre Köpfe über den furchtverbreitenden Videos zusammen.

Die Bewohner der Heime kennen den Judenhass seit ihrer Kindheit. Das Elternheim Pinkhas Rozen gehört zur Vereinigung der Israelis mitteleuropäischer Herkunft. Viele Bewohner flüchteten in den 30er-Jahren vor den Nazis nach Palästina. Dina stammt aus Königsberg und kam 1936 nach Palästina. Antijüdische Ausschreitungen der Araber Palästinas seien älter als der Staat Israel, ruft sie in Erinnerung. Und der Hass auf Israel sei nicht erst mit der Besatzung geboren worden.

Die europäische Sicht, wonach ein Ende der Besatzung und ein neuer Anlauf zur Zwei-Staaten-Lösung den Terror ersticken könnten, wird von den meisten Israelis nicht geteilt. Ein Blick nach Gaza genügt vielen Israelis, um die Idee, "Land für Frieden" tauschen zu können, als Illusion abzutun.

Verdrehte Berichterstattung

Der angesehene Kolumnist Ben Dror-Yemini erinnerte in einem vielbeachteten Artikel für die führende israelische Tageszeitung "Yedioth Achronot" daran, dass die Palästinenser 2000 das Angebot eines eigenen Staates mit Ostjerusalem als Hauptstadt ausgeschlagen haben und stattdessen die zweite Intifada gestartet hätten.

In der deutschen Berichterstattung, so sagt unsere Bewohnerin Judith, die noch 1939 mit der Kinder- und Jugend-Alijah aus Zerbst nach Palästina gelangte, würde alles verdreht. Sie verfolge die deutschen Nachrichten, in denen die Juden noch dafür verantwortlich gemacht würden, dass die Araber mit Messern auf sie losgingen. Die Reporter, so fordert sie, sollten sich einmal mit der antisemitischen Hetze beschäftigen. "Die palästinensischen Kinder lernen den Judenhass in der Familie und in der Schule", erklärt sie.

Verdrehte Realität

Bei einem der Anschläge stachen ein 15-jähriger Palästinenser und sein 13-jähriger Cousin aus Ostjerusalem ein Dutzend Mal auf einen 15-jährigen Israeli ein. In einer aufsehenerregenden Wutrede verurteilte Abbas die "Hinrichtung" des "unschuldigen" 13-jährigen Palästinensers. Dabei identifizieren ihn Bilder von Überwachungskameras klar als Attentäter. Des Weiteren ist der Minderjährige auch nicht tot, sondern befindet sich in einem Krankenhaus in Jerusalem auf dem Weg der Besserung. Die palästinensische Propaganda von israelischen Hinrichtungen läuft wie geschmiert. Zu den Absurditäten in diesem Land zählt, dass sie auch von antizionistischen jüdischen Israelis geteilt wird. Zwei Prozent der jüdischen Israelis sehen laut einer Umfrage von "Ma'ariv" die alleinige Schuld an der Gewalt bei Israel.

Malka gehört sicher nicht dazu. Malka ist eine äthiopische Jüdin, die 1984 mit ihrer Familie vor der Hungersnot in den Sudan geflohen war und von dort nach einigen Monaten im Zuge einer einer verdeckten israelischen Militäraktion zur Rettung der äthiopischen Juden aus den Hungerlagern des Sudan nach Israel gelangte. Sie wohnt in der jüdisch-arabischen Stadt Ramle, die für ihre Spannungen berüchtigt ist, und arbeitet im Elternheim als Pflegehelferin. Wenn die alleinerziehende Mutter Spätschichten im Heim arbeitet, ermahnt sie ihre Kinder am Telefon, im Haus zu bleiben und dieses verschlossen zu halten. Die Situation belaste sie, gibt sie zu. Einmal sei ihr auf dem Weg zum Gemüsehändler ein vermeintlich Verdächtiger aufgefallen, worauf ihr fast das Herz stehen geblieben sei. Oft, so sagt sie, spiele sie im Kopf durch, wie sie im Falle eines Anschlags reagieren würde. Als sie vor wenigen Tagen einen Fernsehtechniker brauchte, bat sie darum, keinen Araber zu schicken. Drei Tage zuvor hatte ein langjähriger Angestellter des führenden israelischen Telekommunikationsunternehmens Bezeq einen tödlichen Anschlag in Jerusalem verübt.

Sie stehe auch hinter der Forderung, keine arabischen Arbeiter an Schulen und in Kindergärten zu beschäftigen, sagt Malka. "Die Araber hassen die Juden", pflichtet ihr Pnina bei, eine andere äthiopische Israelin aus Ramle. Niemand könne sagen, wann und wo dieser Hass einen von ihnen dazu bringe, einen Anschlag zu verüben. Solange Juden und Araber nicht getrennt würden, werde es keine Ruhe geben, sagt sie. Dass die Wut junger Araber auch durch das vermeintlich brutale Vorgehen israelischer Sicherheitskräfte angefacht werde, wies sie ärgerlich zurück. Sie sei im Sommer selbst mit tausenden äthiopischen Einwanderern gegen Polizeigewalt auf die Straße gegangen. Doch das sei etwas völlig anderes gewesen. Im Umgang mit Terroristen, die losziehen würden, um Juden zu töten, könne es keine unverhältnismäßige Gewalt geben.

Zu viel Religion

Eine andere alleinerziehende Mutter aus Ramle ist Rena. Rena ist israelische Araberin aus Taybe, die in Ramle wohnt und in einem medizinischen Zentrum im Tikva-Viertel in Tel Aviv arbeitet. Für religiösen Fanatismus, egal welcher Religion, hat sie nichts übrig. Die Mutter eines Sohnes bekam Todesdrohungen von der Familie ihres Ex, der nach der Scheidung nach Tulkarem in den Autonomiegebieten zurückkehren musste. Aus Taybe sei sie nach Ramle gezogen, um der sozialen Kontrolle zu entfliehen. Aber auch in Ramle, so sagt sie, "leiden" die meisten muslimischen Bewohner unter falschem Ehrverständnis und zu viel Religion. Den Streit um die Al-Aksa-Moschee findet sie bizarr. Die Islamische Bewegung in Israel streue Lügen, um einen Bürgerkrieg anzuzetteln. Raed Salah, der Führer des nördlichen Zweigs der Islamischen Bewegung in Israel, der Israel durch ein Kalifat ersetzt sehen möchte, warnt seit langem, dass Al-Aksa in Gefahr sei. Israel, so die absolut unbegründete Warnung Salahs, plane eine Aufteilung des Tempelbergs. Die Lügen des "Verteidigers von Al-Aksa" verfangen sich zunehmend. Erst im September forderte Salah einen Volksaufstand, um die anstehende Entweihung Al-Aksas durch die Israelis zu verhindern. Seine Parole "Mit unserer Seele und unserem Blut werden wir Al-Aksa verteidigen", schallte auch durch die gewaltsamen Ausschreitungen in Ramle.

Araberfeindliche Schmierereien

Auf der anderen Seite sieht Rena immer mehr araberfeindliche Schmierereien an den Hauswänden. Antizivilisatorische Begleiterscheinungen der Angst der Israelis sind araberfeindliche Parolen, Gerüchte, Verleumdungen und an die Oberfläche geschwemmte Vorurteile. Im Stillen gehegte Anschauungen über die Araber an sich werden nun offen dargelegt. Rassistische Abwertung von Arabern gilt an vielen Straßenecken, wo Israelis diskutieren, inzwischen als Meinung. Das Haus verlasse sie nur noch mit einem mulmigen Gefühl, erzählt Rena. Im Bus zur Arbeit werde sie unaufhörlich taxiert. Auf der Straße werde sie oft von den "jüdischen Taliban", wie sie die nationalreligiösen Israelis nennt, dumm angemacht.

In Jerusalem gehen die rassistischen Kahanisten der rechtsextremen Lehava mit antiislamistischen Beitar-Hooligans auf Arabersuche in Läden und Geschäften.

Die Abgründigkeit der Eskalation

Die ganze Abgründigkeit der gegenwärtigen Eskalation der Gewalt verdichtete sich bei einem Anschlag an einem Samstag in Be'er Sheva, als ein israelischer Beduine einen Soldaten erschoss und dann mit dessen Maschinengewehr auf die Menschen im Busbahnhof feuerte. Die Familie des Attentäters bezog vielfache Unterstützung vom Staat, den dieser von seiner Umgebung unbemerkt zu hassen begann.

Neben dem Terroristen wurde in Be'er Sheva auch ein Unbeteiligter, der fälschlich für einen Komplizen gehalten wurde, niedergeschossen. Es war Habtom Zarhom, Flüchtling aus Eritrea, der in einem Moshav arbeitete und in Be'er Sheva seine Genehmigung verlängern ließ. Als der Mann schwer verletzt am Boden lag, wurde er von vier Israelis gelyncht. Die Polizei ermittelt gegen die Beteiligten.

Mit dem Tod von Habton Zarhom hat die Angst neben Juden und Arabern auch die afrikanischen Flüchtlinge in Israel erfasst. Lemlem, die ebenfalls im Tikva-Quartier wohnt, sagt, dass die Flüchtlinge sich immer wieder die Bilder vom Lynchmord anschauten. Auf der Trauerfeier herrschte die spürbare Verzweiflung darüber, jederzeit Opfer eines Konflikts werden zu können, der nicht ihrer ist.

Beklemmung und Misstrauen scheinen das ganze Land im Griff zu haben.

Das Leben in Yafo

Ich saß vor zwei Wochen mit einer Gruppe urban gestylter jüdischer Israelis vor dem Cafelix, einem Trendcafé mit angeschlossener Rösterei in Yafo (hebräisch für Jaffa). Die sinnesfreudigen jungen Menschen haben sich über ein Unbehagen ausgetauscht, das sie derzeit (erstmals) in arabischen Läden und in arabisch dominierten Nachbarschaften Yafos empfinden. Gerade dort, wo das Zusammenleben von Juden, Muslimen und Christen im Grunde vorbildlich war. Da ich selbst jahrelang in Yafo gelebt habe und es mich immer wieder dorthin zurückzieht, kann ich versichern, dass sich das Zusammenleben nicht nur in den vielen Restaurants und Cafés – und in letzter Zeit auch in ein paar undergroundigen Clubs – gezeigt hat, die von Juden und Arabern gleichermaßen besucht wurden. Vielmehr in der Selbstverständlichkeit, Tür an Tür zu wohnen.

Wenn das Verhältnis zwischen Juden und Arabern in Yafo zerrüttet ist, darf zu Recht gefragt werden, wie ein Nebeneinander in Israel nach allem, was gerade geschieht, je funktionieren soll. (Oliver Vrankovic, 10.11.2015)

  • Netanya, 2. November. Am Abend stach dort ein 22-jähriger Palästinenser auf einen 70-jährigen Mann ein und verletzte ihn schwer. Der Angreifer wurde erschossen. Die Welle der Gewalt entzündete sich am Streit über die Nutzung des Tempelbergs in Jerusalems Altstadt.
    foto: ap/ariel schalit

    Netanya, 2. November. Am Abend stach dort ein 22-jähriger Palästinenser auf einen 70-jährigen Mann ein und verletzte ihn schwer. Der Angreifer wurde erschossen. Die Welle der Gewalt entzündete sich am Streit über die Nutzung des Tempelbergs in Jerusalems Altstadt.

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