Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

"Es geht nicht um die Zeit, die wir nicht haben, sondern um jene, die wir nicht nutzen."
Im jüngsten Film, in dem Elke Winkens spielte, in der deutschen Kinoproduktion Arschkalt, gibt es einen Satz, der der Schauspielerin nachhaltig im Gedächtnis geblieben ist: "Es geht nicht um die Zeit, die wir nicht haben, sondern um jene, die wir nicht nutzen." Über diesen Satz kann Winkens lange sinnieren. Was tun, wenn man viele Ideen hat, aber wenig Zeit und manchmal noch weniger Disziplin, um sie auch umzusetzen? Das Drehbuch, an dem Winkens seit geraumer Zeit schreibt, liegt noch immer unfertig in der Schublade.
Die frisch verheiratete Schauspielerin mit der holländischen Mutter und dem deutschen Vater seufzt auf, wenn sie vom Los des gut abgelegenen Drehbuchs erzählt. Dabei sei sie doch, sagt sie, diszipliniert wie ein Zirkuspferd. "Sobald man mir eine Dispo in die Hand drückt, kann man sich auf mich verlassen." Ja, früher sei sie sogar meist um zehn Minuten früher bei den vereinbarten Terminen erschienen - und habe dann meist recht lange in der Kälte warten müssen. Das Schicksal einer Perfektionistin.
Disziplin
Eine solche sei sie auch heute noch, wenngleich sie sich mittlerweile etwas eingekriegt habe. "Das Erbe meiner Eltern lässt mich aber nicht los." Die Mutter eine Tänzerin, eine hoch disziplinierte Frau, der Vater ein Mann mit preußischen Vorstellungen, was Pünktlichkeit anbelangt. Muss Winkens wieder einmal 17 Stunden mit Sommerschuhen im Schnee stehen, wie gerade anlässlich der Dreharbeiten zum Bergdoktor in Tirol, dann zahlt sich diese Diszipliniertheit aber aus. "Sie hilft einen, auch Dinge zu ertragen, die man eigentlich nicht machen möchte."
Davon gibt es im Filmbusiness einige. Langfristige Planungen sind schwierig, selten ist man länger an einem Ort. Das betrifft auch Winkens Privatleben: Neben ihrer Wohnung in Wien besitzt die deutsch-österreichische Schauspielerin auch eine in Berlin - und eine Ferienwohnung in Kitzbühel. "Wien wirkt manchmal wie eine Käseglocke, Berlin treibt einen stärker an." Keine schlechte Sache, um hin und wieder vom Trab in den Galopp zu wechseln. (hil/Der Standard/rondo/18/11/2011)
Weiterlesen
Der aus Venedig stammende Designer Luca Nichetto sammelt Aufträge wie Großmeister Philippe Starck und wird so zum neuen Überflieger der Designszene
Die Künstlereditionen von Swatch sind legendär - Jene der Biennale in Venedig erwacht am Handy zum Leben
In der digitalen Welt greifen erstaunlicherweise immer mehr Menschen wieder zum Notizbuch
Eine Luxusuhr unter tausend Euro: Während sich die Konkurrenz längst vom unteren Preisniveau verabschiedet hat, setzt Frédérique Constant genau darauf - Wie das geht, erklärt CEO und Markengründer Peter Stas
Ein Solar-Kollektor im Outdoor-Test: Staub-, stoß- und mehr als nur wasserspritzerresistent
Festival Feet-Sackerln für hippe Konzertgeher und iPhone-Schutzhülle für Skater im Ruhestand
Vintage-Möbel boomen. Das zeigt nicht zuletzt die Vielzahl einschlägiger Wiener Shops - derStandard.at/Lifestyle stellt die wichtigsten Adressen vor
Designer Wolfgang Joop hat für die Wiener Silber Manufactur Tafelschmuck entworfen - Michael Hausenblas traf ihn im Hotel Sacher und sprach mit ihm über Gold, Angela Merkel und Backhendl nach Mitternacht
Das älteste Segelrennen der Welt ist auch ein Wissenschafts- und Designwettbewerb - Mit steigendem Speed wächst auch das Risiko für die Segler
Bertjan Pot ist der neue Star der spannenden niederländischen Designszene - Seine Arbeiten bestechen durch Hightech-Experimente und frivole Zufälligkeiten
Luxus-Uhren von Montblanc, Chopard, TAG Heuer, Jaeger-LeCoultre, Rolex und Cartier
Die Berliner Brillenmanufaktur Mykita gehörte zu den ersten am Markt, die wieder auf runde Brillen setzten - Philipp Haffmanns erklärt, warum
Die Ausstellung "Home of the Future" im Berliner "Haus am Waldsee" zeigt, wie der Designer Werner Aisslinger die Zukunft des Wohnens sieht
Ein Wok samt Feuerstelle, der sich auch im heimatlichen Garten oder auf dem Balkon aufheizen lässt
Im Design Museum London ist derzeit die Ausstellung "Design of the year 2013 Awards" zu sehen. Christian Schachinger war dort und merkte, dass nicht jeder Sessel zum Sitzen da ist
Die neuen Tische und Container aus Glas sind transparent, aber nicht zerbrechlich - Sie sorgen für überraschende Effekte und Durchblick, findet Heike Edelmann
Im Rahmen einer Sonderausstellung zeigten beim Salone in Mailand heimische Gestalter bzw. Unternehmen unter dem Titel "Austrian Design Details", was sie so draufhaben
Virtuelle Achsen und Diamanten: Auf der Baselworld zeigt die Branche, in welche Richtung das Uhrenjahr 2013 gehen wird
Kleinere Uhren, größere Stände, ein Ansturm der Medien und immer wieder China: Das bringt die Baselworld 2013 - Die größte Uhren- und Schmuckmesse der Welt öffnet in knapp einer Woche ihre Tore
Manche Designer widersetzen sich dem massenkombatiblen Geschmack und folgen konsequent dem eigenen Weg - Thomas Edelmann war in Mailand vor Ort
Auf der Auftragsliste des Designers Nitzan Cohen stehen Kunden wie BMW, Diesel oder Authentics, gelernt und gearbeitet hat er bei Konstantin Grcic, und Design vergleicht er mit der Kunst eines Jongleurs - Franziska Horn hat den Gestalter in München besucht
Ob man angesichts der Tiermöbel von Chimère den Kopf schüttelt oder gleich ein Stück bestellt - heiter anzusehen ist die animalische Meublage des französischen Duos auf jeden Fall
Der Name ist gewöhnungsbedürftig: Die Mode und Accessoires des Duos "Bradaric Ohmae" gehören aber zum Spannendsten, was Wien zu bieten hat
Optische Qualität und funktionaler Anspruch sind die Maßstäbe dieser Einrichtungsgegenstände
Die Juristen Nicole Horn und Peter Daniel arbeiten seit 15 Jahren als Designer und beschäftigen sich vor allem mit dem Raumtyp Stube - Michael Hausenblas hat sie getroffen
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.