Ted Bull Stratos: "Das Limit liegt in der Vorstellungskraft"

17. September 2013, 19:37
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Projekt-Initiator: David Akerman über die Vorteile des scheckkartengroßen Raspberry Pi

Um den Stratosphären-Sprung von Felix Baumgartner zu übertrumpfen, hat der Engländer David Akerman vor kurzem einen Teddybären in die Stratosphäre geschickt. Bewerkstelligt wurde das mit Hilfe eines Raspberry-Pi-Rechners, der Fotos und Messdaten lieferte. Der scheckkartengroße Computer um 35 Euro wurde gemeinsam mit dem Stofftier in eine Höhe von 38.969 Meter geschickt.

Positives Feedback

Der Projektleiter des "Ted Bull Stratos" Projekts hat auf Anfrage des WebStandards nach dem erfolgreich ausgeführten Projekt keine Anfragen von Red Bull bekommen. "Überraschenderweise", wie Akerman anmerkt. Das Feedback sei insgesamt aber sehr gut gewesen. "Die Leute lieben es, den Sprung anzusehen. Für die Medien war das "große Ding" wohl die Tatsache, dass es höher als der Red-Bull-Sprung war".

Neue Einsatzgebiete ausdenken

Jungen Menschen, die sich mit dem Raspberry Pi auseinandersetzen und damit experimentieren, rät Akermann, sich neue Einsatzgebiete auszudenken. "Das Limit liegt nur in der Vorstellungskraft" meint er.  Mit dem Raspberry Pi möchte er noch eine Anwendung  für das Auto bauen, die ihm dabei hilft, den Ballon schnell zu finden, indem GPS-Daten ausgetauscht werden.

Geringe Kosten

Akerman habe aber vorerst keine weiteren Projekte in dieser Größenordnung geplant. Vorerst, denn er werde sich noch etwas ausdenken. Für ihn ist der Einsatz des Pi vor allem für Produkte interessant, die nicht für die Masse sind, sondern einen speziell angepassten Prozessor benötigen. Dies würde eine Menge Entwicklungskosten sparen. (iw, derStandard.at, 17.9.2013)

  • Das Feedback zum "Ted Bull Stratos" Projekt fiel äußerst positiv aus
    foto: youtube/david akerman

    Das Feedback zum "Ted Bull Stratos" Projekt fiel äußerst positiv aus

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