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Szene aus "Jobs" laut Wozniak "komplett falsch"
Ashton Kutcher und Josh Gad sind ab 19. April als Steve Jobs und Steve Wozniak in der biografischen Verfilmung "Jobs" zu sehen. Am 25. Jänner feiert der Film Premiere am Sundance Film Festival. ETonline hat einen ersten Ausschnitt des Films veröffentlicht, der dem echten "Woz" jedoch bitter aufstößt.
In der gezeigten Szene diskutieren Jobs und Wozniak über ihr neues Betriebssystem. Jobs ist sicher, dass es ein Erfolg werde, doch Wozniak meldet Zweifel an. Er glaube nicht, dass jemand einen Computer wolle. Jobs darauf: "Wie kann man wissen, was man will, wenn man es nie gesehen hat?".
Das alles sei komplett falsch und verdreht dargestellt, erklärte Steve Wozniak gegenüber Gizmodo. Die Charaktere seien falsch portraitiert. Er selbst war vom Homebrew Computer Club inspiriert worden und sei schon früh vom sozialen und gesellschaftlichen Wert von Computern überzeugt gewesen. Jobs war es, der das erst später lernen sollte.
Auch habe Wozniak nie so professionell wie im Film ausgesehen - gemeint sind wohl Anzug und Aktentasche. Sein Verhältnis zu Jobs sei ein komplett anderes gewesen. Er sei "beschämt", wie er den Bloggern schreibt. Wenn der Film gute Unterhaltung biete, sei das auch in Ordnung. Seine Biografie "iWoz" vermittle jedoch ein besseres Bild. Wie der Film bei den Kritikern ankommt, wird sich in den ersten Berichten am Wochenende zeigen. (red, derStandard.at, 25.1.2013)
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http://youtu.be/ZImohBzSRDU
die ersten 01:30 allein bieten brüller
das anschließende tv-interview mit Jobs und Gates ist legendär, dagegen ist jeder krimi fad. (es fand kurz vor dem Lauch des iphone statt)
Ist es wirklich SOO schwer die »Wahrheit« zu verfilmen? Wenigstens solche Kleinigkeiten kann man doch »echt« nachstellen. Warum tut man das, wenn man weiß Gefahr zu laufen von Lebenden Personen korrigiert zu werden. #hollywooddeppen
Peinliche Dialoge, Kutcher ist ein unterirdischer Schauspieler: Den Film werd ich mir garantiert nicht anschauen. Wobei - ist wohl als Hollywood-Cashout-Biopic konzipiert, also wen wunderts...?
Damit will ich natürlich nicht sagen, dass alles aus Hollywood schlecht ist, aber dieser Film bestätigt wahrscheinlich wieder einmal alle Klischees... Allein schon das pseudovisionäre Gehabe in dem kleinen Ausschnitt...haha
...halt nur ein weiterer Jesus-Film ohne Segen der katholischen Kirche. Was hat man von Hollywood anderes erwartet? Kritik am amerikanischen Helden? Ein Produkt für die Zielgruppe. Weiß doch jeder (der sich informieren will), dass die kreativen Köpfe andere waren. Jobs war ein begnadeter Verkäufer, nicht mehr und nicht weniger.
PS: Ist schon geklärt, ob er im Film auch über Wasser geht?
... wurde in einem hervorragenden Buch Walter Isaacson hervorragend recherchiert detailliert beschrieben, in allen Aspekten, ungeschönt und gnadenlos, und wer einen Film macht und trotzdem die Fakten verändert, gehört eigentlich boykottiert. Es ist mir ein Rätsel, wie Filmemacher überhaupt auf die Idee kommen, Geschichten über reale Personen zu verändern. Jeder, der die Apple-Story auch nur annähernd kennt, weiß, wie das Verhältnis zwischen Woz und Steve war. Ich hatte mich auf den Film gefreut, aber jetzt fürchte ich ihn anzuschauen, weil ich mich vermutlich grün und blau ärgern würde. Schade. Jobs verdient etwas Anderes, nämlich Respekt. Die wenigsten Leute kapieren seine Leistung überhaupt. Der Film könnte weiter schaden.
und um das ganze noch fundierter zu kommentieren.
ich bin mit der englischen biographie fast durch und ich würde mir so eine für mich NICHT wünschen.
der author stellt laufend jobs' aussagen mit den aussagen anderer gegenüber. beschreibt was für ein echt schwieriger mensch und furchtbarer chef und vater er war.
was sich aus diesem buch erschließt - wenn man nicht wie sie dogmatisch verschwurbelt ist - ist ein stück IT-geschichte. es ist spannend die zusammenhänge zu verstehen und eines lernt man auch: man kann diesem mann vieles vorwerfen - aber er hat wirklich mit einer irren beharrlichkeit daran gearbeitet gute produkte zu schaffen und hatte dabei nicht nur den profit im kopf.
Dieses "hervorragende" Buch war in seiner Bewertung der Person Steve Jobs ähnlich ausgewogen, wie die Biografie zu Johannes Paul II oder Jörg Haider.
Aber vermutlich wollten sie genau das lesen - und jetzt wieder sehen. Vermutlich rührt von daher ihr Ärger.
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