Warum Rentier Rudolphs Nase rot ist

"British Medical Journal" bescheinigt Santas Zugtier Flugtauglichkeit - die von ihm verlangte Geschwindigkeit würde es allerdings pulverisieren

Berlin/London - Weihnachtliche Wissenschaft: Die Berliner Forschungsergebnisse zu geklonten Weihnachtsbäumen (wir berichteten) sind um einiges seriöser als ein Weihnachtsbeitrag im "British Medical Journal", der vorgibt, die Nase von Rudolph, dem rotnasigen Rentier, untersucht zu haben. Man habe die Nasen von fünf gesunden Menschen, einem Patienten mit gutartigem Geschwür an der Nase und zwei Rentieren verglichen und festgestellt, dass es in den Rentiernasen ein Viertel mehr Äderchen gibt. Das schützt vor dem Einfrieren und reguliert die Gehirntemperatur. Rentiere seien also "anatomisch und physiologisch" geeignet, den Aufgaben als fliegender Begleiter von Santa Claus nachzukommen.

Dazu berechneten Physiker, dass Rudolph mit einer Geschwindigkeit von rund tausend Kilometern pro Sekunde fliegen müsse, um Geschenke an die hundert Millionen Haushalte auszuliefern, wo die entsprechende Tradition hochgehalten werde. Ein Tempo, bei dem Rentier, Weihnachtsmann und Schlitten durch die Luftreibung sofort pulverisiert würden. Und alle Geschenke. (pum, red/DER STANDARD, 22./23. 12. 2012)

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