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Altes Logo

Neues Logo: statt "Mohren"-Profil Baobab.
Wien - Wer, vorzüglich in Vorarlberg und Teilen Tirols, im Wirtshaus ein Mohren-Bier bestellt, bekomme auch eine Portion Rassismus mitserviert, ärgert sich der Journalist und Medienkritiker Simon Inou. Denn auf dem Flaschenetikett prangt über dem Namenszug "Mohren" der Scherenschnitt eines Kopfes, der allen Schwarzen-Klischees entspreche.
"Enorm wulstige Lippen, krauses Haar, affenartige Gesichtszüge, markante Nase", charakterisiert der in Kamerun geborene Inou dieses Bild. In seiner "rassistischen Stereotypisierung" sei es so bekannt, dass es den meisten gar nicht auffalle.
Um das zu ändern, haben Inou und der Künstler Mara Niang fürs Mohren-Bräu ein alternatives Logo entwickelt. "No Mohr" lautet der neue Schriftzug - und der Kopf wurde durch die Darstellung eines Baobabs ersetzt. Inou: "Der Baobab oder Affenbrotbaum gilt in vielen afrikanischen Gesellschaften als Symbol für Schutz und als Ort für Gespräche."
An Letzteren, also an "Dialog", zeigt sich Mohren-Bräu- Marketingleiter Markus Hämmerle "immer interessiert". Nur: "Das Logo gibt es seit 178 Jahren. Am westösterreichischen Biermarkt ist es ein Asset." 1834 habe die heutige (Mit-)Inhaberfamilie Huber den Mohren aus dem Familienwappen des ursprünglichen Brauereigründers Josef Mohr übernommen.
"Dieser historische Hintergrund ist Nichtvorarlbergern wohl unbekannt", vermutet Hämmerle. Doch Inou will sich auf lokale Eigenheiten nicht einlassen: "Mohren-Bräu ist bundesweit die letzte Firma mit einem solch rassistischen Logo." (Irene Brickner, DER STANDARD, 20.11.2012)
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mohrenbräu gibts bei uns in der nähe von wien nicht. aber dafür mohr im hemd-hhhhhmmmmmmm. übrigens heissen schwedenbomben in den niederlanden negerinnentetten. man hört ja immer wieder auch von massenprotesten beleidigter frankfurter, weil wir unsere würschtln so nennen. stellen sie sich vor, sie wohnen in tuttlingen oder pfortsheim, übersiedeln wegen dem dauernden gelächter nach frankfurt und erfahren dann dort die ganze böse wahrheit, da bleibt einem ja nurmehr das wasser...
Übersetzt bedeutet es ja wenn auch mit Rechtschreibfehler. Keine Schwarzen. Davon abgesehen find ich (gehöre selber zu den dunkelhäutigen) dass es eher Rassistsich ist Multikulti von den Etiketten und der Werbung zu verbannen und nur noch weisse wie z.B. Meister Propper, Kaptain Iglo zu dulden.
der tut der Sache keinen guten Dienst. Jeder (fast jeder) Mensch kommt zu dem Schluss, dass die ganzen Anschuldigungen an den Haaren herbeigezogen sind. Und wirklich: So ist es ja auch.
Und so kommt die ganze Sache in die Schublade, auf der ein Zettel pickt mit der Aufschrift: "Sorgen der Gutmenschen". Und das war's dann...
da gehts wieder ab..
dazu kann ich diese Arbeit als Lesestoff empfehlen, die hatte hier bereits jemand verlinkt - sorry, kann mich nicht an den Namen erinnern und den Post finde ich auch nicht mehr :/.
fuer den Schnelleinstieg bei Seite 273 starten.
http://goo.gl/Vc5yp
gruesse
auti
Schwarze Berge verbieten warum?
10 kleine Negros schon.
Schwarzmarkt und schwarz sehen sind keine Konnotationen, die Sie machen. Was wiederum beweist, wie sehr sich Stereotypen verbreitet haben. Die kommen vom im Dunkeln handeln, ohne, dass es die Obrigkeit sieht!
das ganze ist eben sehr Interpretationssache, was der eine als Beleidigung empfindet, tangiert den nächsten nicht. Die meisten Schwarzen interessiert das sowieso wenig.
schwarz in Schwarzmarkt etc hat eben eine negative Konnotation, und Herr Inou ist ja so empfindlich wenn Schwarze in Verbindung mit Negativem verwendet wird. Und ich weiss, dass er sich selber als "Schwarzen" bezeichnet
Das mag sein, und ein Rom, Sie und ich dürfen uns selber bezeichnen wie wir wollen. Siehe bzw. höre auch das ehemalige Radio C (wie Cigany) in Ungarn.
Aber das schwarz im Schwarzmarkt kommt von der Schattenwirtschaft und hat mit Afrika und Afrikanern rein gar nichts zu tun. Der Schlei hieß anderswo schon immer Schwarzmarkt.
Das Mohrenbier an sich auch nicht. Durch das tolle Logo wurde aber früher ein Bezug hergestellt, auf dem jetzt auch noch beharrt wird.
mohr ist kein rassistischer ausdruck.
die darstellung hat keine rassistischen elemente.
bestimmte elemente --> lippen & haare sind schlichte und wertneutrale darstellungen üblicher merkmale.
und die tatsache dass ein afrikanischer avatar verwendet wird, ist für sich alleine nicht rassistisch.
dazu müsste eine negative darstellung bzw. suggestion dabei sein. davon kann ich aber nix erkennen.
die im artikel erwähnten "affenartigen gesichtszüge" sind aufgrund der art der grafik nur als dreiste lüge zu bezeichnen.
es ist natürlich immer schwer als nicht betroffener urteilen zu wollen, aber ich sehe hier nichts was der definition "rassismus" auch nur annähernd entspricht. und die ist unabhängig davon ob man betroffen ist oder nicht.
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