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Hier, im prominenten Palais Sturany am Wiener Schottenring, wird das Abdullah-Zentrum residieren.
Am 26. November wird das König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen Dialog (KAICIID) mit einem Festakt in der Wiener Hofburg eröffnet. Das Zentrum, das zum Großteil vom Königreich Saudi-Arabien finanziert wird und sich in den nächsten Wochen an prominenter Adresse am Wiener Schottenring niederlassen soll, hat im Vorfeld für einige Kritik gesorgt. Das offizielle Ziel des interreligiösen Dialogs werde nur vorgeschoben, hieß es immer wieder, in Wahrheit gehe es um machtpolitische und ökonomische Interessen.
Am Montag versuchte das österreichische Außenministerium zu beruhigen. In einem Hintergrundgespräch hieß es, Wien sei stolz, den Amtssitz des Zentrums beherbergen zu dürfen. Wie viel Geld die Republik für das umstrittene Zentrum aufwenden wird, ist noch unklar - zumal es noch nicht einmal ein Budget für das in 14 Tagen zu eröffnende Zentrum gibt. "Erst muss man schauen, wie viel Geld gebraucht wird, und dann wird man schauen, dass man die Geldmittel bekommt", heißt es im Ministerium.
Es gibt nämlich keinen Finanzierungsschlüssel, das Budget speist sich laut Ministerium aus "freiwilligen Spenden". Für die ersten drei Jahre habe jedoch das Königreich Saudi-Arabien eine Finanzierungszusage gegeben. Anders gesagt: Das KAICIID-Management sagt, wie viel es braucht, und die Saudis zahlen. In späteren Jahren könnte die Finanzierung jedoch auf breitere Beine gestellt werden, man denke an die Aufnahme weiterer Vertragspartnerländer aus Afrika und Asien. Bislang sind Saudi-Arabien, Spanien und Österreich Vertragspartner, der Vatikan hat Beobachterstatus.
Das Zentrum wird jedenfalls eine Reihe steuerlicher Begünstigungen in Anspruch nehmen dürfen. Denn, so ein Ministeriumsvertreter: "Das ist eine Organisation wie Währungsfonds und Weltbank" - und internationale Organisationen seien üblicherweise von einigen Steuerleistungen ausgenommen. Laut Ministerium sind Teile der Grundsteuer und der Umsatzsteuer nicht zu bezahlen, zudem seien die Angestellten des Instituts einkommensteuerbefreit. Nicht davon betroffen ist Ex-Justizministerin Claudia Bandion-Ortner: Die heutige Vizesekretärin des Abdullah-Zentrums ist dieser Funktion wie berichtet als Richterin zugeteilt, ihr Gehalt wird also vom österreichischen Staat bezahlt. Das KAICIID hatte darum angesucht.
Zur Kritik, das saudische Regime sei angesichts der dortigen Menschenrechtsprobleme und der Unterdrückung religiöser Minderheiten kein glaubwürdiger Partner für interreligiösen Dialog, heißt es im Außenministerium: "An den Früchten soll man sie messen."
Ähnlich sieht das die Israelitische Kultusgemeinde in Wien. "Wir warten ab", sagt Raimund Fastenbauer, Generalsekretär der IKG, auf derStandard.at-Anfrage. "Was interreligiösen Dialog betrifft, sind wir immer aufgeschlossen." Fastenbauer lässt jedoch auch Skepsis durchblicken, was das Engagement der Saudis betrifft: "Ob diese Konstellation die beste ist, muss erst bewiesen werden. Dialog darf jedenfalls nicht dazu führen, dass Menschenrechte vergessen werden." (Maria Sterkl, derStandard.at, 12.11.2012)
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was "interreligiöser Dialog" bringen soll.
Die säkularen Religiösen sind eh kein Problem - mit denen muss man keinen großartigen Dialog führen, weil in wesentlichen Punkten ohnehin Einhelligkeit besteht.
Und mit Fundis braucht man auch keinen Dialog führen, weil das absolut sinnlos und Zeitverschwendung ist.
nicht. Es geht doch hier um WIRTSCHAFT/CASH für u.a. Österreich. Bin auch in einer Firma tätig die menschenrechtsverletzenden Saudis in den Po kriecht, anstatt auf Geschäfte zu verzichten. MONEY MAKES THE WORLD GO ROUND. Spei und Kotz. Zur Anmerkung viele, viele der Grünen Balken sind von mir. Danke auch an ALLE für die RICHTIGEN und SUPERPOSTINGS !!!!!!!
Dialog beruht auf Gegenseitigkeit.
Ein echter Dialog würde bedeuten, daß auch Christen in Saudiarabien ihren Glauben frei ausleben können.
Das ist aber keineswegs der Fall.
Deshalb müßte das Zentrum "König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen MONOLOG" heißen.
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