TV-Debatten, die Geschichte schrieben

Ansichtssache

Die Zeitrechnung der Fernsehdebatten beginnt 1960 mit dem Duell Nixon gegen Kennedy. Damit war ein neues TV-Format erfunden und Wahlkämpfe waren nie mehr so wie zuvor.

Am Dienstagabend stand eine neue Runde an: US-Präsident Barack Obama traf im Fernsehstudio auf seinen republikanischer Herausforderer Mitt Romney. Analysten zufolge hat Letzterer besser abgeschnitten, grobe Patzer hat sich aber keiner der beiden geleistet. 

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1960: Nixon - Kennedy: Eine schweißtreibende Angelegenheit

Die Schweißperlen auf der Stirn von Richard Nixon waren entscheidend: Der Kandidat der Republikaner wirkte 1960 bei der ersten TV-Debatte der Präsidentschaftskandidaten im Vergleich zu seinem Herausforderer John F. Kennedy unsicher, überfordert und wenig eloquent. 

Nixon hatte abgelehnt, sich für den Fernsehauftritt schminken zu lassen und anscheinend auch die Hitze der Scheinwerfer im Studio unterschätzt. Er wischte sich während der Sendung öfter mit einem weißen Stofftaschentuch den Schweiß von der Stirn. Ein Bild das bei den Wählern nicht gut ankam. Nixon verlor die Wahl gegen Kenndy.

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