Japans schlechtes Kriegsgedächtnis

Hintergrund | Kim Son Hoang
27. September 2012, 10:24
  • Archivbild aus dem Jahr 1937: Japanische Rekruten üben in Nanking den Umgang mit dem Bajonett an chinesischen Gefangenen.
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    foto: upi/corbis-bettmann reuters

    Archivbild aus dem Jahr 1937: Japanische Rekruten üben in Nanking den Umgang mit dem Bajonett an chinesischen Gefangenen.

  • Gedenkstätte in Nanking für die Opfer des Massakers im Jahr 1937.
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    foto: ap/schreiber

    Gedenkstätte in Nanking für die Opfer des Massakers im Jahr 1937.

  • Der umstrittene Yasukuni-Schrein in Tokio.
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    foto: upi/corbis-bettmann reuters

    Der umstrittene Yasukuni-Schrein in Tokio.

Massaker werden verharmlost, Kriegsverbrecher geehrt: Der Inselstreit rückt Japans Umgang mit der eigenen Vergangenheit wieder in den Mittelpunkt

Produkte von Toyota, Honda oder Daihatsu stehen in China Kopf, und die japanische Botschaft in Peking kann nur mit Mühe vor wütenden Demonstranten gesichert werden. Das Land der aufgehenden Sonne ist Feindbild Nummer eins im Reich der Mitte. Und dafür ist es zu einem großen Teil selbst verantwortlich. 

Der aktuelle Streit zwischen China und Japan um eine Inselgruppe ist nur eine weitere, vergleichsweise kleine Episode einer gemeinsamen, konfliktreichen Geschichte. Kriege, Krisen und Proteste dominierten die Zeit zwischen 1894 und 1945, mehrere Millionen Menschen verloren ihr Leben. Mit der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen 1972 und einem Friedensvertrag 1978 begann eine Wiederannäherung der beiden Länder, die erfolgreich zu sein schien. Doch der äußerst fragwürdige Umgang Japans mit der eigenen Vergangenheit sorgt immer wieder dafür, dass schon vergleichsweise kleine Anlässe reichen, um chinesische Ressentiments gegenüber Japan offen zutage treten zu lassen.

Eine Vergangenheitsbewältigung der ansatzweise korrekten Art hat Japan bis heute nicht geschafft. Ein Beispiel: 1937 startete Japan eine Invasion im Osten Chinas, bei der Eroberung der damaligen chinesischen Hauptstadt Nanking wurde schließlich ein Massaker verübt, um den letzten Widerstand zu brechen. Chinesischen Schätzungen zufolge wurden dabei 300.000 Menschen umgebracht, westliche Historiker sprechen von 200.000 und japanische immerhin noch von 142.000 Todesopfern. Ein Drittel der Stadt brannte ab, chinesischen Angaben zufolge wurden in den Monaten danach mindestens 20.000 Mädchen und Frauen von japanischen Soldaten vergewaltigt und dann ermordet.

"Trostfrauen" für japanische Soldaten

Zudem hat die Armee in den eroberten Gebieten im südostasiatischen Raum - neben China in Korea, Taiwan, Indonesien und auf den Philippinen - bis zu 200.000 Frauen zur Prostitution gezwungen. Man nannte sie "Trostfrauen", die den Soldaten eine Ablenkung vom Kriegsdienst bieten sollten.

Für eine andere Art von Kriegsverbrechen sorgte die Einheit 731, eine geheime Einrichtung der japanischen Armee. Sie hat Versuche an Menschen durchgeführt und biologische und chemische Waffen erforscht und auch eingesetzt. Anfang der 1940er Jahre wurden beispielsweise Schwärme von Flöhen in China ausgesetzt, die Erreger für Cholera, Typhus oder die Beulenpest in sich trugen.

Von all dem ist nichts zu sehen und zu lesen, wenn man den Yasukuni-Schrein besucht. Dort, unweit des Kaiserpalastes in Tokio, ehrt Japan jene 2,5 Millionen Landsleute, die seit 1853 in Kriegen für ihr Land gefallen sind. Darunter befinden sich Generäle und Politiker, die von einem alliierten Tribunal nach dem Zweiten Weltkrieg zum Tode verurteilt und hingerichtet wurden.

Japans Vorstellung von Frieden

Yasukuni bedeutet übersetzt "der Nation Frieden bringen". Allerdings befinden sich neben dem Schrein eine Haubitze, weitere Kriegsgeräte und ein Gedenkstein für die Kempetai, die von den Allierten als "japanische Gestapo" bezeichnet wurde. In einem Museum auf dem Schrein-Gelände wird der Opfermut der Kamikaze-Piloten gelobt, Erwähnungen von Nanking, Zwangsprostitution oder der Einheit 731 sucht man hingegen vergeblich. Dafür nehmen japanische Regierungsmitglieder regelmäßig an der jährlichen Wallfahrt zum Yasukuni-Schrein teil. Sie findet am 15. August statt, dem Jahrestag der Kapitulation im Zweiten Weltkrieg.

Im Jahr 2000 hat ein rechtlich nicht bindendes Kriegsverbrechertribunal den Staat Japan und Kaiser Hirohito für schuldig befunden, Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben. Japan und Hirohito, der von 1926 bis zu seinem Tod im Jahr 1989 Japan regierte, wurden für die Zwangsprostitution vor und während des Zweiten Weltkrieges verantwortlich gemacht. Das Tribunal forderte von Japan eine angemessene Entschädigung für und eine Entschuldigung bei den Opfern. Zudem sollte es eine umfassende Untersuchung der Verbrechen geben. Nachgekommen ist man diesen Forderungen kaum.

Seltene Fälle von Einsicht

Vereinzelt kam es zu Eingeständnissen von japanischer Seite. 1993 etwa gab die damalige Regierung die "Rekrutierung" von "Trostfrauen" zu und entschuldigte sich. 2007 allerdings meinte der amtierende Regierungschef Shinzo Abe, es würde keine Beweise für Zwangsprostitution geben.

Auch die Existenz der Einheit 731 wurde vor einigen Jahren von der Regierung eingeräumt, nachdem japanische Kriegsveteranen sich zum Einsatz mit Krankheitserregern bekannt hatten. Weitere Details wurden von offizieller Seite aber nicht genannt.

Der fehlende politische Wille

Es gibt also in Japan durchaus Ansätze, sich selbstkritisch mit der eigenen Geschichte zu beschäftigen. Es fehlt aber der politische Wille, so mit früheren Kriegsverbrechen umzugehen, dass die Nachbarländer das auch ernst nehmen. Vielmehr verweist man auf den Friedensvertrag aus dem Jahr 1952, mit dem eine mögliche Kriegsschuld als erledigt betrachtet wird. Die größten Opfer, nämlich China und Korea, waren allerdings nicht an den Verhandlungen beteiligt.

Eine breite, kritische Debatte über diese Art von Geschichtsaufarbeitung hat bisher nicht stattgefunden. Grund dafür ist unter anderem, dass viele Japaner sich aufgrund der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki als Kriegsopfer sehen.

Passend dazu werden in japanischen Schulbüchern Verbrechen wie das Massaker von Nanking oder Zwangsprostitution verharmlost und heruntergespielt. Die japanische Regierung begnügt sich mit dem Statement, dass diese Texte nicht die offizielle Sicht auf die Geschichte des Landes darstellen. (Kim Son Hoang, derStandard.at, 26.9.2012)

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naja wenn man das rein statistisch betrachen will...

es starben damals mehr russische Kriegsgefangene als deutsche Kriegsgefangene.

Die Arier waren somit schlimmer.

Aber von 600 000 dieser glohrreichen Armee sind nur 5000 zurück gekehrt...der letzte 1992 oder?

Ich kann mich auch täuschen ;-)

Naja die Japaner haben es den deutschen nachgeahmt, dass sie keine Schuld empfinden mag zwar tragisch sein aber das ist ja auch eine völlig andere mentalität

Chinesische Propaganda Teil 2

. Japan hat sich viele Male entschuldigt und hat dem Kriegsopfer China (und anderen Staaten) viele hunderte Milliarden Dollar Entschädigung zukommen lassen. Japan ist der größte Geber von Entwicklungshilfe an China.
All das zählt für China nichts. China benimmt sich wie ein wildgewordener Halbstarker in der internationalen Gemeinschaft, bedroht seine Nachbarn Japan, Philippinen, Vietnam, Indien, sogar Russland. China hat international kein Benehmen. Es ist genug!

Die USA machen China zum kommunistischen Buhmann und entschuldigen daher seit Jahrzehnten alles was von Japan kommt...

Japan. Entschuldigungen? Ich glaube davon kein Wort, es ist allgemein bekannt und in den Medien immer wieder berichtet worden, wie wenig Einsicht Japan in seine Kriegsverbrechen zeigt (kein Wunder, wenn Kaiser Hirohito als Kriegsverbrecher lustig bis 1989 weiterregiert!), und das nicht mal in japanischen Schulbüchern erwähnt wird.

Finanziell ist Japan wohl eher auf China angewiesen als umgekehrt.

Japan trickst und lügt herum, man denke nur an die vielen Atomreaktoren oder die Lügerei beim eigentlich verbotenen Walfang. Außer neoliberaler Profit und Egoismus zählt für Japan gar nichts, und das haben sie von den USA gelernt.

(Natürlich gilt das nicht für alle Menschen, aber doch für die großen Firmen und alle bisherigen Regierungen!)

Interessanter Beitrag. Aber bei DER VErwendung des Wortes "neoliberal" stellt's mir noch mehr die Haare auf als sonst. WAS bitte schoen, soll das hier heisse, und inwiefern ist die hochgradig staatsgelenkte, oligopolistische Wirtschaft Japans "neoliberal"???????????????????????????????????????????????

Japan ist der größte Geber von Entwicklungshilfe an China.

quellenangabe bitte.

Nun hört mal zu

Es geht hier schon lange nicht mehr um Nanking oder die japanische Invasion. China nimmt diese Invasion, bei der sicherlich schreckliche Dinge passiert sind nur pausenlos zum Vorwand Japan zu erpressen. Japan hat diesen Krieg verloren, Japan hat mit Tokio die Stadt der Welt, die im 2. WK durch Brandbomben weltweit (!) am meisten zerstört wurde. Tokio war die erste Teststadt für Napalm, Hiroshima und Nagasaki die Teststädte für Atombomben. Japan wurde so sehr zerstört – aber das ist euch nicht genug. Chinesen und Koreaner forderten vom ohnehin zerstörten Japan Entschädigung und bekamen diese reichlich! Nach dem Krieg hat sich Japan um 180° geändert, sein Heer komplett auf Verteidigung umgerüstet und sich dem Frieden gewidmet.

"Japan muss sterbien." Weltkrieg 1 Teil2: Ostasien mit China in der Rolle des Deutsche Reichs

Es ist leichter für China und Südkorea Japan zu bashen, als sich selbst mit der eigenen Geschichte der letzten 50 , 60 Jahre auseinander zusetzen. Chinas Massensterben in dieser Epoche oder der Koreanische Bürgerkrieg. Südkoreas Massenhinrichtung der "Roten" ? Nein lieber auf Japan losgehen, nur nicht selbstkritisch sein. Wer sich mit diesem Raum beschäftigt, wird fasziniert feststellen, wie sehr sich diese Völker hassen, und wie sehr alle, auch Japan, die eigenen Taten verdrängen.
China wird von Militärs regiert, was liegt also für diese Leute näher als eine militärische Lösung zu suchen.
Mal sehen wie human China seine Kriege führen wird. Wirklich ist es als ob sich die Zeit vor dem 1 WK nun in Ostasien wiederholen würde. Traurig!

China erpresst Japan? Wie wäre es, wenn Japan sich mal offiziell entschuldigt, die Ehrungen von Kriegsverbrechern inkl. solcher Generäle einstellt und die eigene Geschichte mal ehrlich aufarbeitet, auch in den Schulbüchern?!

Nicht China, sondern die USA haben zwei Atombomben abgeworfen. Weil die Japaner sonst noch jahrelang Krieg geführt hätten. Danach blieben die USA (wie in Europa/Westdeutzschland) die inoffiziellen "Herren", was das heutige neoliberale System und den Atomstrom in Japan erklärt.

Den Frieden gab es in Japan nur, weil die USA keinen direkten Krieg mit China geführt hat. Die waren mit den Russen beschäftigt.

Als ob es in Japan keine Nanjing-fixierten geben würde. Es tragen alle Seiten dazu bei, die Hassspirale am Laufen zu lassen.

http://en.wikipedia.org/wiki/The_... ut_Nanjing

Der Erkenntnisse der Menschenexperimente von Unit 731 sind nach dem 2. WK in die dankbaren Hände der USA gelangt, die sie mit Freuden empfangen haben.

es ist eigentlich noch viel schlimmer.

Die Verantwortlichen haben diese Informationen den USA ausgehändigt (die händeringend danach gesucht haben .. und ebendiese (mit geringem Erfolg) veruschten in Korea und Vietnam umzusetzen) .. .. diese Verantwortlichen wurden deshalb umgehend von der Kriegsverbrecherliste genommen.

Einzelne "kleine Lichter" aber .. die Teil der Einheit waren aber ausserhalb der Kommandostruktur .. sassen bis zu ihrem Lebensende auf der Kriegsverbrecherliste .. obwohl sie in zb China bereits ihre Strafe abgesessen hatten. Gerade unter diesen sind die wenigen die sich zu den Gräueln bekennen.. einer dieser wollte in die USA einreisen und ebendort einen Vortrag zu 731 halten .. durfte aber (im gegensatz zu den verantwortlichen) nicht einreisen ..

Jeder japanische offizier hatte ein samurei schwert das er zu seiner uniform trug.
In nanking haben die japaner wettkämpfe ausgetragen, wer es schafft am schnellsten 100 chinesen zu köpfen
(die chinesen mussten mit gefesselten händen kniend)

Quelle: truppendienstmagazin

..."die" Japaner

es waren soweit ich weiß 2 sadistische Offiziere, die nach dem Krieg sogar hingerichtet wurden. Verdientermaßen vielleicht.
Das ändert natürlich nichts an der Brutalität der japanischen Kriegsführung.
Japan hat sich übrigens schon mehrfach offiziell entschuldigt und gerade wir in Europa sollten nicht als ersten unsere Steine aus dem Glashaus werfen.(WKI, WKII etc.) Auch China sollte nicht so übermäßig vergesslich sein. Wer denkt Kriege kann man irgendwie human führen ist ein Illusionist. Kriege sind inhuman an sich. 1938 z.B. hat die China z.B. die Staumauern des gelben Flusses gesprengt , wobei an mindestens 500 000 Menschen (chinesische!) starben und Mio. obdachlos wurde. Kulturrevolution? Tiananmen? Aufrüstung zum Quadrat? Na Super

Hier noch zwei Perlen die über die Gesinnung so mancher japanischer Politiker Bände sprechen:

Bürgermeister der japanischen Schwesterstadt von Nanjing leugnet das Nanjing Massaker. Man stelle sich vor der deutsche Bürgermeister einer Schwesterstadt Warschaus würde das Wola Massaker leugnen.
http://www.nytimes.com/2012/02/2... .html?_r=0

Eine paar Koreaner stellen in New Jersey eine kleine Gedenktafel zum Andenken an die Comfort Women auf. Der japanische Konsul fährt nach New Jersey und verlangt die Entfernung der Gedenktafel. O-Ton: Wir haben uns eh entschuldigt. http://www.nytimes.com/2012/05/1... cials.html

fanatische Regimeanhänger wird man immer finden...

Alte Nazis in Deutschland und Österreich , Stalinisten in Russland, Maoisten in China, Frankisten in Spanien, glühende Imperialisten in GB so gibt es auch Anhänger dieses damaligen Regimes in Japan. Einzelne Beispiele in Europa zu jedem dazu herauszufinden ist da wohl eine Leichtigkeit uriminzokkiri. (Ich lehne diese verzerrten Meinungen aber ab um ganz klar zu sein) Die Brutalität der japanischen Kriegsführung ist historisch unumstritten. Mehrfach haben sich Japaner offiziell dazu entschuldigt. Heute werfen vor allem Chinesen und Südkoreaner die zu jung waren um Opfer zu sein, Japanern , die zu jung sind um Täter zu sein die Geschichte vor. Es ist wohl so : Japan ist eine Demokratie hat also gelernt. Was hat China gelernt? Revanchismus

Gesicht wahren

Eine offene Aufarbeitung der Geschichte nach unseren Masstäben dürfte damit wohl äusserst schwer fallen. Sobald irgend welche Namen in Verbindung mit Verbrechen fallen, z.B. bei Denkmälern, da wird es dann haarig. Wäre interessant zu wissen, wie in solchen Kulturen Versöhnung vonstatten geht, wenn die Dinge nicht ausgesprochen werden können. Vielleicht gibt es da ja einen eigenen Ansatz - oder er harrt noch der Entwicklung.

Ich glaube nicht dass ein kulturspezifischer Ansatz, der sich von "unserer" Form von Vergangenheitsbewältung unterscheidet, Früchte tragen kann. Das letzte Mal als ich in den koreanischen Hauptachrichten einen kurzen Beitrag über japanischen Nationalismus sah, wurde das berühmte Bild vom Kniefall Willy Brandts eingeblendet.

Dh. die Koreaner sind sich über das Ausmaß der deutsche Vergangenheitsbewältigung sehr bewusst. Deshalb glaube ich dass man sich von Japan erwartet diesem gesetzten hohen Standard gerecht zu werden. In China wird es denke ich nicht anders sein. Japan kann diesen Ansprüchen aber nicht gerecht werden, weil es sich in dieser Hinsicht in Geiselhaft der Nationalisten befindet. Breite Zugeständnisse wären polit. Selbstmord.

Das gilt übrigens nicht nur für Korea, sondern auch für China.

Jaja, die waren auch gut im Leuteumbringen.

Aber das schlechte Gewissen für alles Elend der letzten 200 Jahre haben nur die Deutschen.
Den anderen Nationen ist das fremd.
Vor allem den Siegern.

Ihr Unterton wird wahrgenommen .. keine Sorge.

.

nicht wirklich. das groeßte schlechte gewissen haben die deutschen heutzutage gegenueber den afrikanern "weil denen sei ja so uebel mitgespielt worden", und damit unterscheidet sie nichts von amis, franzosen und briten

Wie ungerecht!

Wozu in die Ferne schweifen

In Österreich ist uns der großzügige Umgang mit dem Leid der Anderen allerdings auch nicht ganz fremd.

naja,

China ist bei Geschichtsaufarbeitung bzw -unterricht auch nicht gerade ein Vorzeigeland, also was soll der Einstieg über wütende Demonstranten? Der Artikel ist eher Stimmungsmache als Hintergrund im Streit um die Inselgruppe.

auch wenn die nazis und die wehrmacht

sich raubmordend durch die gegend gepflügt haben, so rechtfertigt das nicht die verbrechen der roten armee, oder die vertreibung der deutschen aus polen, der tschechoslowakei und jugoslawien.
wenn mich wer bestiehlt, darf ich noch lange nicht auch zu stehlen beginnen ...
ist soweit klar oder?

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