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Peking - Aus Protest gegen die Landung japanischer Nationalisten auf der umstrittenen Inselgruppe Senkaku sind tausende Chinesen am Sonntag auf die Straße gegangen. Demonstrationen wurden aus mehr als einem dutzend Städten gemeldet, darunter Peking, Shanghai und Chengdu. In mehreren Städten beschädigten die Demonstranten japanische Geschäfte, Restaurants und vor allem Fahrzeuge, wie Medien berichteten.
In der südlichen Stadt Shenzhen protestierten rund eintausend Menschen gegen Japan. Sie schwenkten chinesische Fahnen, stürzten einen Polizeiwagen japanischer Herstellung um und beschädigten ein japanisches Restaurant, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Etwa einhundert Menschen versammelten sich im südlichen Guangzhou in der Nähe des japanischen Konsulats und riefen laut Xinhua "Japan, weg von den Diaoyu-Inseln", wie die umstrittene Inselgruppe auf Chinesisch heißt. Die Japaner nennen sie Senkaku.
Augenzeugen berichteten zudem von anti-japanischen Protesten in Shanghai, Chengdu im Südwesten, Qingdao an der Ostküste sowie Shenyang und Harbin im Nordosten. Laut Xinhua fanden weitere Kundgebungen in anderen Städten statt, darunter die Hauptstadt Peking. (APA, 20.8.2012)
Schiffe patrouillierten in den Gewässern um die Felseninseln
Streit um strategisch bedeutenden Archipel hält an
Nach dem Eindringen chinesischer Schiffe in die Gewässer um das von Japan kontrollierte Senkaku-Atoll nehmen die Spannungen im Inselstreit wieder zu. Japan suchte in der Region zuletzt vergeblich Verbündete
Protest gegen chinesische Schiffe bei umstrittener Inselgruppe
China ließ Aufklärungsflugzeug der Marine Inseln überfliegen - Japan schickte Kampfflugzeuge
Japan und China streiten seit Monaten offen um Archipel
Massaker werden verharmlost, Kriegsverbrecher geehrt: Der Inselstreit rückt Japans Umgang mit der eigenen Vergangenheit wieder in den Mittelpunkt
Tokio streitet mit China und Taiwan um Archipel
Auch taiwanesische Boote setzen Wasserwerfer ein - Japans Regierung legt Protest ein
Regierungschef Noda betont Zugehörigkeit zu japanischem Staatsgebiet
Chinas Vizepräsident bei Besuch des Pentagonchefs: Tokio möge sich zügeln
Nachfrage nach japanischen Autos sinkt - Die Konzerne produzieren weniger - Nissan baut sogar einige Wochen keine Autos in China
China will im Inselgruppen-Streit seine Machtposition gegenüber der japanischen Wirtschaft ausnützen und japanische Staatsanleihen verkaufen, falls Tokio nicht nachgibt
Japanische Küstenwache habe chinesische Schiffe zum Rückzug aufgefordert
Demonstrationen im ganzen Land - Im umstrittenen Seegebiet patrouillieren Japan und China
Hintergrund ist offenbar Streit um Inselgruppe
Peking spielt in der Auseinandersetzung um die Diaoyu/Senkaku-Inseln auf Powerplay. Die Chinesen wollen eine riesige Fischfangflotte ins Ostchinesische Meer schicken und sie von Patrouillenbooten schützen lassen. Dazu drohen sie mit einem Handelskrieg.
Tausende demonstrierten vor japanischer Botschaft
Sicherheitskräfte hatten Mühe, die Kontrolle zu behalten - Proteste in mindestens 19 Städten
Canon und Panasonic legen Produktionsstätten vorübergehend still
Konfliktforscher befürchten eine Eskalation der vielschichtigen Probleme in den Meeren vor dem chinesischen Festland
Panetta: China bereit, "kleinen Konflikt" um die Senkaku/Diaoyu-Inseln zu riskieren
Lokalregierung beantragte Erlaubnis zur Landung einer japanischen Flotille auf einer der unbewohnten Senkaku-Inseln
Japanischer Ministerpräsident will "alle möglichen Maßnahmen" ergreifen, um Sicherheit der unbewohnten Inseln zu gewährleisten
150 Aktivisten hissten japanische Flagge - Landgang wieder beendet - China und Japan erheben beide Anspruch auf die Inselgruppe
Was besseren kann den japanischen Autobauern ja gar nicht passieren. Volkswagen würde sich sicher auch freuen, wenn die halben chinesischen VWs demoliert würden. Das nützt dem Wachstum! :-)
Der aufgeheizte Mob wird das aber nicht verstehen.
aber ich meine auf dem ersten Bild doch die eine oder andere Nikon, ein Sony Ericsson Handy sowie Asics Schuhe gesehen zu haben...
... in der Tat sehr suspekt, sieht gewaltig nach japanischen Agents Provokateurs aus. Besser ich schicke gleich mal eine Mail an das Ministerium für Staatssicherheit.
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Na, da treffen sie aber die Japaner als letzte.
Ist der Wagen beschädigt, aber reparabel, muss der chinesische Besitzer bzw. der Staat zumindest einen Teil der Ersatzteile wohl aus japanischer Fabrikation nachbeschaffen.
Ist der Wagen total beschädigt, muss er aus chinesischen Mitteln ersetzt werden. Es besteht zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass wieder ein japanischer Wagen angeschafft wird (bei staatlichen Institutionen, die langjährige Standards haben, umso mehr).
Sollten die Fahrzeuge versichert sein, umso besser, da dann die Tendenz zu vollwertigem Ersatz grösser ist...
Immerhin werden Autos von privaten demoliert, welche zu 99% Chinesen sind. Wo ist da der Sinn, schürt nur Wut und Hass untereinander. Ich hoffe so einem dummen Demonstranten, wird auch einfach sein Auto demoliert. Eine Versicherung die für den Schaden aufkommt gibt es in China meines Wissens nach nicht. Ich finde man sollte endlich auf internationaler Eben erklären dass diese Inseln niemanden gehören und niemanden gehören können, erst dann hört der Ganze Mist auf!
Chinesische Geschichte steht in Europa nicht auf dem Lehrplan. Und beim 2.WK wird nur Europa betrachtet und vlt. noch der Japanisch-US-Amerikanische Teil des 2. WK..
Ein Beispiel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mass... on_Nanking
Noch heute werden die Täter in Japan geehrt
http://de.wikipedia.org/wiki/Yasu... ni-Schrein
Nicht nur von ein paar rechten Splittergruppen, sondern bis in die hohe Politik und mit der Befürwortung eines großen Teils der Bevölkerung.
Den Kontext von solchen Ereignissen zu betrachten, schadet nichts.
Japan verhält sich nicht nur gegenüber China so provokativ, sondern auch ggb. Russland und Südkorea. Das sollte man dabei vlt. auch beachten.
Mao, Pol Pot und Stalin haben in ihren eigenen "Völkern" mehr Millionen vernichtet als ja durch Feindeinwirkung verloren gingen. Obwohl auch diese Zahlen schon obszön hoch waren. Getoppt wurden diese Zahlen wohl nur durch Deutschlands Verluste im 30-jährigen Krieg, bei dem mehr als 50% der Bevölkerung ums Leben kamen. Also - die japanischen Massaker waren wirklich schlimm, aber Mao übertraf sie. Die roten Horden waren für China eine größere Katastrophe.
Worin die Provokation gegenüber Russland bestehen soll, ist mir ein großes Rätsel. Die Sowjetunion hatte Japan und nicht Japan die Sowjetunion überfallen, kurz vor Kriegsende, als keine Gegenwehr mehr zu erwarten war.
Japan verhaelt sich Ihrer Meinung nach provokativ gegenueber Russland. Ist schon eine Frechheit d diese Japaner noch immer diese Kurilen Inseln von Russland zurueckhaben moechten, welche Russland seit Kriegsende besetzt haelt.
Ihre miese Propaganda ist bereits in Moskau mit Kopfschuetteln aufgenommen worden.
Also halten Sie sich zurueck mit Ihrer "persoenlichen" dem offiziellen Russland nicht genehmen Meinung.
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Na, was z.B. die Kurilenfrage angeht, liegt das provokative bzw. agressive Verhalten aber eher auf russischer Seite.
Und China legt generell in der Region ein sehr dominantes Verhalten an den Tag, wenn es um Gebietsfragen geht (siehe Spratly-Konflikt mit den Philippinen).
Ein unglaublicher Beitrag!
Anstatt die Geschichte und völkerrechtliche Lage der Inseln zu thematisieren, kommen Sie mit dem Nanking Massaker [das jedes Kind kennt, aber nichts mit den Senkaku Inseln zu tun hat] oder überhaupt dem allbekannten Yasukuni-Schrein [der hier überhaupt gar nichts verloren hat]...
der wirtschaftliche schaden fuer China ist groesser, wenn sie sich mit dem japanischen nationalisten anlegen, als wenn sie die inseln aufgeben wuerden.
der wirtschaftliche schaden fuer russland ist groesser, wenn sie sich mit dem japanischen nationalisten
anlegen, als wenn sie die voelkererechtlich illegal besetzten Iseln aufgeben wuerden.
Nationalismus ist doch was schoenes, da braucht man gar keinen Krieg.
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