Chinesen lassen ihren Zorn an japanischen Autos aus

Ansichtssache

Peking - Aus Protest gegen die Landung japanischer Nationalisten auf der umstrittenen Inselgruppe Senkaku sind tausende Chinesen am Sonntag auf die Straße gegangen. Demonstrationen wurden aus mehr als einem dutzend Städten gemeldet, darunter Peking, Shanghai und Chengdu. In mehreren Städten beschädigten die Demonstranten japanische Geschäfte, Restaurants und vor allem Fahrzeuge, wie Medien berichteten.

In der südlichen Stadt Shenzhen protestierten rund eintausend Menschen gegen Japan. Sie schwenkten chinesische Fahnen, stürzten einen Polizeiwagen japanischer Herstellung um und beschädigten ein japanisches Restaurant, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Etwa einhundert Menschen versammelten sich im südlichen Guangzhou in der Nähe des japanischen Konsulats und riefen laut Xinhua "Japan, weg von den Diaoyu-Inseln", wie die umstrittene Inselgruppe auf Chinesisch heißt. Die Japaner nennen sie Senkaku.

Augenzeugen berichteten zudem von anti-japanischen Protesten in Shanghai, Chengdu im Südwesten, Qingdao an der Ostküste sowie Shenyang und Harbin im Nordosten. Laut Xinhua fanden weitere Kundgebungen in anderen Städten statt, darunter die Hauptstadt Peking. (APA, 20.8.2012)

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