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Joel Tenenbaum kostet der Download von 30 Songs 675.000 Dollar
Ein Bundesgericht im US-Staat Massachusetts hat die Rekordstrafe gegen einen Studenten bestätigt, der sich 30 Songs illegal aus dem Internet heruntergeladen hat. Wegen Verstößen gegen das Urheberrecht muss Joel Tenenbaum die 2009 verhängte Strafe in Höhe von 675.000 US-Dollar (rund 538.000 Euro) bezahlen. Die Richterin wies den Antrag auf Neuauflage seines Verfahrens ab.
Die Höhe des Schadenersatzes sei angesichts der Beweislage nicht übertrieben für die vorsätzlichen Urheberrechtsverletzungen. Ein Geschworenengericht hatte Tenenbaum damals für schuldig befunden, 30 Songs illegal heruntergeladen und über die Filesharing-Börse Kazaa verbreitet zu haben. Zu dem Zeitpunkt war er 16 Jahre alt. (APA, derStandard.at, 25.08.2012)
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… auch solche, bei denen für die Verwendung von Bildern oder das Sharen von Liedern mal eben gleich ein paar tausend Euro gefordert werden.
Das Rechtssystem ist durch Patent- und Urheberrechtsgesetze in Teilen schon komplett pervertiert und potenziell ruinös für Privatleute und Kleinunternehmer.
ok, es geht mehr darum, dass er "geschuetztes" Material verbreitet hat.
Mich wuerde interessieren welche Songs das waren, fuer 675.000 muss es mindestens ein prerelease von Laday Gaga oder U2 sein (die er sich nicht von Kazaa besorgt hat...)
Hat jemand einen Link ueber die ganze Geschichte?
on green day bis outkast. sogar ein bisschen incubus und aerosmith. http://lmgtfy.com/?q=joel+tenenbaum
Ich kann allen, die nicht bereit sind 1€ für einen Song zu zahlen, aber nichts Illegales machen wollen, die Seite mp3skyline empfehlen. Da kostet jedes Lied 11Cent. Leider bekommt man viele ausgefallene Lieder oft nicht, aber das ist bei iTunes ja auch nicht besser. Ich habe mir meine letzte CD vor ca 15 Jahren gekauft, aber nach dem ich dann einige Male MTV Cribs gesehen habe, ist mir die Lust vergangen auch nur einen Cent an diese Industrie zu verschwenden. Da wurden Musiker gezeigt die größere Villen haben, als sie jemals ein Kaiser oder König gehabt hat. Hauptsache die Musikindustrie jammert die ganze Zeit.
USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
http://www.taz.de/!86019/
http://www.welt.de/finanzen/... emien.html
das Gefühl daß wegen so einer Lapalie das eigene Leben verpfuscht ist und man absolut nichts mehr gegen diese ungerechtfertigte harte Strafe machen kann muss einen vor Wut beinahe ohnmächtig werden lassen, wahrscheinlich ein wenig so wie wenn man unschuldig am elektrischen Stuhl landet. Oder wegen 30 Sekunden Musikmachen zu 2 Jahren Straflager verurteilt wird. Oder für`s schwul sein die Todesstrafe erhält ...
Filesharer können sich hier solidarisch zeigen und Joel etwas spenden:
http://joelfightsback.com/#/get-inv... ed/donate/
--
Wenn jeder Musikfladerant in Österreich 1 Euro für "die tolle gute Sache" spenden würde, wäre Joel wohl schuldenfrei und die pöse Musikindustrie würde sehen, dass ihre Vorgehensweise sinnlos ist.
Aber ich denke mal, dass von Filesharern außer Gier und einer großen Klappe (Menschenmodell Grasser) nichts zu erwarten ist.
Die Übertreibung geht in Ordnung, weil dadurch andere abgeschreckt werden.
Strafgesetze funktionieren so.
Auch die gierigsten Musikfladeranten beginnen sich angesichts dieses Strafausmaßes zu überlegen, ob sie es nicht lieber lassen sollen.
Ich hoffe, österreichische Gerichte nehmen sich das in Kürze zum Vorbild und verknacken ein paar Gierschlunde, die MusikerInnen und KomponistInnen bestehlen.
wie siehts denn bei korruption, steuerhinterziehung und wirtschaftskriminalität aus?
für solche taten ist eine erheblich größere kriminelle energie, als für illegale downloads erforderlich - auch das muss beim strafmaß berücksichtigt werden. strafzahlungen in diesem ausmaß im verhältnis zur schadenssumme sind bei diesen vergehen aber nicht üblich.
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