Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 624x416"Ich erfuhr zuerst, wer die anderen Schauspieler sind, und dachte: "Wow! Das ist eine außergewöhnliche Chance." Jane Fonda in "Und wenn wir alle zusammenziehen?" an der Seite von Pierre Richard.
Dominik Kamalzadehs Fragen über Lebensfreude, Tod und Nancy Reagan beantwortete sie per E-Mail.
Wien - Fünf Freunde im Herbst des Lebens sind damit konfrontiert, dass der Alltag immer beschwerlicher wird. Der Anarchist in der Runde (Guy Bedos) wirkt in Auseinandersetzungen mit der Polizei etwas ungelenk, der Schwerenöter (Claude Rich) ist dem eigenen Begehren nicht mehr so gewachsen. Albert (Pierre Richard) überspielt mentale Blackouts, während seine Frau Jeanne (Jane Fonda) ihre Krebserkrankung geheim hält. Annie (Geraldine Chaplin) tritt schließlich mit einer ungewöhnlichen Idee auf den Plan: Warum nicht eine Kommune gründen und damit der tristen Alternative Altersheim entgehen?
Und wenn wir alle zusammenziehen? lautet der sprechende Titel von Stéphane Robelins boulevardesker, durchaus beherzt gespielter Komödie, die ihre Figuren durch die Höhen und Tiefen eines sozialen Experiments begleitet und lieber mit schrilleren Tönen operiert, als auf Sentimentalitäten zu setzen.
STANDARD: In "Und wenn wir alle zusammenziehen?" spielen Sie eine Amerikanerin in Frankreich. Sie spricht ungehemmt über Masturbation und Sex. Ich nehme an, das gefiel Ihnen an diesem Part?
Jane Fonda: Ja, denn ich weiß, dass viele ältere Frauen und Männer noch ein aktives und auch befriedigendes Sexualleben haben, obwohl die Gesellschaft allgemein eher dazu tendiert, dies auszublenden oder gar nicht erst anzunehmen. Ich habe, während ich diesen Film gedreht habe, auch ein Buch namens Prime Time geschrieben. Es geht darin um ein gesundes, erfolgreiches Leben im von mir so getauften "Dritten Akt" des Lebens. Der Film gefiel mir, weil er dieselben Themen ansprach.
STANDARD: Woran liegt es denn, dass diese Themen immer noch tabuisiert werden - in den USA kann man sich ein Remake dieses Films kaum vorstellen.
Fonda: Ich könnte mir das durchaus vorstellen. Aber Sie haben recht, in meinem Land gibt es immer noch viel Altersdiskriminierung - man operiert hartnäckig mit bestimmten Stereotypen.
STANDARD: In den 60er-Jahren waren Sie mit "Barbarella" auch eine Ikone der freien Liebe - haben Sie in Jeanne jemanden gesehen, mit dem Sie viel gemeinsam haben?
Fonda: Jeanne und ich teilen viele Dinge, dazu gehört auch die Einstellung gegenüber dem Tod. Wie Jeanne habe ich keine Angst zu sterben. Ich möchte, dass mein Begräbnis eine Feier wird. Jeanne will einen pinken Sarg, und dass die Leute Champagner trinken, wenn sie begraben wird. Ich denke selbstständig über den Tod nach. Ohne den Tod hätte das Leben keinen Sinn, genau wie Stille ohne Lärm keinen Sinn hätte oder Helligkeit nicht ohne die Dunkelheit. Andere Kulturen heißen den Tod willkommen, Mexiko beispielsweise. Jedes mexikanische Fest kennt Geister und Skelette. Ich finde, wir müssen die Realität unserer Sterblichkeit akzeptieren, damit wir das Leben richtig leben, unserem Tod ins Auge schauen, ihn regelrecht einstudieren.
STANDARD: Die Lebenswirklichkeit von Senioren spielt im Kino eine untergeordnete Rolle. Glauben Sie, dass diese Altersstufe fürs Kino interessanter wird?
Fonda: Unbedingt. Als ich mein Buch geschrieben habe, waren Senioren die am schnellsten wachsende demografische Gruppe. Wir leben derzeit um 34 Jahre länger als noch zur Zeit meiner Großeltern, das entspricht einer ganzen zweiten Lebenszeit als Erwachsener! Die Kultur hat mit dieser Entwicklung noch nicht nachgezogen - wir müssen Geschichten erfinden, die diese neue, aufregende Wirklichkeit widerspiegeln.
STANDARD: Eine Kommune zu gründen ist für ältere Semester ja eher eine ungewöhnliche Geschichte. Meinen Sie, dass sich da die 68er-Generation leichter tut?
Fonda: Die 68er-Generation ist da wohl lockerer, aber ich denke, es wäre tatsächlich für viele Menschen eine Lösung. Einsamkeit ist ein Problem für Senioren, der Mangel an Geld ein weiteres. Viele meiner Freundinnen - die jünger als ich sind - sprechen davon, dass sie gerne in einer Gemeinschaft von Frauen ihren Lebensabend verbringen würden. Von Männern habe ich das noch nicht gehört, aber Frauen sind wohl insgesamt mehr an Beziehungen interessiert, hegen tiefere Freundschaften. Aber auch das ändert sich gerade: Jüngere Männer und Jungs in den USA gehen mehr in die Beziehungsrichtung.
STANDARD: "Und wenn wir alle zusammenziehen?" ist ein französischer Film mit Stars wie Claude Rich oder Pierre Richard. Wie war es, eine Beziehung mit einem solchen Ensemble einzugehen?
Fonda: Ich erfuhr zuerst, wer die anderen Schauspieler sind und dachte: "Wow! Das ist eine außergewöhnliche Chance." Dann las ich das Script und sah, wie sehr es meiner eigenen Philosophie übers Alter, aber auch jener, berührend und lustig zu sein, entsprach. Also entschied ich mich dafür.
STANDARD: Wie sehen weitere Pläne aus? Ihre Ankündigung, Nancy Reagan zu spielen, hat in den USA einige Aufregung verursacht.
Fonda: Ich spiele Nancy Reagan in einem Film, der The Butler heißt, es geht um die wahre Geschichte eines schwarzen Butlers, der im Weißen Haus gearbeitet hat und dort mehrere Präsidentschaften erlebte. Forest Whitaker spielt den Part, Oprah Winfrey seine Frau. Ich freue mich darauf, und obwohl Nancy Reagan und ich uns politisch überhaupt nicht nahestehen, werde ich sie in keiner Weise verächtlich machen. Ich bin auch in der Aaron-Sorkin-Serie The Newsroom dabei, die am 24. Juni startet und übrigens das Beste ist, was ich je im Fernsehen gesehen habe. (Dominik Kamalzadeh, DER STANDARD, 19.6.2012)
Ab Freitag im Kino
Jane Fonda (74), Tochter von Hollywood-Legende Henry Fonda, machte in ihrer langen Karriere sowohl als Schauspielerin wie auch als öffentliche Person von sich reden: als doppelte Oscar-Gewinnerin, Vietnamkriegsgegnerin, Aerobic-Vorturnerin und lautstarke Feministin.
Brillante Mendoza erzählt in "Captive" von einer Entführung - Der philippinische Regisseur über Ökonomie und Alltag, Opfer und Täter
Die Hauptattraktion von Ilmar Raags Tragikomödie ist die estnische Schauspielerin Laine Mägi
Kein Leben unter den funkelnden Oberflächen: Baz Luhrmann verfehlt den tragischen Kern der Erzählung
Wie ein junger, Skateboard fahrender Werbemensch mit frechen Ideen einen grausamen Diktator besiegt: Das zeigt Pablo Larraíns Film "No", eine - teilweise von der Realität abweichende - Interpretation der Geschichte vom Triumph des chilenischen Volkes über Pinochet
Nicole Kidman und Mia Wasikowska in einem schwermütig überspannten Thriller über eine amoralische Familie
"The Life of Riley - The Story of B. B. King" und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Vor vier Jahren reanimierte J. J. Abrams die "Star Trek"-Saga. Mit der Fortsetzung dockt er nun an die Materialschlachten des gegenwärtigen Blockbuster-Kinos an
Eine märchenhaft überhöhte Reise durchs kriegsversehrte Nachkriegsdeutschland: "Lore" von der Australierin Cate Shortland erzählt in sinnlichen Bildern von einer Heranwachsenden und ihren Geschwistern, die auf sich allein gestellt sind
Die Berliner Komödie "Hai-Alarm am Müggelsee" von Leander Haußmann und Sven Regener - und die weiteren Filmstarts der Woche
Robert Downey Jr. schlüpft ein weiteres Mal in die Raketengamaschen
Die Westschweizer Regisseurin Ursula Meier wirft in ihrem klug-prägnanten Familiendrama einen ungewöhnlichen Blick auf die Gefälle zwischen Berg und Tal
Regisseur Steven Soderbergh verabschiedet sich vom Hollywoodkino
Wolfram Paulus' Jugenddrama, das während der NS-Zeit spielt, und weitere Filmstarts der Woche
Schuld und Sühne bei den Modernisierungsverlierern von Seoul: Für sein drastisches, leider allzu vordergründiges Drama erhielt der Filmemacher Kim Ki-duk 2012 den Goldenen Löwen von Venedig
In ihrem preisgekrönten Film erzählen Tizza Covi und Rainer Frimmel von zwei Männern im Schaugewerbe und ihrem Blick auf die Welt
Elle Fanning und Alice Englert in Sally Potters Coming-of-Age-Story "Ginger & Rosa"
Paul-Julien Robert wurde 1979 in die Mühl-Kommune auf dem Friedrichshof hineingeboren. Mehr als dreißig Jahre später begibt er sich mit seinem Dokumentarfilm auf eine Spurensuche
Jessica Chastain erwächst in Andy Muschiettis Horrorfilm ungewöhnliche Konkurrenz
Hüseyin Tabaks erbauliches Filmmelo "Deine Schönheit ist nichts wert"
Ernst Gossners bereits 2007 in Los Angeles gedrehtes Episodendrama kommt jetzt bei uns ins Kino
Der Franzose Gilles Bourdos nähert sich in seinem Film "Renoir" der Spätphase des impressionistischen Malers traditionell, anekdotisch an: Charakterkopf Michel Bouquet verkörpert den Künstler, der durch ein Modell neue Kräfte schöpft
Evelyn Schels sieht dem Künstler in ihrem Dokumentarfilm immer wieder kommentarlos bei der Arbeit zu
Science-Fiction als Designer-Patchwork: In Joseph Kosinskis ideenarmem Filmdrama versucht Tom Cruise auf einer kaputten Erde ein paar Rätsel der Vergangenheit zu klären
Im Dokumentarfilm "Grande Hotel" von Lotte Stoops wird ein Hotelkomplex und mit diesem die jüngere Geschichte Mosambiks lebendig
Regisseur Bence Fliegauf behandelt in "Just the Wind" Übergriffe auf ungarische Roma. Darin baut er aus beiläufigen Beobachtungen eines gewöhnlichen Tages ein atmosphärisch dichtes, prämiertes Filmdrama
Southern Gothic als Marketing-Gehorsam: Der Fantasy-Teenie-Film "Beautiful Creatures"
Fast 15 Jahre nach "Das Fest" entwirft der Däne Thomas Vinterberg mit "Die Jagd" das Filmdrama eines Mannes, der zum Ausgestoßenen wird
"Kon-Tiki" über Thor Heyerdahls Pazifik-Expedition - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Bruce Willis und Dwayne Johnson im 3-D-Actionfilm "G.I. Joe - Die Abrechnung" - und die weiteren Kinostarts der Woche
Eine Frau, die sich zwischen Sicherheit und Abenteuer entscheiden muss: Sarah Polleys Liebesfilm "Take This Waltz" krankt an allzu papierenen Ideen, dabei agiert Hauptdarstellerin Michelle Williams mit eindringlicher Aufrichtigkeit
Deepa Mehta hat mit "Mitternachtskinder" Salman Rushdies gleichnamigen ausufernden Roman umgesetzt
Ann-Kristin Reyels' zweiter Kinofilm ist sommerliche Paarstudie und Gesellschaftsskizze
Filip Antoni Malinowskis zeichnet in der Doku "Maria muss packen" ein Porträt seiner Großeltern
Harmony Korine dreht das Brauchtum junger US-Amerikaner - von der Frühlingsferiensause bis zur Gangsterrap-Pose - einmal gekonnt durch den Bildmixer
Anthony Hopkins als Alfred Hitchcock in Sacha Gervasis Spielfilmdebüt und weitere Filmstarts der Woche
Marko Doringers Film "Nägel mit Köpfen" porträtiert Pärchen und ihre Existenzfragen
Verleihung am 20. März im Wiener Rathaus - Gespräch mit Alexander Horwath im Rahmen der Wiener Vorlesungen
Paul Rudd über seine Rolle als strauchelnden Familienvater in Judd Apatows Komödie "This is 40" sowie über das Geheimnis von Socken und Unterhosen
Vergnügliche Hiebe: Sylvester Stallone prügelt sich durch Walter Hills Neo-Noir "Bullet to the Head" ("Shootout - Keine Gnade")
Bille Augusts Verfilmung von Pascal Merciers Bestseller "Nachtzug nach Lissabon" und weitere Filmstarts der Woche
Die österreichische Filmkomödie "Zweisitzrakete" und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Schale Plastik-Fantastik: "Die fantastische Welt von Oz" mit James Franco
Mit "Leviathan" definieren Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor den Dokumentarfilm neu: Der auf der Viennale mit dem STANDARD-Leserpreis prämierte Film führt in rauen, körperlichen Bildern eine grimmige Totalität von Mensch, Meer und Maschine vor Augen
US-Schauspieler Bill Murray überrascht in Roger Michells "Hyde Park am Hudson" in einer ernsthaften Rolle: Er verkörpert US-Präsident Roosevelt als einen im Privatleben überforderten Mann
Sherry Hormanns Film "3096 Tage" bringt Natascha Kampuschs Gefangenschaft auf die Leinwand - Der Streifen setzt auf professionelle Distanz zum Geschehen
Fanatische Hobbyfilmer und ein Bankdirektor, der auf unkonventionelle Weise dafür sorgt, dass er sein Geld bekommt: ein Setbesuch in Oberbayern, wo Gerhard Polt seinen neuen Spielfilm "Und Äktschn!" dreht
Ein kluges Porträt als Ringkampf: Veronika Franz und Severin Fiala haben in "Kern" den gleichnamigen Schauspieler und Regisseur gefilmt
"Nerven Bruch Zusammen", der neue Dokumentarfilm von Arash T. Riahi, begleitet Frauen, die existenzielle Krisen gemeinsam meistern
Margarethe von Trotta hat der Philosophin Hannah Arendt ein filmisches Denkmal gesetzt, in dessen Mittelpunkt der Prozess gegen Adolf Eichmann steht
Rund um eine schicksalhafte Begegnung entwirft Paul Thomas Anderson in "The Master" ein Zeitbild der USA in den Fifties. Großes Kino mit Joaquin Phoenix und Philip Seymour Hoffman
Mehr als dreißig Jahre nach der ersten Bühnenversion kommt Erfolgsmusical jetzt ins Kino
Lasse Hallströms "Der Hypnotiseur" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Fünfter Auftritt eines Actionveteranen: Bruce Willis in "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben"
"Findet Nemo" nun in einer 3-D-Version und weitere Filmstarts der Woche
Der skrupellose Spekulant ist als Filmfigur wieder interessant geworden: Der junge US-Regisseur Nicholas Jarecki entwirft in seinem Thriller die spannende Charakterstudie eines Undurchschaubaren
Taylor Hackfords (Ein Offizier und Gentleman) Actionfilm mit Jason Statham in der Hauptrolle und weitere Filmstarts der Woche
Der französische Filmregisseur Pierre Schoeller verknüpft in "Der Aufsteiger" ("L'Exercice de l'état") das Leben eines Politikers mit den Machenschaften einer heutigen Mediendemokratie
Die Regiebrüder Paolo und Vittorio Taviani haben Häftlinge beim Shakespeare-Spielen begleitet
Naomi Watts in den Wellen von Juan Antonio Bayonas Tsunami-Katastrophenfilm "The Impossible"
Arnold Schwarzenegger kehrt für den Neo-Western "The Last Stand" als Sheriff auf die Leinwand zurück
Sherry Hormann Berliner Liebeskomödie "Anleitung zum Unglücklichsein" und die weiteren Filmstarts der Woche
US-Regisseurin Kathryn Bigelow erzählt in ihrem kontroversen Drama von der Suche nach Osama Bin Laden: Ein Film über die Verhärtung einer Heldin und ihres Landes
Merchandising-Produkte lösten Proteste aus, weil sie laut Bürgerrechtlern die Sklaverei verharmlosten
Steven Spielberg hat mit "Lincoln" kein staatstragendes Präsidentenporträt, vielmehr ein spannendes Lehrstück über politische Mehrheitsfindung gedreht. Daniel Day-Lewis begeistert in der Titelrolle des für zwölf Oscars nominierten Films
Kein Plot, kein Suspense. Da hilft selbst Ryan Gosling nicht. Ruben Fleischers Film erschöpft sich in den Oberflächlichkeiten edler Tücher. Der Rest ist Geballer
"The House at the End of the Street", ein durchwachsener Softhorrorfilm mit Jennifer Lawrence
Action mit Anliegen: Robert Zemeckis' Pilotendrama "Flight" mit Denzel Washington
"Quartett", das Regiedebüt von Dustin Hoffman - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Mit "Der Fall Wilhelm Reich" widmet der österreichische Filmemacher Antonin Svoboda dem ebenso heftig verehrten wie verfolgten Grenzgänger Reich nun auch einen Spielfilm. Klaus Maria Brandauer verkörpert den Titelhelden
Eine Wal-Trainerin, die sich schwer verletzt, und ein Alleinerzieher, der sich durchboxt: Jacques Audiard lässt in "Der Geschmack von Rost und Knochen" zwei ungewöhnliche Charaktere aneinander Halt finden
Das Kinodebüt von Henning Backhaus, der an der Wiener Filmakademie bei Michael Haneke studiert, wirkt erzählerisch etwas unentschlossen
Der zweite Teil von Ulrich Seidls filmischer Trilogie über weibliche Glückssuchende und weitere Filmstarts der Woche
In Ben Lewins Film findet ein gelähmter Mann zu sexueller Erfüllung. Helen Hunt und John Hawkes zeigen in den Hauptrollen, dass es dafür Pragmatismus und Humor braucht
Der großartig übersteuerte neue Film von US-Regisseur David O. Russell ist eine als Liebesfilm getarnte Komödie
Krimiheld "Jack Reacher" debütiert im Kino. Mit Christopher McQuarrie ("The Usual Suspects") hat ein Drehbuchroutinier die Adaption besorgt, Tom Cruise legt den maulfaulen Einzelgänger aber allzu simpel an
Manuel von Stürlers Dokumentarfilm und weitere Filmstarts der Woche
Jan-Ole Gersters Film "Oh Boy" schickt einen netten Scheinstudenten durch die Berliner Erlebniswelt
Ang Lee hat aus Yann Martels Roman "Life of Pi" eine kitschige Wunderkammer des Kinos gebaut: In spektakulären 3-D-Bildern entwirft er eine Parabel übers Geschichtenerzählen
Die fesselnde Musiker-Doku "Searching for Sugar Man" begibt sich auf die Spuren des Detroit-Phänomens Sixto Rodriguez
Dan Bradleys Action-Trash-Remake "Red Dawn" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Ken Loachs erbaulich-simple Whisky-Komödie "The Angel's Share" wurde in Cannes mit dem Jury-Preis ausgezeichnet
Harald Friedls Dokumentarfilm "What Happiness Is" führt nach Bhutan
Das US-Cop-Drama "End of Watch" begleitet Jake Gyllenhaal und Michael Peña auf Streife durch das berüchtigte South Central L.A.
"Die Hochzeit unserer dicksten Freundin" / "Bachelorette" und die weiteren Filmstarts der Woche
Benh Zeitlins viel beachtetes Gegenwartsmärchen "Beasts of the Southern Wild" startet am Freitag in Österreichs Kinos
Der Dokumentarfilm "Trains of Thoughts" von Timo Novotny sieht und hört sich in sechs Metropolen in der U-Bahn um. Musik: Sofa Surfers
Die Kunst und die Stadt aus dem Blickwinkel einer neugierigen Flaneurin: US-Independent-Regisseur Jem Cohen hat einen schönen Film über (Wien-)Bilder gedreht, die über das Museum hinaus wirksam sind
Eine neue schwarze Komödie von Barbara Gräftner - und die weiteren Filmstarts der Woche
Peter Jackson hat nach "Herr der Ringe" die nächste Tolkien-Adaption in Angriff genommen
US-Schauspieler Paul Dano ist eines der ungewöhnlichsten Gesichter seiner Generation. In "Ruby Sparks" spielt er nun einen Schriftsteller, der sich in eine von ihm erfundene Frau verliebt. Porträt eines Mannes, der weiß, was er will
Martin McDonaghs Komödie "7 Psychos" - und die weiteren Filmstarts der Woche
Mehr als nur opulentes Ausstattungskino: "Anna Karenina" von Joe Wright gibt Tolstois russischem Liebesdrama eine surreale Dimension, die das Innerste gnadenlos an die Öffentlichkeit zerrt
Im neuen, klugen Film des Franzosen François Ozon, "In ihrem Haus", entspinnt sich ein raffiniertes Spiel des Fabulierens
Clint Eastwood kämpft in Robert Lorenz' Sozialmärchen "Back in the Game" auch gegen den Lauf der Zeit
Die deutsche Antwort auf "Das Fest" von Thomas Vinterberg: "Was bleibt", der neue Film von Hans-Christian Schmid, setzt nicht auf die auffällige Geste, sondern auf die Kleinigkeiten, in denen sich für moderne Menschen das Schicksal erfüllt
Andrew Dominiks ins Jahr 2008 verlegte Adaption eines George-V. -Higgins-Thrillers und weitere Filmstarts der Woche
Hüseyin Tabaks sehenswerter Kinderfilm "Das Pferd auf dem Balkon" nach einem von Milan Dor geschriebenen Drehbuch
Holprig: Stefan Ruzowitzkys US-Thriller "Cold Blood" / "Deadfall"
Barbara Albert erzählt in "Die Lebenden" von einer jungen Frau, die sich in der Vergangenheit umsieht, um die Gegenwart besser bewältigen zu können
Pierce Brosnan in Susanne Biers "Love Is All You Need" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Vier Jahre nach seinem Leinwanddebüt geht das von Millionen Teenagern verehrte neuromantische Traumpaar Bella Swan und Edward Cullen mit "Breaking Dawn - Bis(s) zum Morgengrauen (Teil 2)" ins Finale
Dem iranischen Filmemacher Jafar Panahi ist es für 20 Jahre untersagt, in seinem Beruf zu arbeiten
Der österreichische Regisseur Florian Flicker stellt mit "Grenzgänger" seinen neuen Kinofilm vor: eine Dreiecksgeschichte nach klassischem Vorbild
Tom Tykwer hat "Cloud Atlas" mit den Geschwistern Wachowski ("Matrix") inszeniert. Der deutsche Filmemacher übers Regieführen zu dritt im 24. Jahrhundert
Der portugiesische Regisseur Miguel Gomes verbindet in seinem preisgekröntem Film "Tabu" eine verbotene Liebe in den Kolonien mit einer Ode an das frühe Kino
Dietrich Brüggemanns Twentysomethings-Berlin-Komödie "3 Zimmer/ Küche/ Bad" und die weiteren Filmsstarts der Woche
Schauspiel-Star Ben Affleck hat mit "Argo" einen höchst unterhaltsamen Politthriller realisiert, der von einer ungewöhnlichen Verschränkung zwischen Hollywood und Weltpolitik erzählt
Matthias Glasners im äußersten Norden Norwegens situiertes Drama "Gnade" und weitere Filmstarts der Woche
Gustav, Clara Luzia, Luise Pop und Teresa Rotschopf machen Musik: Mirjam Ungers "Oh Yeah, She Performs!" ist eine energetische Hommage an vier alternative Stars
Charmanter US-Film: "The Perks of Being a Wallflower" / "Vielleicht lieber morgen"
"Robot & Frank", das Spielfilmdebüt des US-Regisseurs Jake Schreier, erzählt die etwas konstruierte, letztlich aber gefühlvolle Geschichte eines demenzkranken alten Mannes und seines elektronischen Helfers
Im 23. James-Bond-Abenteuer "Skyfall" richtet sich die Bedrohung gegen den Geheimdienst selbst
Nur falsche Töne: Detlev Bucks Kehlmann-Adaption "Die Vermessung der Welt"
"Knistern der Zeit", Sibylle Dahrendorfs Dokumentarfilm über Christoph Schlingensiefs Operndorf-Projekt
Peter Fonda im Familiendrama "Smitty" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Tragikomödie über die Erfahrung des Alterns: Hauptdarstellerin Isabella Rossellini ist der große Pluspunkt von Julie Gavras' zweitem Kinofilm "Late Bloomers"
Markus Imhoofs Dokumentarfilm "More than Honey" untersucht das Bienensterben
Oliver Stone malt sich in seinem markigen Thriller "Savages" eine comichaft übersteigerte Variante des Drogengeschäfts aus. Mit der Realität hat das wenig zu tun, Spaß bereitet es trotzdem
"96 Hours - Taken 2" mit Liam Neeson und weitere Filmstarts der Woche
Stadtführungen in Polen, Hausbesuche in Wien: Mit Dariusz Kowalskis "Richtung Nowa Huta" und Michael Schindeggers "Nr 7" kommen zwei heimische Dokumentarfilme ins Kino, die für die Filmemacher prägende Orte einer näheren Betrachtung unterziehen
In "Abraham Lincoln: Vampirjäger" wird der 16. Präsident der Vereinigten Staaten mit der Axt auf den blutsaugenden Plantagen-Adel losgeschickt. Ein unentschiedener Blockbuster zwischen Kostümklamotte und Metzelfilm
Programmierer als "Poeten", Microsoft als "espritloser" Branchenriese: Ein Jahr nach seinem Tod kehrt Apple-Vordenker Steve Jobs mit einem Interview aus dem Jahr 1995 zurück - auf die Kinoleinwand
Dem US-Regisseur Rian Johnson ist mit "Looper" ein verblüffend origineller Science-Fiction-Film geglückt
Das 3D-Tierabenteuer "Madagascar 3 - Flucht durch Europa" und weitere Filmstarts der Woche
Lange galt Jack Kerouacs Beatnik-Bibel "On the Road" als unverfilmbar. Walter Salles hat es nun mit einem Zugang versucht, der die Aufbruchseuphorie des Romans in rauschhafte Miniaturen zerlegt
In der sehenswerten Marlen-Haushofer-Verfilmung "Die Wand" verkörpert Martina Gedeck eine Frau, die in der Natur ihre Instinkte wiederentdeckt
Ed Moschitz hat für seinen Dokumentarfilm "Mama illegal" drei Frauen sieben Jahre als illegale Arbeitskräfte im Ausland begleitet
Leo Bretholz und Bluma Shapiro haben den Holocaust überlebt. "See You Soon Again" zeigt sie als unermüdliche Zeitzeugen
Wenn jeder zum möglichen Schuldigen wird: Der Filmemacher Michael Palm beschäftigt sich in seinem dokumentarischen Filmessay "Low Definition Control" damit, wie optische Verfahren zunehmend unsere Leben regulieren
"Bombay Beach", eine US-Doku mit lyrischen Qualitäten - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
"Wie beim ersten Mal": Meryl Streep und Tommy Lee Jones leiden als entfremdetes Leinwandpaar
Das Animationsabenteuer "Lotte und das Geheimnis der Mondsteine" und weitere Filmstarts der Woche
Der Animationsfilm "Chico & Rita" erzählt mit klassischer Zeichentechnik ein Liebes-Melodram im Takt des Latin Jazz
Im Sequel der populären Agentenfilmreihe "Das Bourne Vermächtnis" übernimmt Jeremy Renner die Rolle des gehetzten Helden. Der US-Schauspieler über Verletzbarkeit, Genrevorbilder und bevorzugte Rollen
Ben Stiller und Co kämpfen in der US-Komödie "The Watch" gegen Aliens
Das bewegte Bilderbuch "Samsara" von US-Kameramann Ron Fricke und weitere Filmstarts der Woche
Drew Goddards Film "The Cabin In The Woods" setzt auf eine klassische Ausgangssituation und hat dabei den Bruchteil eines handelsüblichen Blockbusters gekostet
In Leos Carax' surrealem Filmdrama "Holy Motors" verkörpert Denis Lavant elf Rollen
Episodisches aus der Ewigen Stadt: Woody Allens Filmkomödie "To Rome With Love" ringt erfolglos damit, Klischees von italienischen Verhältnissen in der Liebe neuen Schwung zu verleihen
Simon Wests All-Star-Actionfilm "The Expendables 2" und weitere Filmstarts der Woche
Der brasilianische Regisseur Fernando Meirelles und seine Schnitzler-Variation "360"
Sam Fells und Chris Butlers Gruselanimationsfilm "ParaNorman" und weitere Filmstarts im Überblick
Das Sci-Fi-Abenteuer "Total Recall" hat nach 22 Jahren eine Neuverfilmung erfahren. Arnold Schwarzenegger wird von Colin Farrell als Held mit künstlichen Gedächtnislücken beerbt, und die Zukunft hat früher interessanter ausgesehen
(Zu) erbauliches Wohlfühlkino: Die kanadische Erfolgskomödie "Starbuck"
"Was passiert, wenn's passiert ist" mit Cameron Diaz - dazu die weiteren Filmstarts im Überblick
Ein bisserl Drama umspielt notdürftig fast nackte Kerle: Gemeinsam mit einem Neueinsteiger lernt man in Steven Soderberghs neuem Kinofilm "Magic Mike" eine Männer-Strip-Truppe näher kennen
Der Brite Stephen Frears hat mit "Lady Vegas" eine US-Gaunerkomödie gedreht
Mit "Prometheus" kehrt Ridley Scott zum Anfang der "Alien"-Saga zurück und fragt nach dem Ursprung der Menschheit
Julie Delpys persönlicher Rückblick auf die 70er: "Familientreffen mit Hindernissen"
Die Schwedin Noomi Rapace sucht in Ridley Scotts Science-Fiction-Film "Prometheus" nach der Herkunft der Menschheit
Pixar entdeckt aufmüpfige Heldinnen fürs Kino: "Merida - Legende der Highlands"
Johnny Depp in Bruce Robinsons Verfilmung des Hunter-S.-Thompson-Romans "Rum Diary"
Christopher Nolan schließt seine "Batman"-Trilogie mit einem überambitionierten Finalstück ab
Zwei Filme, die auf unterschiedliche Weise Gewalt und Schrecken im Kinosaal verbreiten: Michael Hanekes "Funny Games U.S.", das Remake seines Antithrillers, und "[Rec]", eine virtuose spanische Horrorvariation.
Michael Pfeifenbergers fahriges Jugenddrama "011 Beograd"
Ein Film über eine Mehrstufenklasse zeigt, was Schule alles sein kann
Der französische Dokumentarist Raymond Depardon zeigt das "10. Pariser Strafgericht" als gesellschaftliches Panoptikum
"102 Dalmatiner" kehren ins Kino zurück
Elf internationale Filmemacher haben mit kurzen Filmen auf 09/11 reagiert: Wegen der Vielfalt der Standpunkte - sehenswert
Corneliu Porumboius scharfsinnige Filmsatire "12:08 östlich von Bukarest"
James Franco über die Oscars und seine Hauptrolle in Danny Boyles Kletterer-Drama "127 Hours"
James Franco in Danny Boyles Outdoor-Drama "127 Hours" - und die weiteren Filmstarts der Woche
Wo geht's hier zur nächsten Kamera? Robert de Niro in "15 Minuten Ruhm"
Bruce Willis, Mos Def, Verfolger und die Straßen von New York: Richard Donners solider Cop-Thriller "16 Blocks"
Delphine und Muriel Coulin erzählen in ihrem Spielfilmdebüt "17 Mädchen" von einem außergewöhnlichen Fall von Teenagerrebellion: Eine schwangere Schülerin findet Nachahmerinnen
Xaver Schwarzenbergers Andreas-Hofer-Epos mit Tobias Moretti
"2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß", eine aufwühlend entlarvende Familiengeschichte von Malte Ludin
Das Regiedebüt der französischen Schauspielerin Julie Delpy ist eine flotte (Liebes-)Komödie über kulturelle Missverständnisse zwischen Amerikanern und Franzosen
Julie Delpy erforscht in ihrem Komödiensequel "2 Tage New York" erneut die Liebe
Roland Emmerich zerstört im Katastrophenfilm "2012" wieder einmal das Weiße Haus und den Rest der Welt
Keine Enttäuschung: "2046", der neue Film von Wong Kar-wai, präsentiert sich als meisterliches Melodram
Robert Luketic' Thriller "21" über Jungmathematiker, Blackjack und Las Vegas
Darstellerische Höchstanstrengungen: Alejandro Gonzáles Iñárritus zersplittertes Film-Melo "21 Grams"
Ein Paranoiathriller als präzise, komplexe Alltagsgeschichte: "23" gehört zum Besten, das das deutsche Kino zuletzt hervorgebracht hat
Der chinesischer Filmregisseur Jia Zhangke thematisiert mit "24 City" das Arbeiterleben in Chinas Fabriken
"2634 M": Eine junge Regisseurin dokumentiert den riskanten Exodus über die Krimmler Tauern
"28 Days Later" - ein apokalyptischer Horrorfilm des Briten Danny Boyle
Routinierte Genrevariation: Juan Carlos Fresnadillos Horrorfilm "28 Wochen später"
Jetzt im Kino: Russell Crowe und Christian Bale kommen einander in James Mangolds Western "3:10 to Yuma/Todeszug nach Yuma" näher
Exil-Iraner sehen sich als "Barbaren" verunglimpft, Bush-Kritiker halten "300" für eine üble Manifestation des "patriotischen Militarismus" - Slavoj Zizek über den Hollywood-Kassenschlager
Ein Lederhosenfilm fürs neue Jahrtausend: US-Regisseur Zack Snyder lässt in der Comic-Verfilmung "300" tapfere Spartaner in Hotpants gegen eine persische Übermacht antreten - Mit Kolumne
In ihrem Spielfilm "35 Rum" entwirft die Französin Claire Denis das konzentrierte und betörende Bild eines verschworenen Familienverbands
In Jacques Rivettes neuem Film "36 Ansichten des Pic Saint-Loup" kehrt Jane Birkin in die Manege eines Zirkus und damit auch endlich ins Kino zurück
Jan Kounens Groteske nach Beigbeders Roman - Weitere Kinostarts: "Hellboy", "Nanny Diaries", "Das Lächeln der Sterne", "Schlimmer geht's nimmer" und "Der Mondbär"
Überirdischer Fatalismus trifft auf leidliche irdische Sinnesfreuden: In Harald Sicheritz' neuem Film "3faltig" plant Gott den Weltuntergang
Ein ziemlich schematisches Midlife-Crisis-Drama "42plus" von Sabine Derflinger und die Probleme des österreichischen Films
Venezuela im Wandel: der Film "5 Fabriken" von Oliver Ressler und Dario Azzellini - Mit Gewinnspiel
Mann und Frau – verliebt, getraut, geschieden: Der Regisseur Francois Ozon erzählt diese alte Geschichte in "5 x 2" rückwärts ...
Wenn ein junger Mann an Krebs erkrankt, muss das keine Tragödie sein. Dies beweist Jonathan Levines sympathisches Feel-good-Movie "50/50" mit Joseph Gordon-Levitt
Otto Waalkes legt mit "7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug" ein, äh, märchenhaft komisches Mittelalterswerk vor - Der Komiker und sein Co-Autor im STANDARD-Gespräch
Russell Crowe mimt in "72 Stunden - The Next Three Days" einen Einzelkämpfer, der seine Frau aus der Haft befreien will
Mit seinem aktuellen Dokumentarfilm begibt sich Nikolaus Geyrhalter auf die Spuren der Rallye Paris-Dakar - Der Regisseur im Interview
Ein mäßig packender Thriller von Pete Travis mit Dennis Quaid, Forest Whitaker und Sigourney Weaver
François Ozons "8 Frauen", ein Krimi-Kammerspiel mit illustrer weiblicher Starbesetzung und Gesangsseinlagen
Wie wird man zum HipHop-Superstar? Eminem himself führt es in "8 Mile" unter der Regie von Curtis Hanson vor
Nicolas Philiberts Dokumentarfilm "Être et avoir" zeigt den Prozess des Lernens in einem Idealfall einer Volksschule
Erstmals in Österreich als Retrospektive: Seit den 50er-Jahren ist der große Franzose ein unermüdlicher Erneuerer filmischen Erzählens
Das Filmmuseum zeigt mit der Schau "Kino wider die Tabus", wie auf der Leinwand endlich jene Zonen des Körpers zu ihrem Recht kamen, die bis dahin schamvoll verhüllt waren
Der Gemeinschaftsfilm "Über die Grenze" wirft dokumentarische Blicke in Grenzregionen
Udo Maurers Doku, eine globale, aber nicht unbedingt globalisierungskritische Perspektive
Wir sind schon auf der richtigen Fährte!
Die Sehnsucht geistert überall, das Unaufhörliche, das Umschlingen... aber es könnte ja auch so sein, dass die Heterogeschlechtlichen die Teile immer wieder einmal zusammenfügen, um sich zu überzeugen, dass es noch funktioniert...
Es hört nicht auf, in uns herumzugraupeln!
als Frau. Aber der Sex ist so schön und gut wie nie zuvor. Als junge Frau konnte ich nie so entspannt sein. Eine gewisse Gelassenheit kommt erst mit dem Alter, meine männlichen Partner waren auch zufrieden, also am Alter liegt es nicht.
Ich verstehe nicht, warum Frauen das Ergebnis zig Tausender Jahre Evolution nicht akzeptieren:
Männchen sucht Weibchen, welches gesundes Junges in die Welt setzen kann! => jung, gesund mit "gebärfähigen Eigenschaften"!
Weibchen sucht Männchen mit guten Genen, welches Weibchen und Junges Versorgen und beschützen kann =>heutzutage mit Geld und guter Stellung in der Gesellschaft möglich!
Ergo: Reich und mächtig bekommt jung und schön!
Wenn Sie mit dieser scheiß Natur kommen wollen, wie erklären Sie sich dann, dass in der Tierwelt oft die Männer das schönere Geschlecht sind? Bsp. bunter Erpel vs. braune Ente.
In dem Fall bekommt also Mr. Schönling Fr. Gebärfähig. Und schon funktioniert Ihre These nicht mehr.
Ich bin vor Schreck über ihr posting gleich bei meiner Tastatur abgerutscht.
Eigentlich wollte ich schreiben, daß sie die Evolution nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Die Menschen haben sich nämlich weiterentwickelt: es gibt keine fixen Paarungszeiten mehr, unsere Männer können die Nahrung aus dem Supermarkt holen, und die Weibchen sollten sich nicht mehr von Trollen in Höhlen schleifen lassen.
Das haben Sie doch geschrieben ;)
ich wollte nur klarstellen, dass man(frau) in ein paar Jahrzehnten Alice Schwarzer Emanzen Bewegung nicht 100.000e Jahre Evolution einfach vom Tisch wischen kann! Daß so eine simple Hypothese gleich solche Emotionen hervorruft, konnte ich nicht wissen!
übrigens: bei mir macht die Natur eine Ausnahme: ich habe die beste Frau von allen gefunden! :)
was hat dein kommentar damit zu tun? - nix!
es wird jetzt wahrscheinlich deinen horizont sprengen, aber ich bin jetzt 40 und mir können die männchen alle gestohlen bleiben. meine freundinnen denken auch immer mehr so. keine will sich das noch antun.
Es gehören immer zwei dazu. Es ist einfacher, zu pauschalieren und zu sagen "alle sind schlecht", als sich mit sich selbst und eigenen Mustern zu beschäftigen. Prinzipiell bin ich ein Gegner davon, mein Gegenüber erstmal als "schlecht" anzusehen.
Mit dem Prinzip "Ich bin OK, du bist OK" fährt man mMn am besten. Heutzutage sind leider häufig die Muster "Ich bin OK, du bist nicht OK" und "Ich bin nicht OK..." anzutreffen! Es ist halt einfach, sich selbst als Opfer zu sehen, auf Dauer aber alles andere als hilfreich. Glauben Sie mir, ich kenne das! (C;
Ohne Ihnen persönlich etwas unterstellen zu wollen: so reden oft die Frauen, die in ihrer Jugend regelmäßig von ihren Partnern enttäuscht wurden.
Aber enttäuschen kann man sich nur selbst. Meistens ist es so, dass sich Frauen arge Illusionen über offensichtlich ungeeignete Partner machen, dann enttäuscht sind und später über Männer im Allgemeinen schimpfen.
Das Prinzip funktioniert nur dann, solange die bevoelkerungszahl in relation zur aufnahmekapazitaet der umwelt gering ist. Da die Bevoelkerungsdichte in europa bsplsweise schon weit ueber dem kritischen wert liegt, der von der lokalen Oekosphaere toleriert werden koennte, wuerde das von ihnen favorisierte wachstumsmodell allmaehlich zur Gefahr,
doch da menschen sensible kybernetische maschinen sind, kommt es allmaehlich zu einem gleichgewicht der drei varianten, beide jung, maennlich alt weiblich jung sowie weiblich alt maennlich jung.
RICHTIG:Reich und Mächtig hat Jung und Schön zum herzeigen. Jung und Schön hat Reich und Mächtig zum Einkaufen. Aber Jung und Schön hat Arm und Chauffeur von Reich und Mächtig für X und lässt Reich und Mächtig nicht mehr ran - worauf Reich und Mächtig andere Jung und Schön für gelegentlich "bestellt" und dabei von amtlicher Jung und Schön erwischt wird was wiederrum Arm und Chauffeur via Jung und Schön zu Reich und Mächtig macht! Alles klar?
Junge Körper? Athletisches Geschick? Gemessene Zentimeter?
Oder Phantasie, Erfahrung, Ausdauer, Erfindungsreichtum und der Impetus, Dinge zu versuchen, die man noch nie zuvor gewagt hat? http://karinkoller.wordpress.com/2012/03/1... n-sex-aus/
Ich glaube letzteres. Und das ist erst mit einer gewissen Reife und deshalb auch ab einem gewissen Alter möglich. Der Jugendkult, den manche Männer betreiben, weil sie offenbar ihre sexuelle Dominanz behalten wollen, ist eher traurig. Schade ist auch, dass Sex im Alter immer noch ein Tabuthema ist. Viele Menschen bringen sich dadurch um die schönsten Freuden.
Niemals waren Schönheits-OPs, Bottox & Co so verbreitet wie heute. Dazu noch die Magersüchtigen, die sich an jugendlichen und photogeshoppten Models messen und sonst noch einige "Feinheiten"!
Ich sehe das Problem nicht generell bei "Mann" oder "Frau", sondern in der zunehmenden Ichbezogenheit unserer Gesellschaft. Im westlichen Kulturkreis wird das ICH extrem gefördert, dabei ist der Mensch ein soziales Wesen und braucht die Gemeinschaft. Diese Ichbezogenheit führt auch zu Oberflächlichkeit, wie sie sich z.B. in Statussymbolen zeigt. Das ist unabhängig vom Geschlecht anzutreffen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.