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vergrößern 1550x875
vergrößern 1567x898Die Angst geht um an den Finanzmärkten. Zwar wiederholen gerade Bankvertreter gerne die Floskel "das ist schon eingepreist", aber ein mögliches Exit Griechenlands wird an den Börsen durchgespielt, und es sorgt für fallende Bankaktien, steigende spanische Zinsen und einen schwächeren Euro. Dazu kommen die Warnungen vor Bank Runs, also dem massenhaften Abzug von Sparvermögen, in Spanien und Griechenland.
Kein Wunder also, dass die meisten Fondsmanager bereits seit Monaten nicht mehr ins Risiko gehen, sondern auf der Seitenlinie sitzen (siehe Grafik). Die Aufwärtsbewegung von Oktober bis März war denn auch derart rasant, dass viele Portfolios kaum partizipiert haben. Denn eine aktuelle Umfrage der Bank of America Merrill Lynch Analysten unter Portfoliomanagern zeigt, dass diese relativ zu ihren Benchmarks deutlich weniger Risiko eingehen. Ein heimischer Investment Manager meinte dazu in einem Gespräch: "Alleine schon die extrem niedrigen deutschen Zinsen zeigen, dass viele die Hosen voll haben."
Allerdings ist die Alternative zu riskanten Anlagen keineswegs rosig. Wer sich derzeit zwischen Aktien und Anleihen entscheiden will, hat die Wahl zwischen Pest und Cholera. Denn die Zinsen auf sichere Staatsanleihen sind auf Rekordtiefs, in den USA um die 1,7 Prozent, in Deutschland kaum höher als 1,4.
Das hat Investoren in der Vergangenheit hohe Renditen beschert, bedeutet aber künftig magere Jahre.
Und wie sehen die Aktienmärkte fundamental aus? Gerne greifen Aktienbullen zu einem Chart wie diesem. Aktuell sind die Dividendenausschüttungen von breit gestreuten Indizes wie dem S&P 500 deutlich über der Rendite auf sichere Staatsanleihen in den USA, Deutschland, der Schweiz oder anderen sicheren Häfen. Heißt das, dass Aktien besonders attraktiv sind? Wohl kaum, denn die Dividendenrendite von Aktien lag auch schon deutlich höher in der Vergangenheit. Gemessen an den zyklisch bereinigten Gewinnen sind Aktien aus der langfristigen Perspektive auch nicht wirklich billig (hier der Link zur Seite von US-Ökonom Robert Shiller).
Deshalb sind viele Fondsmanager aktuell sehr defensiv positioniert. In der aktuellen Umfrage von Bank of America Merrill Lynch zeichnen sich diese Trends seit Monaten ab. Europa wird deutlich untergewichtet (siehe Grafik), Banken stehen seit Monaten auf der Verkaufsliste, auch zyklische Werte des Rohstoffsektors. „Investor sind bearish auf Wachstum und risikobehaftete Wertpapiere, und investieren daher defensiv, mit hohen Cash-Quoten," so Gary Baker, Aktienanalyst von BoAML. Er ortet bei Anlegern eine Paralyse: "Viele warten auf ein schlimmes Event." (Lukas Sustala, 18.5.2012)
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....werden sie nicht, es muss schließlich Leistungsträger geben an die umverteilt werden kann; abartige Computerprogramme die gegen andere abartige Programme um virtuelles Geld zocken, gibts indes schon:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/... 80880.html
Wenn ich den Sinn von Anleihen und Aktien verstanden habe, ist es mir egal, wie der Markt gerade steht.
Ich kaufe ein Unternehmen nicht für 2 Tage, 2 Wochen oder 2 Monate.
Ich sehe mir ein Unternehmen genau an und pfeife auf Chart-Techniken. Ich bewerte es nach meinem System und finde einen Preis, den ich bereit bin zu zahlen.
Ich weiß, wie viel das Unternehmen in 5 Jahren Wert sein muss, um meinen Renditeansprüchen gerecht zu werden.
Wenn die Vorraussetzungen passen, sehe ich mir den Chart an, finde eine Lücke und steige an.
Und nur weil der Kurs mal 10% in die Knie geht, springe ich nicht ab. Warren Buffet machts genauso.
Der deutsche (österreichische) Kleinanleger ist ein Spekulant, ohne zu wissen, dass er einer ist.
Das mag in früheren Zeiten richtig gewesen sein. Mittlerweile ist der Markt aber nur noch psychologisch-prospektiv gesteuert - man denke bloß an die Bewertung von Facebook.
Ob nun der Wert einer Aktie mit dem tatsächlichen Wert eines Unternehmens zu tun hat bzw. langfristig zu tun haben wird, ist meines Erachtens in heutigen Zeiten sehr unsicher.
Dazu kommt ja auch, dass eine Unterbewertung auf das Unternehmen durchschlagen bzw. es ruinieren kann, somit ist der tatsächliche Wert einer Unternehmens wiederum von dem kollektiv gefühlten Wert abhängig.
Verrückte Zeiten...
am besten kaufen, wenn alle zittern, und in 20 jahren schaun, obs eh noch da ist. am besten geht das mit den blue chips.
wer sich verrückt machen lässt, ist es ...
mit dieser strategie ist es meiner familie über 400 jahre gelungen ein kleines vermögen zu erhalten und immer wieder krisen auf lange sicht zu überstehen.
eng wirds nur dann, wenn die gier zuschlägt ...
haben nur einen sinn, wenn sie grad billig sind in einem ausmaß von ca 20% um in krisen durchzutauchen.
dann ist aber der wert verbraucht und futsch. in krisen kriegt man nämlich wenig dafür, weil niemand was dafür geben will ...
Sparen oder spekulieren bringt doch alles nichts. Nur Konsum und Genuss machen glücklich. Geld ist zum ausgeben da. Jede anderwertige Verwendung, bis hin zur Gier das Vermögen zu vergrößern ist ein Schuss ins eigene Knie. Es kommt sowieso früher oder später der große Crash wo das alles nichts mehr wert ist. Besser ausgeben und gut leben solange es noch geht!
Fonds sind übrigens die schwachsinnigste Anlageform. Man zahlt hohe Gebühren dafür, dass in den meisten Fällen schlechtere Ergebnisse erzielt werden als der jeweilige Benchmark. Ein reiner Betrug.
Ja, wenn Sie wirklich vorhaben, die nächsteh 30-40 Jahre in dieser Hütte zu leben, dann können Sie das machen - sofern Sie einigermaßen kreditwürdig sind.
Ich will aber meine "räumliche" Freiheit für 30 Jahren verpfänden. Kaufen als Investment, Mieten zum Wohnen - einfach, aber genial.
Da bin ich komplett bei Ihnen.
Allerdings ist das Eigenheim ein Fetisch der Österreicher, da führt kein Weg dran vorbei :) - ich glaube nicht dass es sonst eine Population auf der Erde mit dermaßen hohem Quadratmeter- und Garagentorbreitenbedarf pro Kopf gibt wie bei uns.
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