Auf den Inseln wird das Wasser knapp

13. Jänner 2012, 06:15
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    foto: reuters/maldives government/handout

    Im November 2009 tagte die Regierung der Malediven auf dem Meeresgrund, um auf die Bedrohung der Inselstaats durch den Klimawandel hinzuweisen.

Bericht: Familien geben bis zu 85 Prozent ihres Einkommens für Trinkwasser aus

Auf einzelnen Inseln der Malediven gehen einem Bericht des Magazins "National Geographic" zufolge die Trinkwasservorräte zur Neige. Die US-Zeitschrift meldet, dass die Bevölkerung des Gaahafaru-Atolls auf Lieferungen von der 70 Kilometer entfernten Hauptinsel Male angewiesen sei. Der Wasserbedarf einer zwölfköpfigen Familie, die über ein tägliches Einkommen von 26 US-Dollar (20 Euro) verfüge, koste 22 Dollar. Somit gäben manche Inselbewohner 85 Prozent ihres Verdienstes für Trinkwasserflaschen aus.

Die Regierung in Male will nun eine Trinkwasser-Aufbereitungsanlage auf einem Schiff installieren, die in Notfällen rasch in Betrieb gehen kann.

Auch auf den Tuvalu-Inseln neigen sich die Wasservorräte dem Ende zu: Auf Nukulaelae gibt es nur noch 60 Liter für 330 Menschen. Erst im Oktober musste dort wegen Wassermangels der Notstand ausgerufen werden, derStandard.at berichtete. (bed)

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hippieforpeace
00

Ich war gerade ein paar Wochen am Strand und wir haben unseren Süßwasserbedarf aus einem Brunnen gedeckt der keine 50m vom Meer weg war. Sand ist ein erstaunlich guter Filter....

Gilgamesh
01
15.1.2012, 11:43

Es gibt eine italienische Insel (Name habe ich leider vergessen), diese wurde immer via Tanker vom Festland mit Süßwasser versorgt.
Irgendwann hat man eine solarbetriebene Kleinstsüßwasseraufbereitungsanlage aufgebaut.
Nach Aussage der Bewohner ist das Wasser besser, als das importierte...
Betriebskosten gleich Null.

Nur mal so als Gedankenanregung...

hier sind nur gute menschen online, oder?
14
14.1.2012, 09:22

erst vor wenigen tagen machte dieses inselparadies auf sich aufmerksam, daß es jede art von religiösem anders-denken unterdrückt. jetzt wo die kacke am dampfen ist, wird es sich hoffentlich nur an islamische länder wenden..

Prof. Wolf
02
13.1.2012, 23:05
Sie sollten in eine Entsalzungsanlage investieren.

nix fir unguad
00
14.1.2012, 17:46
Die Entsalzungsanlagen sind auch problematisch

Das Konzentrat hat negative Auswirkungen bei der Rückleitstelle im Meer. Da muss man vor allem wenn Korallenriffe vorhanden sind vorsichtig sein.
Das grösste Problem ist das wirtschaftliche. Nicht nur dass die teuer im Bau sind, die brauchen viel Elektrizität. Oftmals sind die Erzeugungskapazitäten nicht vorhanden und müssen zusätzliche teuer errichtet werden.
Und dann kommt die grösste Problematik: alles muss importiert werden. Diese Staaten haben trotz Tourismus sehr begrenzte Devisenreserven. Solche Staaten können oftmals die Dollars nicht finden obwohl sie das Geld in der eigenen Landeswährung zur Verfügung hätten. DerBetrieb verschlingt dann Diesel für die Erzeugung derElektrizität. Dies verschlingt wiederum Dollars. Die Wartung...

MoltoBene
01
15.1.2012, 10:43
warum diesel

es ist mir ein rätsel warum gerade die Maledven nicht auf pv setzen. Sonne ohne ende - mit der erzeugung von trinkwasser auch kein speicherungsproblem und ich bin mir sicher sogar um vieles günstiger als diesel herbeizukarren. Vom ökobonus bei touristen ganz zu schweigen.

Dorian Gray
00
Des Rätsels Lösung.

Solaranlage und die "salzige Umgebung" vertragen sich nicht wirklich.Die Teile der Anlage korredieren extrem schnell.
Bei der neue Generation ist dies zwar nicht mehr so arg der Fall aber die werden Sie sich nicht leisten können.

nix fir unguad
00
15.1.2012, 15:21
Selbst für eine Mickey Maus Anlage brauchen Sie eine Verfügbare Leistung von ca. 150kW

Wo wollen Sie die Solarzellen hinstellen/verstecken?
Die Leute die auf die Maledieven fahren wollen keine Solarfelder sehen. Der Grund könnte anderwertig sinnvoller genutzt werden, und sei es nur als ein Naturschutzgebiet.
Das Investitionskapital für PV ist sehr hoch. Das Geld muss vom Ausland geliehen werden und folglich fliessen dann auch die Zinsen in das Ausland.
Die Installationslkosten für einen Dieselgenerator sind bedeutend geringer als bei PV. Selbst mit dem Abfluss von von zusätzlichen Devisen durch den Kauf von Diesel fliessen weniger knappe Devisenreserven in das Ausland als bei der Kapitalrückzahlung und Zinsentilgung für die PV-Anlage.
Der Grad der Verschuldung der Inseln und die knappen Devisenreserven schliessen PV aus.

MoltoBene
00
16.1.2012, 20:05

Platzmäßig also ca. 1000 m2. Ist für die Malediven tatsächlich eng. Die Kostenrechung glaube ich weniger. Bei dieser Einstrahlung schätze ich die spezifischen Kosten der kwh auf 15c (großes Fragezeichen natürlich inwieweit die extreme Lage die Kosten nach oben treibt). 15c mit einem diesel generator wird auch nicht so einfach...

nix fir unguad
00
15.1.2012, 01:26
Wasser kann man natürlich Speichern

Also macht es Sinn die Anlagen zu fahren wenn genug Elektrizität vorhanden ist und abzuschalten wenn die Insel die Elektrizität anderwärtig braucht.
Insoferne ist dies lastfolgend. Die Kunst ist die Anlage zwischen verfügbarer Elektrizität und Wasserverbrauch zu dimensionieren.

Ja bitte
00
14.1.2012, 20:06
Kann man die Umkehrosmoseanlagen eventuell

in Lastfolge betreiben?! Da würde dann Windkraft ja womöglich noch eher Sinn macheen als für Energie im Ruhrpot wo man wohl kaum eine Automobil oder Machinenbau Fertigung stoppen kann nur weil grad kein Wind geht.

nix fir unguad
00
15.1.2012, 01:39
Habe vergessen zu erwähnen:

Die Leute leben vom Tourismus. Da ist es dann äusserst problematik ein Windrad aufzustellen. Wenn ich viel Geld für einen Urlaub auf den Maledieven bezahle, dann will ich bestimmt keine Spargel sehen, sonst war ich das letztemal dort.
Oftmals weht der Wind nicht während der Trockenperiode. Und da ist es wenn man die Entsalzungsanlage braucht weil auch da die meisten Touristen da sind. In der Regenzeit weht der Wind, aber da hat man eh das Wasser und weniger Touristen. Es hat keinen Sinn im Voraus Wasser zu produzieren, denn man weiss nicht wie viel man in der Trockenzeit braucht. Dann verdampft ein Teil über Monate und man muss es wieder durch die konventionelle Aufbereitungsanlage schicken. Das ist zusätzlicher Energieverbrauch.

nix fir unguad
00
15.1.2012, 01:22
Nur bedingt

Man schaut sich die Conductivity des Produktwassers an. Da hat man einen Sollwert. Man regelt die Drehzahl der Kreiselpumpe langsam hoch bis man den Sollwerterreicht. Der Druck auf die Membranen ist abhängig von der Drehzahl. Je nach dem Alter der Membranen liegt die Drehzahl und der Druck höher. Bei Meerwasser liegt der Druck so um die 56bar.
Wenn man mit weniger Leistung fährt hat das Produktwasser eine zun hohe Conductivity und erfüllt früher oder Später nicht mehr den Anforderungen für Trinkwasser.
Man kann eigentlich nur mehrere Anlagen in parallel bauen und die nach der Lastkurve zu oder abschalten. Auf Inseln ist oftmals während des Tages nicht genug Elektrizität vorhanden, dann werden die heruntergefahren und nur Nachts betrieben.

Panter
05
13.1.2012, 21:12
?

Duschen die Touristen dort eigentlich mit Trinkwasser?

Der Kluge
22
13.1.2012, 21:11

Nach Ozonloch und Waldsterben wird jetzt der Klimawandel dazu benutzt von Europa Geld zu fordern.

Die Wahrheit ist, dass Korallen mit dem steigenden Meeresspiegel mitwachsen würden, der Meeresspiegel aber auch kaum steigt und die Abtragung von Sand und sogar Korallen als Baumaterial/Abholzung usw. usf. Hauptgrund für das vermeintliche Absinken sind.

Die Antwort auf den Klimawandel wäre übrigens Atomenergie und nicht sinnlose Zahlungen

meresi
30
13.1.2012, 19:19
malediven waren für mich nie eine option

als urlaubsland...aus ökologischen gründen...erstens...und zweitens..die religion ist nicht ganz mein ding...es gibt dvd's da kann man sich die inselschönheit reinziehen das sollte genügen...

Timagoras
 
00
17.1.2012, 11:34
"es gibt dvd's da kann man sich die inselschönheit reinziehen das sollte genügen..."

.
das ist wohl kaum ein ersatz.
aber es gibt schließlich auch schöne strände in weniger intoleranten ländern (wie z.b. Brasilien, Costa Rica, Kuba, Fiji, Thailand, Aruba etc. etc.)

woifee 0.0
11
13.1.2012, 23:34

Ich esse gern Schnitzel mit Kartoffelsalat, mag lange Spaziergänge am Strand und schreibe in meiner Freizeit gerne Gedichte.

Peter Holland
25
13.1.2012, 17:59

Frei nach Marie Antoinette und weil mir deren radikaler Islam so auf den Zeiger geht wie ihr nicht vorhandenes Umweltschutzverständnis, allen voran das völlig kranke Abschlachten von schier unzähligen Haien:

Wenns aus eigener Schuld kein Wasser mehr haben, sollens halt Wein saufen. Oder Bier, wenn der aus ist.

(http://www.spiegel.de/wissensch... 1,00.html)

Timagoras
 
01
17.1.2012, 11:44
"Frei nach Marie Antoinette ..."

.
dieser uralte irrtum hält sich so eisern wie seinerzeit die spinat-story, und ist wohl leider nicht mehr korrigierbar.
aber ich versuch's doch immer wieder:

"s’ils n’ont plus de pain, qu’ils mangent de la brioche" stammt nachweislich nicht von ihr. bereits jahre vor Marie Antoinettes thronbesteigung 1774 wurde er von Jean-Jacques Rousseau erfunden und um 1766 zitiert. Im sechsten buch seiner 1770 vollendeten und 1782 veröffentlichten "Confessions" findet sich die stelle:
"Endlich erinnerte ich mich des Notbehelfs einer großen Prinzessin, der man sagte, die Bauern hätten kein Brot, und die antwortete: Dann sollen sie Brioche essen!"

Fritz Meyer
31
13.1.2012, 19:32
Der Kleingeist in seinem Lauf.

Tuvalu stand übrigens auch noch im Artikel, aber soweit hat man schon nicht mehr gelesen, nicht wahr?

Was sagt so ein "Peter Holland" eigentlich über die Massaker an Robben, Haien oder Walen und den zig Umweltsünden, die NICHT von Mohammedanern verübt werden?

Vermutlich gar nichts, weil das nicht in sein enges und kleingeistiges Weltbild passt.

Peter Holland
00
14.1.2012, 04:16

Zu Tuvalu, Fritzerl, hab ich übrigens auch Stellung genommen.

Lesen, sofern man es kann, bildet.

Peter Holland
00
14.1.2012, 04:14

Ach Meyer, Sie mit Ihrem originellen Namen, nur für Leute wie Sie vermindert sich die Schuld der Robbenschlächter, weil andere Haie unnötig umbringen. Und umgekehrt. Und um so weiter und so fort.

Aber da ging es nun mal um die Malediven und nicht um Neufundland. Oder Hokkaido.

So engstirnig wie Sie das sind, das bring ich nicht mal hin, wenn ich mich bemühe.

gomaxgo
 
00
14.1.2012, 03:12
und was hat die robbe

mit dem trinkwasser zu tun ?

gomaxgo
 
01
13.1.2012, 17:33
tja

offensichtlich truebt die fokusierung auf den der in den wolken schwebt, aber nicht auf planet erde das denkvermoegen dieser cleveren islamisten denn sonst haetten die schon vernommen das die nur eine reverse osmosis anlage fuer etwa $ 700,- kaufen muessten mit minimalsten betriebskosten um jeden tag genuegend wasser in trinkwasserqualitaet fuer die ganze insel zu entsaltzen. jedoch wie ein jeder weiss bei allah lernt man nichts, bei der WESTLICHEN TECHNIK jedoch viel, so?

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