Unbeliebt

Ubuntu verliert rasant an Popularität

24. November 2011, 13:16
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    foto: gaztelumendi

Unity soll für den Rückgang verantwortlich sein - Mint ist beliebteste Linux-Distribution

Laut DistroWatch Ubuntu auf den vierten Platz der Beliebtheitsskala der Linux-Distributionen zurückgefallen. Mint führt die Liste vor Fedora und openSUSE an. Die Popularität wird mit Hilfe des Page Hit Ranking erstellt.

Ist Unity schuld

Pingdom sieht vor allem den Umstieg auf die neue Benutzeroberfläche Unity als Grund für die Ungunst der Nutzer. Seit Ubuntu 11.04 "Natty Narwhal" ist das aus Ubuntu Netbook Edition bekannte Interface zum Standard geworden und Gnome ist nur noch optional.

Um 47 Prozent gesunken

Pingdom hat auf Basis der Daten von DistroWatch mehrere Grafiken erstellt, die den Abstieg von Ubuntu und den Aufstieg von Mint zeigen. Seit 2005 ist der Anteil von Ubuntu um 47,2 Prozent gesunken und Mint ist um 105% gewachsen.

In den letzten zwölf Monaten stieg der Marktanteil von Mint von 5,6 Prozent auf 10,12 Prozent steigern. Ubuntu fiel im gleichen Zeitraum von 5,4 auf 3,82 Prozent. Insgesamt konnten die Top 5-Distibutionen ihren Marktanteil vergrößern.

Zu früh für Rückschlüsse

Für Pingdom ist es zwar noch zu früh, um Rückschlüsse auf die wirkliche Nutzung der einzelnen Distributionen zu schließen, Ubuntu sollte aber die Zeichen rechtzeitig erkennen und gegensteuern. (soc)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 203
1 2 3 4 5
adjua
02
27.11.2011, 12:54
Unity ist noch nicht ganz fertig aber ein tolles Konzept

Gnome2 ist einfach alt, das werden die Leute, die sich jetzt partout nicht umstellen wollen, schon noch merken.

Mir gefällts.

jazzica
01
27.11.2011, 12:25

Die Mintler ham's voll und ganz begriffen, was zusätzlich zu dem, was die distrowatch2bis4ler ohnehin auch schon brav tun, NOCH zu tun ist, wenn Linux am Desktop nicht unter die Wahrnehmungsgrenze verschrumpeln soll. Bereits jenseits von distrowatch4 hört sich der Luxus des völligen Nichtauskennenwollens auf, weshalb diese Distributionen auf Desktops (zu Recht!) nur noch in homöopathischen Dosen vorkommt.

mlu82
03
27.11.2011, 10:10
dort wird das thema gut behandelt!

http://www.omgubuntu.co.uk/2011/11/d... declining/

Tofix67
00
8.12.2011, 19:01
...danke für den Link!

e g c
01
26.11.2011, 20:40
Keine Angst,

der standard wird uns sicher weiterhin über jede Beistrichverschiebung in Ubuntu ausgiebig auf dem Laufenden halten ...

cout
00
26.11.2011, 11:56
Gnome 3 und Unity getestet

Hier: Linux Mint 12. Pro: Die Gnome Shell ist schön, läuft flüssig und stabil. An die neue Bedienung gewöhnt man sich, und Mint fügt mit den Gnome Shell Extensions eine Taskleiste hinzu.

Kontra: Es gibt keine Applets mehr (bzw. nur mit Tricksen), und deshalb ist die momentane Version der Gnome Shell eher ein Rückschritt im Vergleich zu Gnome 2.

Unity: Von Live-CD getestet. Auch sehr hübsch und etwa gleichwertig.

Kontra: Während Gnome Shell auf allen großen Distri's läuft, ist Unity distributionsspezifisch. Da sich aber die Gnome Shell auf Ubuntu nachinstallieren läßt, muß man deshalb nicht von Ubuntu auf Mint umsteigen. (ich bin aber nicht sicher, ob Ubuntu auch die Gnome Shell Extensions bietet).

garmin
01
26.11.2011, 10:23
Ich hab Ubuntu seit der 4.10

verwendet. Sowohl mit Unity als auch mit GS kann ich mich absolut nicht anfreunden. Habs jezt einige Zeit probiert, finds einfach nur furchtbar. Im direkten Vergleich würde ich noch eher GS vorziehen. Dzt. verwende ich Debian und noch die 10.04 und 10.10. Auf Unity steig ich sicher nicht um.

nova
01
28.11.2011, 10:52
so leid es mir für ubuntu tut,

aber ich kann mich dem leider nur anschliessen.
entweder bin ich zu blöd dazu, den "neuen" und "zeitgemäßen" ansatz eines userinterface zu begreifen, oder ich bin einfach schon zu eingeschossen auf die altbewährten methoden.
bei unity hab ich das gefühl, das alles viel schwerfälliger, langsamer und instabiler lauft.
ich will schnell und übersichtlich zu dingen gelangen deren ort ich kenne, und nicht an dinge die ich erst suchen will müssen.

hat jemand eine empfehlung für einen umstieg, oder sollte man sich in diesem fall mint tatsächlich näher anschauen?

garmin
00
29.11.2011, 21:42
ich glaub

das einzige warum viele von mint so begeistert sind, ist die tatsache das praktisch alle multimediacodecs mitgeliefer werden. ansonsten ists ein ubuntu das stark an windows erinnert und für mich persönlich nix.

Michael Reiterer
00
25.11.2011, 15:00
welches linux ist für einen "einsteiger" am besten geeignet?

also wichtig wäre - möglichst "einfache" installation - guter hardwareupport - gute supportseiten?

p1234
10
27.11.2011, 17:42

Gentoo Stage 1.

Bill Wumsen
00
29.11.2011, 18:18

witzbold....

cout
00
26.11.2011, 11:32
Die Hardwareunterstützung ist

bei allen großen Distributionen gleich gut, und nicht unterstützte Teile gibt es im PC kaum mehr. Drucker, Scanner und Teile in ganz neuen Notebooks sind manchmal nicht unterstützt. Da muß man vor dem Kauf recherchieren. Deutschsprachige Supportseiten findest Du vor allem für Ubuntu.

John Matrix
04
25.11.2011, 15:15

Ubuntu

John Matrix
03
25.11.2011, 15:20
Michael Reiterer
00
25.11.2011, 15:45

danke!

Jerry Garcia
 
00
9.12.2011, 21:33
Mit Multimediacodecs

ist Mint einfach einfacher für Einsteiger

Gefährliches Halbwissen
03
25.11.2011, 11:54
Ich bin auch von Ubuntu auf "Linux Mint 12 (RC)" umgestiegen

Habe sowohl Unity (11.04 und 11.10) und die GNOME-Shell (Fedora) angetestet. Beide waren für mich nicht das Gelbe vom Ei ... aber Unity war für mich bei mehreren offenen Fenster nicht mehr bedienbar, während die GNOME-Shell da wesentlich besser abschnitt. Daher die Entscheidung für die GNOME-Shell.

Und dann kam bei mir Linux Mint 12 (RC) ins Spiel, weil dort schon alle GS-Extension integriert sind (u.a. Taskleiste), die mir einen gleitenden Übergang zur Nutzung der Default-GS ermöglichen.

Nachdem ich nun seit rund einer Woche Linux Mint 12 nutze weiß ich, dass das genau die *richtige* Entscheidung war.

Mein Dank geht an die Leute von Linux Mint! :-)

AlBundyFan
 
02
25.11.2011, 13:08
und wenns die nicht wäre?

dann müßtest wieder ein anderes system benutzen.

genau DAS ist aus meiner sicht der umstand, der linux am desktop den erfolg stiehlt.
man muß vorher wissen was man will (du willst zb. irgendwelche GS-Extensions dabeihaben).
eine andere distro hat wieder was anderes dabei was deine jetzige nicht hat.

der 08/15-user möchte sich aber nicht entscheiden - der würde linux wollen ... aber linux immer gleich.

das heißt wenn der opi, der kollege aus der firma, der freund des sohnes usw.... wenn er sich an deren pc setzt, dann möchte er, daß es genau gelich ausschaut wie bei ihm daheim.
er möchte nicht eine taskleiste vermissen nur weil der andere ubuntu verwendet.

AbtreibungsstraffreiheitsbefürworterIn
00
25.11.2011, 16:06
kaum.

sitzt man nur einmal an dem pc, dann wird man sich zurechtfinden müssen. DER ANDERE wird wohl kaum ein bestimmtes betriebssystem installieren, weil ICH mich nicht damit zurechtfinde - zb xp weil ich kein w7 kenne und nur xp. und kommt man öfters vorbei, dann hat man immer noch die möglichkeit die extensions nachzuinstallieren und sich fürs aussehen einen zweiten account zuzulegen.

da spielt wohl eher die faulheit vieler nutzer eine größere rolle, die sich gar nicht damit beschäftigen wollen, dass sie erstens pakete kostenlos übers internet downloaden können und zweitens die paar minuten investieren sich mit multiaccounts zu beschäftigen.

wieviele windowsnutzer (mit mehreren familienmitgliedern) verwenden denn auch mehrere accounts??

AlBundyFan
 
11
25.11.2011, 16:47
windows XP ist XP

und es hat auf allen rechnern weltweit genau dieselben funktionen.
genauso wie windows 7.
das ist einfach das nachfolgesystem....

jeder befehl heisst auf jedem windows xp-fenster weltweit gleich, jede fehlende bibliothek fehlt im anfangszustand auf jedem pc weltweit gleich(d.h. wenn man daheim am pc etwas nachinstallieren muß, dann weiß man, man muß es auch auf jedem anderen weltweit), jeder knopf, jedes checkbox, jeder registryeintrag heisst auf jedem xp weltweit gleich.

du bezeichnest es als faulheit wenn man sich mit verschiedenen systemen nicht auseinandersetzen möchte-ich bezeichne es als gestohlene lebenzeit wenn man das muß.

AbtreibungsstraffreiheitsbefürworterIn
00
27.11.2011, 22:28
aber der poster darüber will doch extensions und da

kommt man nicht drumrum sich über die installation zu informieren.

schauen sie sich das grundsystem von windows an. das kann doch fast nichts. das multimediazeugs (codecs) und viele programme (musik, video, office, internet) muss man sich nachinstallieren. der media player kann vielleicht ein paar sachen, ist aber ebenfalls eingeschränkt.

gerade durch die paketmanager bei vielen distributionen ist das nachinstallieren doch ein klacks, ok, SOLANGE das paket auch enthalten ist.

aber irgendwie haben sie schon auch recht. das ist ja auch ein grund wieso microsoft so sehr auf business als auch den privatbereich schaut. kontrolliert er einen bereich, hat er gleichzeitig einen fuß im anderen, weil viele nutzer das system dann bereits kennen.

Gefährliches Halbwissen
02
26.11.2011, 08:48

Na ja. Da gebe ich Ihnen nicht ganz recht. Erinnern Sie sich noch an die Einführung der Ribbons mit MS-Office 2007? Da war plötzlich *alles* anders und sogar MS-Office-Virtuosen haben sich anfänglich gefühlt als seien sie DAUs.

Letztlich haben aber alle die Ribbons zähneknirschend geschluckt. Weil eben MS d'raufstand und in der öffentlichen Wahrnehmung PC und Microsoft Siamesische Zwillinge sind.

nihil obstat
01
27.11.2011, 20:25

Die Ribbons sind der Grund, aus dem ich unter XP/W7 seither nur mehr Openoffice/Libreoffice verwende. ^^

AlBundyFan
 
01
26.11.2011, 10:05
ja sicher

aber 1. ist das kein betriebssystem und 2. war das keine einführung die ein paar leute mit einer speziellen windows-version betraf sondern die änderung betraf wieder alle user weltweit - d.h. hat man sich bei seinem office daheim umgewöhnt ist es wieder bei jedem office 2007 weltweit dasselbe und nicht, weil man selbst "windows hugo detlev" und ein anderer "windows hans-christian" benutzt komplett unterschiedlich.

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