Ubuntu 11.04: Ein Wagnis namens "Unity"

25. April 2011, 13:11
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screenshot: andreas proschofsky

Eine Art Zäsur gibt es dieser Tage bei Ubuntu zu beobachten: Erstmals seit dem eigenen Bestehen hat sich Hersteller Canonical dazu entschlossen, in User-Interface Fragen separate Wege zu beschreiten. Hatte man bisher immer auf die klassische GNOME-Oberfläche gesetzt, will man die NutzerInnen nun von den Konzepten des eigenen Design-Teams überzeugen. "Unity" nennt sich jenes Unterfangen, das in den nächsten Tagen- konkret am 28.04. - mit Ubuntu 11.04 "Natty Narwhal" sein Debüt als Default-Desktop bei der Linux-Distribution geben soll.

Spannung

Viel Neues also, wodurch "Natty" zu einer in vielerlei Hinsicht besonders spannenden - und schon im Vorfeld heiß diskutierten - Release wird. Wie es derzeit um Unity bestellt ist, soll entsprechend im Folgenden einer eingehenden Prüfung unterzogen werden. Zudem wird der Frage nachgegangen, was Ubuntu 11.04 jenseits der neuen Oberfläche eigentlich noch so an Änderungen mit sich bringt.

Download

Wie schon gewohnt, gibt es die Distribution in Form einer kombinierten Live/Installer-CD zum Download, hier lässt sich zwischen 32- und 64-Bit-Versionen wählen. Neben dieser "Desktop Edition" sind es auch wieder eine Server-Version sowie eine Ausgabe mit Text-basiertem Installer erhältlich. Wer lieber andere Desktop-Welten erkunden will, kann auf diverse Derivate zurückgreifen, etwa das KDE-basiert Kubuntu oder auch das besonders schlanke Xubuntu.

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