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Drittstaatsangehörige müssen zusätzlich zum Deutschnachweis seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen in Österreich gelebt haben.
Klagenfurt - In Kärnten wird die Vergabe von geförderten Miet- bzw. Eigentumswohnungen an Nicht-EU-Ausländer erschwert. Am 1. November tritt ein entsprechendes Gesetz in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt müssen Deutschkenntnisse nachgewiesen werden, um gefördert im südlichsten Bundesland wohnen zu können. Im Juni dieses Jahres wurde diese Regelung bereits in Vorarlberg eingeführt.
Für EWR-Bürger, wie etwa Schweizer oder Norweger, genügt ausschließlich der Deutschnachweis. Sogenannte Drittstaatsangehörige müssen zusätzlich seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen in Österreich gelebt haben.
Ragger: Kärnten habe "Vorreiterfunktion"
Das Gesetz wurde im Landtag mit den Stimmen von FPK und ÖVP beschlossen. "Kärnten hat diesbezüglich eine Vorreiterfunktion", erklärte Wohnbau- und Sozialreferent Christian Ragger (FPK) am Mittwoch vor Journalisten. "Deutschkenntnisse sind für eine erfolgreiche Integration und ein friedliches Zusammenleben unerlässlich."
In Sachen Sprachkenntnissen muss die Erreichung des sogenannten "A2-Niveaus" bewiesen werden. Möglich ist das über Kurszeugnisse nach der Integrationsvereinbarungsverordnung, anerkannte Sprachdiplome, den zumindest fünfjährigen Besuch einer österreichischen Pflichtschule mit positivem Abschluss in Deutsch oder einen Lehrabschluss gemäß dem Berufsausbildungsgesetz.
SPÖ: Äußerst bedenkliche Vorgehensweise
Die SPÖ spricht von einer "menschlich betrachtet äußerst bedenklichen Vorgehensweise Raggers". Es handle sich um einen Affront gegen alle in Kärnten lebenden Menschen mit Migrationshintergrund, sagte Landesgeschäftsführer Daniel Fellner in einer Aussendung. "Vor allem, wenn man die Bevölkerungsentwicklung kennt, ist die Verordnung geradezu existenzbedrohend." (APA/red)
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SPÖ wirbt weiter für Zweckbindung der Wohnbauförderung, ÖVP kritisiert Vergabepraxis im Gemeindebau
Warum nur A2?
Ich habe zwar kein Sprachtalent aber
Engisch C2
italienisch C1
Spanisch A2 (nur 1/2 Jahres Kurs) Zertifikate.
A2 entspruicht dem, was man als Tourist im Urlaub braucht!
Allerdings sollte bei allen geprüft werden-auch Muttersprachlern ;)
Was Kärnten macht ist eine Verfassungsbruch auf Länder-Ebene. Ich wette, dass es nicht verfassungskomform ist und man nur eine Verfassungsklage einbringt, ist die Sache sicher vom Tisch. Was die FPK einfällt, ist nur um politisches Kleingeld zu schlagen, traurig, aber wahr.
wahrscheinlich die hl. FPK mit der hl. ÖVP...
wollte die ÖVP nicht mehr mit diesen zusammenarbeiten...
die wollen ja nur von den eigenen Skandalen ablenken,..
und haben wiedereinmal die "Ausländer" als Sündenbock gefunden...
ist dieses Gesetz überhaupt EU konform?? es kann doch nicht sein, dass sich jeder Landtag sein "eigenes Süppchen" kocht
ich trete dafür ein, dass - wer ein politisches amt anstrebt, zuerst einen allgemeinen intelligenztest absolvieren muss, in dem er/sie einen wert erreichen müsste, der mindestens 10% über dem durchschnittlichen IQ der bevölkerungsmehrheit liegen sollte.
des weiteren sollte - wer ein politisches amt anstrebt deutschkenntnisse in wort und schrift nachweisen müssen, die zumindest einen wert erreichen müssten, der der schulnote 1-2 in der abschlussstufe einer AHS/BHS entspricht.
strebt er/sie ein politisches amt an, das mit finanzen zu tun hat, müsste er/sie mathematikkenntnisse nachweisen, die der schulnote 1 in der abschlussstufe einer AHS/BHS entsprechen.
über diesem niveau werden sie nämlich auch bezahlt. politik braucht die besten.
bis auf den punkt: mindestens 130€ selbstbehalt (NUR die prüfung, kein kurs keine stunden)
es ist die schäbigste art der ausbeute und diskriminierung
bist ausländer musst blechn, wir wissen ja das sind ja bekanntlich die reichsten unter uns
wenn schon solch eine gesetzgebung und wenn man auch schon "eh nur drauf aus is auf a gutes miteinander" aus is dann sollte das land gleich diese prüfung für den schein gratis anbieten
es ist so lächerlich wie hier schickane maskiert wird
130 euro für einen zettel? deutschlehrer in der ahs korregieren 30x6 schularbeiten auf höherem nievau das wären 180 * 130 euro also 23400 euro fürs korrigieren allein - so viel bekommt ka lehrer nette im jahr!
ABSURD, diese kosten sind abcashn pur.
Seit wann ist es bitte verwerflich für eine Leistung eine Gegenleistung zu erwarten?
Warum ist es „unmenschlich“ zu erwarten, dass Migranten durch das Erlernen der Sprache ihre Jobaussichten verbessern sollen? Warum sollen wir solche Migranten fördern, die darauf keinen Wert legen und dementsprechend auch ihren Teil zum Sozialsystem nur ungenügend, bzw. gar nicht beisteuern wollen?
Warum darf sich Österreich seine Immigranten (=Menschen, die von einem Wohnsitz/Land zu anderen Wohnsitzen/Ländern wandern beziehungsweise durchziehen und nicht mit Flüchtlingen zu verwechseln) nicht aussuchen? In den USA gibt es die Green Card, in AUS bzw. NZ ein Punktesystem nach Qualifikation/Ausbildung/Berufserfahrung in für den Staat interessanten Branchen, etc. Dennoch würde niemand diesen Staaten vorwerfen die Einwanderungssteuerung unkorrekt durchzuführen. Seit wann ist es bitte verwerflich für eine Leistung eine Gegenleistung zu erwarten? Österreich braucht Migranten die ARBEITEN, keine die nur zum AMS pilgern. Ohne Deutsch wird das jedoch in der Regel die Folge sein. Warum ist es verwerflich diese Tatsache offen anzusprechen?
Also es wäre durchaus im Vorfeld möglich, wie in Kanada, nur 200 Dipl.Ing. diese Jahr ins Land zu lassen. Diese Politik wird von Österreichern selbst gemacht!
Wenn aber Sie z.B. nach Kanada gehen, und ihre Frau kümmert sich um Haus und Kinder (Klischee), dann ist das doch völlig legitim, daß Ihre Frau nie in Kanada arbeitet. Hat nichts mit AMS zu tun.
In Kärnten geht´s aber nicht um Lösungen, sondern um Schikanen und billige Meinungsmache - wie bei allen rechtspopulistischen Parteien!
Ind em von Ihnen geschilderten Beispiel muss der Mann aber entsprechende Sprachkenntnisse haben, um arbeiten zu können- das heisst auf Kärnten übertragen, er würde problemlos die A2-Prüfung bestehen.
Kärnten fordert ja nicht von jedem Familienmitglied, das in eine geförderte Wohnung einziehen will, dieselben Sprachkenntnisse, sodnenr nur von dem Mieter.
"erfolgreiche Integration und ein friedliches Zusammenleben"
Ich kann es nicht mehr hören. Diese menschenverachtende Verlogenheit ist unerträglich.
Integration hat zwei Seiten:
Natürlich ist es wichtig, dass Menschen, die neu kommen, den Willen zur Integration mitbringen.
Aber genau so wichtig ist es, dass die Menschen, die schon länger hier sind, eine "erfolgreiche Integration und ein friedliches Zusammenleben" ermöglichen.
Wer alles tut um Integration zu erschweren (so wie das blau/orange Pack), IST integrationsunwillig.
In unserem Haus (Eigentumswohnungen) sind mehrere Wohnungen u.a. an die Caritas vermietet. Von den darin wohnenden Menschen, die alle 1-2 Jahre gewechselt haben, haben in sechs jahren bis auf eine Dame aus der Ukraine alle jeglichen Versuch der Kontaktaufnahme (auf Deutsch, Englisch und Französisch) strikt abgelehnt.
Offen verhalten sich dagegen eine ebenfalls zur Miete wohnende, türkische Familie und mehrere Ex-Jugoslawen, die Wohnungen gekauft haben.Alle sprechen gut Deutsch. Mit diesen Menschen besteht ein normaler nachbarschaftlicher Umgang und sie werden von den "Urösterreichern" nicht abgelehnt.
Vielleicht sollten Menschen aus dem Ausland erst einmal ihr Verhalten überdenken, ehe sie über Ablehnung klagen!
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