Flüchtlinge auf Lampedusa

"Manche Polizisten haben geweint"

Michael Matzenberger, 10. Juni 2011, 07:03
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    Die ankommenden Flüchtlinge, dicht gedrängt auf dem maroden Boot.

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    Nach der Ankunft herrscht Ungewissheit.

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    Eine einheimische Familie versucht, afrikanische Kinder von der Situation abzulenken. Es fällt ihnen sichtlich leichter als ihren Eltern.

    Weitere Bilder von der Recherchereise in der Ansichtssache

Schauspieler Bernhard Dechant über seine Recherchen auf der Insel Lampedusa und warum er den "EU-Gaddafi" mimte

Der Wiener Schauspieler Bernhard Dechant flog Anfang Mai mit acht Kollegen nach Lampedusa, um für das Theaterstück "Boat People" zu recherchieren. Während seines Aufenthaltes kam ein Boot mit 800 afrikanischen Flüchtlingen an Bord auf der Insel an. derStandard.at sprach mit ihm über seine anfängliche Befangenheit gegenüber den Flüchtlingen, die "Scheinmoral" der EU und den Umgang der Bewohner Lampedusas mit der Situation.

***

derStandard.at: Was hat Sie bewogen, nach Lampedusa zu fahren?

Bernhard Dechant: Als wir für das Stück recherchiert haben, gab es lange Diskussionen, ob wir überhaupt hinfahren und riskieren sollten, dort als "Flüchtlingstouristen" wahrgenommen zu werden. Ich glaube aber, dass man sich vor Ort eine Meinung bilden muss, wenn man ein solches Thema behandelt. Wir haben uns dann entschlossen, doch zu fahren. Überraschenderweise waren wir im Flugzeug von Palermo nach Lampedusa die einzigen privaten Passagiere, alle anderen waren bewaffnete Sicherheitskräfte.

derStandard.at: Welche Eindrücke hat man dieser Tage, wenn man auf Lampedusa landet?

Dechant: Die Atmosphäre war eigentlich ganz entspannt. Am ersten Abend hat uns beim Essen ein Kontaktmann angerufen und über ein Boot mit Flüchtlingen informiert, das bald ankommen sollte. Ein Pfarrer, NGOs und Hilfsorganisationen, Polizei und Behörden waren dort und gegen ein Uhr früh konnte man einen schwarzen Fleck draußen am Meer erkennen. Es war ein Boot, von dem man den Eindruck hatte, dass vielleicht hundert Leute hinaufpassen, und dann sind dort über einen Zeitraum von drei Stunden 800 Menschen ausgestiegen und versorgt worden.

derStandard.at: Wie war die Reaktion der Flüchtlinge nach der Ankunft?

Dechant: Manche kommen völlig ausgehungert an und können nicht mehr stehen, die werden zu den Krankenwagen gebracht. Es gibt Leute mit Reisekoffern, Junge in Rapper-Montur und zum Teil ganze Familien. Es war eine seltsam-positive Stimmung, ich habe noch nie etwas so Bewegendes erlebt. Die Menschen waren froh, die tagelange Überfahrt überlebt zu haben und voller Hoffnung, manche Polizisten haben geweint. Überhaupt war es für mich sehr beeindruckend, wie die Polizei und die Grenzbehörden mit den Flüchtlingen umgegangen sind. Die leisten enorm viel. Das Bild von der "bösen" Exekutive hat sich auf Lampedusa überhaupt nicht ergeben.

derStandard.at: Hatten Sie Kontakt mit den Flüchtlingen?

Dechant: Normalerweise werden sie sofort mit Bussen in das Aufnahmelager gebracht, das befindet sich in einer Mulde im Inneren der Insel und ist so kaum wahrnehmbar. Ich habe mit einem Taxifahrer in Lampedusa geredet, er hat nach eigener Aussage noch keinen Flüchtling auf der Insel gesehen und wenn man nicht gezielt zur Anlegestelle oder zu den Lagern geht, bekommt man davon in der Regel auch nichts mit. Die Flüchtlinge bleiben meist einen Tag im Auffanglager und werden dann auf das Festland gebracht. Am ersten Tag unseres Aufenthaltes war das Lager aber so voll, dass viele der Männer kurzfristig im Schifffahrtsmuseum neben unserem Hotel untergebracht wurden. Deswegen konnten wir auch mit ihnen reden. Einige Flüchtlinge sind auf uns zugekommen und haben gesagt: "Hey, we're from Nigeria, how are you?" Es haben uns nach ihren Strapazen tatsächlich viele gefragt, wie es denn uns geht. Unsere komische Befangenheit - "dieser arme Flüchtling, dieser arme Mensch" -, die wahrscheinlich völlig unnütz ist, ist dann auch weggebrochen.

derStandard.at: Wie gehen die Bewohner Lampedusas mit der Situation um?

Dechant: In den ersten beiden Wochen nach dem Beginn der Unruhen in Nordafrika sind in kürzester Zeit tausende Menschen auf die Insel gekommen. Weil das Aufnahmelager voll war, haben die Bewohner am Strand provisorische Unterkünfte für die Flüchtlinge aufgebaut, für sie gekocht, Kleidung und Spielzeug gebracht, mit dem die italienischen und die afrikanischen Kinder dann gemeinsam gespielt haben. Von der EU haben sie dafür bis heute keine Unterstützung gesehen. Ein Bewohner hat zu uns gesagt: "Schreibt, was ihr gesehen habt. Schreibt die Wahrheit. Dass wir den Flüchtlingen Handys und Zigaretten gegeben haben, während uns die Politiker im Stich gelassen haben." Wir haben das bewundert. In Österreich wäre die Reaktion auf mehrere tausend neue Flüchtlinge im Land wahrscheinlich ein Wahlergebnis von über 70 Prozent für Strache.

derStandard.at: Es gab Anfang Mai Berichte, dass ein Boot ohne Treibstoff 16 Tage lang im Mittelmeer trieb und 61 der 72 Passagiere verdursteten oder verhungerten, obwohl EU- und NATO-Truppen über deren Lage informiert waren. Ist das glaubwürdig?

Dechant: In unserer ersten Nacht auf Lampedusa ist noch ein weiteres Schiff gekommen, das war fünf Tage am Meer und drei Menschen sind gestorben. Wir haben gehört, dass die italienische und maltesische Küstenwache das Boot auf hoher See hin- und hergedrängt haben, weil es an der Grenze der Hoheitsgewässer war. Schuld waren aber nicht die Besatzungen, das ist Befehl von der Politik. Das widerspricht der Genfer Konvention, jedem EU-Recht und dem Seerecht, einem der ältesten Gesetze der Menschheit, das einfach sagt: Wenn jemand in Not ist, dann rette ihn. Berlusconi hat eine Zeit lang sogar Fischer, die Flüchtlingsboote gerettet haben, als Schlepper anzeigen lassen. Die EU redet sich oft raus, was Schiffe in Seenot betrifft; man wüsste nicht, wo sie sich befinden. In Wahrheit wissen die Behörden aber Bescheid, weil die Flüchtlinge vorm Ablegen bei Kontakten in Europa anrufen und die geben das weiter. Durch Satelliten ist immer ganz genau lokalisierbar, wo sie gerade sind. Auch der Pfarrer und die Hilfsorganisationen auf Lampedusa konnten sagen, dass sich das Boot eine halbe Stunde verspäten würde. Es herrscht momentan eine wahnsinnige Verdrängungspolitik in Europa, und ich verstehe nicht, wie so etwas sein kann.

derStandard.at: Sind sich die Flüchtlinge bewusst, in welche Gefahr sie sich begeben?

Dechant: Die meisten schon. Manche wollen sich allerdings überhaupt nicht in diese Gefahr begeben, werden von Gaddafi aber einfach verschleppt und gegen ihren Willen auf Boote gepfercht. Er will Europa mit dem Flüchtlingsstrom unter Druck zu setzen. Noch absurder wird das, wenn man weiß, dass Gaddafi von der EU viel Geld bekommen hat, um in Libyen Flüchtlingslager zu bauen und die Massen von Europa fernzuhalten. Daraus sind Arbeitslager geworden, die Menschen schuften dort wie Sklaven für reiche Libyer, meistens zwei Jahre. Dann haben sie sich quasi freigekauft, um auf das Schiff oder Boot zu kommen. Davon profitiert Gaddafi noch einmal, weil er alte Boote einkauft und teuer an die Flüchtlinge weiterverkauft. Ich finde es wichtig, die Scheinmoral der Europäer zu zeigen, die Gaddafi jahrelang unterstützt haben und plötzlich über Nacht als Verrückten bezeichnen. Und zu zeigen, was in unserem "demokratischen" Namen durch ihn für Gräuel passieren.

derStandard.at: Das sollte auch im Theaterstück untergebracht werden?

Dechant: Ja, wir haben Videos für das Stück aufgenommen, in denen ich einen überspitzten EU-Gaddafi gespielt habe, um das jahrelange Hofieren Gaddafis durch die EU zu symbolisieren. Wir haben auch überlegt, diese Figur in einer Szene im kompletten Kostüm aus dem Meer steigen und in Italien um Asyl ansuchen zu lassen. Obwohl mich in dieser Aufmachung kein Flüchtling zu Gesicht bekommen hatte, haben einige österreichische Medien einen Skandal daraus konstruiert und von einer Massenpanik unter schockierten Flüchtlingen geschrieben. Über diese mediale Manipulation habe ich auch mit dem Vizebürgermeister des Ortes gesprochen. Er hat gesagt: "Unser Problem ist nicht die Migration. Die hat es immer schon gegeben. Das Problem, das Lampedusa wirklich fertig macht, ist diese Terrorpresse, die von Tuberkulose und Leichenteilen im Meer schreibt." Die Insel lebt heute vom Tourismus und der ist ihnen wegen der Medienberichte weggebrochen, die Auslastung beträgt momentan zehn Prozent.

derStandard.at: Was haben Sie außer dem konstruierten Skandal von der Reise mitgenommen?

Dechant: Ich habe im Vorfeld sehr viel über die Situation gelesen und angesehen, aber wenn man dort ist, ist es etwas ganz anderes. Das sind Bilder, die ich in meinem bisherigen Leben noch nicht gesehen habe und nicht mehr aus dem Kopf bekomme. Man beginnt, über manche Dinge anders nachzudenken. Es verschieben sich die Wertigkeiten, wenn man mit eigenen Augen sieht, wie Menschen auch leben müssen. Viele Premierenbesucher sind nach der Aufführung zwei Stunden sitzen geblieben und haben mit uns diskutiert, über die Vorurteile gegenüber den Flüchtlingen - "Wir kommen, euch zu fressen und nehmen euch die Jobs weg" - und die Zusammenhänge zwischen unserer Wirtschaftspolitik und der Lage dort. Es lässt sich nicht leugnen, dass wir zum Teil die dortige Landwirtschaft und die Märkte kaputtmachen, weil es keine Schutzzölle mehr gibt. Durch die Konzerne hat sich seit der Kolonialzeit nicht viel geändert.

(Michael Matzenberger, derStandard.at, 10.6.2011)

Bernhard DechantBernhard Dechant ist freier Schauspieler und Regisseur in Wien. Das Stück "Boat People" ist eine Eigenproduktion des Schauspielhauses Graz.

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Iris Berger
03
10.6.2011, 22:06
und

was passiert mit diesen vielen Flüchtligen dann, die zu uns kommen?
Wäre es nicht sinnvoller, menschenwürdigere Arbeitsbedingungen zu schaffen, kontrolliert, im eigenen Land?

FerdlGriesgram
21
20.6.2011, 07:50

sagt der stammtisch. tatsache ist, dass 4/5 aller weltweiten flüchtlinge in den armen staaten der dritten welt "leben", die paar menschen, die da "herüberkommen", die sind, gemessen an der zahl derer, die auf der flucht sind, nicht der rede wert.

es sei denn, man hat paradeiser vor den augen oder heißt heinz strache.

Iris Berger
02
10.6.2011, 21:43
Danke

für diesen Bericht.
"Weil das Aufnahmelager voll war, haben die Bewohner am Strand provisorische Unterkünfte für die Flüchtlinge aufgebaut, für sie gekocht, Kleidung und Spielzeug gebracht, mit dem die italienischen und die afrikanischen Kinder dann gemeinsam gespielt haben.

italenische Gastfreundschft, so wie ich sie kenne und auch kennengelernt habe.

schwechater
30
10.6.2011, 15:50
..neue Flüchtlinge im Land wahrscheinlich ein Wahlergebnis von über 70 Prozent für Strache..

FÜLLT das fehlende Glied ein, und fühlt euch betroffen oder emüört; 70 neue Straches sollte es eher heißen, denn ein Strache allein wäre unfähig, die Situation zu beschreiben. 7000 oder 700 000 Straches

trollvottel
00
10.6.2011, 17:57

Und was willst dann machen mit deinen 100.000 Terrorcampabsolventen?

schwechater
00
10.6.2011, 20:13

wie der Name schon sagt

warp.faktor
68
10.6.2011, 14:47
Ich glaube nicht ...

... dass Österreich aus 70% Strache-WählerInnen besteht, aber in den Medien kommen leider gut 70% solcher Menschen zu Wort.

Es hat Zeiten gegeben, wo Österreich viele Flüchtlinge aufgenommen hat und das keinesfalls als Belastung empfunden wurde.

Wenn natürlich die InnenministerIn jeden Tag in den Medien ungestraft ihre rassistischen Parolen ablässt, ist es kein Wunder, dass den Rechtsradikalen Auftrieb bringt.

Es ist bekannt, dass die Ausländerfeindlichkeit dort am höchsten ist, wo es kaum Ausländer gibt. Brüssel scheint da besonders anfällig, zumal man damit von den eigenen Fehlleistungen (Arbeitslosikeit, Armut, Sozialabbau ...) ablenken kann.

Volksbefreiungsfront Alt-Ottakring
 
11
10.6.2011, 18:11
"Wenn natürlich die InnenministerIn jeden Tag in den Medien ungestraft ihre rassistischen Parolen ablässt..."

Sie meinen also, dass die Frau Innenministerin - die aktuelle oder deren Vorgängerin? - eine rassistische Volksverhetzerin und somit geistige Ziehmutter des Rechtsextremismus ist. Sind das Ihre Worte?

Ich schließe mich dieser Sichtweise keineswegs an, aber das dürfte Ihre Sichtweise sein.

exilkaerntner
27
10.6.2011, 15:54
also laut eurostat...

sind wir gemesen an der einwohnerzahl nr 5 in der eu und damit überdurchschnittlich bei der aufnahme von flüchtlingen!
kann ihre kritik als hier nich nachvollziehen!

Jetzt!
30
10.6.2011, 18:56
bitte quellenangabe

wo bitte steht das bei eurostat? weil sonst kann das jeder einfach so in den raum werfen. danke.

exilkaerntner
11
10.6.2011, 21:15
suchens ein biserl!!

oder sinds wirklich so faul!
hier mal die hauptpage!
http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/pa... stat/home/
wenn sie gut sind schafen es zur info in 5 clicks!

Der Oley
02
10.6.2011, 15:52
Brüssel ohne Ausländer

Ich würde Ihnen einmal empfehlen Brüssel zu besuchen. Meine Erfahrung ist genau umgekehrt.

chelene chirsch
37
10.6.2011, 15:03

"Es ist bekannt, dass die Ausländerfeindlichkeit dort am höchsten ist, wo es kaum Ausländer gibt."

sie verwechseln das grüne mantra aus 1070 mit der realität am reumannplatz, in 14em und 15en oder auch banlieues um paris, marseille, ...

es ist ganz im gegenteil so, dass die toleranz mit der entfernung zum problem zunimmt. das sollte man schon differenzieren - sympathie für den wagemut der überfahrt ist nunmal was anderes als die realität in deren herkunftsländern. und all das wiederum darf nicht den blick vernebeln, dass es sich hier im bestfall um wirtschaftsflüchtlinge handelt.

Para Dox
22
10.6.2011, 17:29
Das ist Blödsinn

Schau dir die Ausländerverteilung in Wien und das letzte Wahlergebnis an, bevor du hier Blödsinn postest.

Überdurchschnittliche Ergebnisse hatte Strache nicht dort wo die meisten Ausländer wohnen (15.,. 16. beide unterdurchschnittliches Ergebnis) sondern dort wo eher weniger Ausländer wohnen (Transdanubien). Das zieht sich fast ohne Ausnahme durch alle Bezirke.

Der Unterschied ist, dass in den letzten Jahren viele Studenten, junge Leute und Bobos in die Bezirke 15 und 16 (Brunnenmarkt) gezogen sind.

Komischerweise kommen junge, gebildete Leute mit Ausländern weit besser zurecht als dumpfe Proleten (= FPÖ Kernwählerschicht).

BTW: Es gibt Orte da wohnt kein einziger Ausländer und die Leute wählen trotzdem zu fast 30% FPÖ.

Ernst Kratochwil
01
13.6.2011, 20:52
Das hängt damit zusammen, dass die Leute nicht unter

einem Glassturz leben.

Wir leben in einer Informationsgesellschaft mit einer hohen Mobilität der Bevölkerung.

Und natürlich haben von den Zuwanderern viele schon das Wahlrecht. Das muß man bei den Ergebnissen der Zuwandererbezirke berücksichtigen.

Und dann kommt noch dazu, dass die beiden Regierungsparteien in letzter Zeit das Problem erkannt und ihre Politik zumindest teilweise geändert haben.

stanilslaw
00
20.6.2011, 14:22
zuwanderer und fpö

ich muss da dezent widersprechen, da die wähleranalysen der letzten jahre immer wieder ergeben haben, dass absurderweise gerade bei migranten in zweiter generation der herr hc hoch im kurs steht...

exilkaerntner
04
10.6.2011, 16:21
naja auch nicht ganz richtig!

je höher die bildung, desto höher ist auch das bildungsniveau der bekannten. man kennt einige ausländer! diese sind natürlich ebenso gut, wenn nicht sogar besser ausgebildet! man itzt nun der irrigenmeinung auf, das sein eigener mikrokosmos doch überall gelte! dem ist leider nicht so! und desto weiter du in der sozialen leiter nach unten gehst, desto....
was soll ich weiter schreiben! wir haben im endeffekt ein verständnisproblem zwischen hochgebildeten und den unteren schichten!

andrasz
08
10.6.2011, 14:03

das letzte statement bringts echt aufn punkt!

bläh! bläh!
00
10.6.2011, 13:48

stimmt das etwa, was der sagt?

wenn ja, wieso gibts keine anzeigen wegen tausendfacher fahrlässiger tötung??

und warum juckt das weder den journalisten noch die leute im forum???

warp.faktor
01
10.6.2011, 14:49

Wie wollen Sie ein System anzeigen?
Der freie Markt ist nicht haftfähig!

andreas lamers
 
14
10.6.2011, 14:23
ja es stimmt

sie koennen nicht mal schwimmen im mittelmeer oder sich die badehose ausziehen ohne das die frontex das nicht in echtzeit mitbekommt. und die sind eine private organisation die von der EU bezahlt wird mit seestreitkraeften die eu grenze zu schuetzen, und wie es heisst mit allen mitteln. auch koennen sie keine antraege auf see uebernehmen. mit anderen worten sie morden. und benutzen dazu die verschiedenen kuestenwachen. aber in einem irrt der gute mann, die auffanglager waren mit EU geld bezahlt und die nutzniser waren auch zum grossteil europaeische konzerne die gutes geld mit den sklaven dort verdient haben. und berlusconi hat ja nur visa ausgestellt weil der rest europas meinte ist italiens problem. so macht er besucher draus.

niewieder nett
 
10
10.6.2011, 15:06

haben sie literatur, quellen zu dem was sie posten? würde mich sehr interessieren.

Walles
00
10.6.2011, 14:35

Funktioniert das streng geheime Mittelmeer-Überwachungssystem von Frontex auch bei Bewölkung?

Kemma aufhern mit de Probn?
00
10.6.2011, 15:30
wie geheim?

einfach mal Frontex googeln und suchen..

wissen ist handeln
00
10.6.2011, 13:59
die Kunst Gutes zu vollziehen

liegt in den vielen kleinen Dingen des täglichen Lebens.
und wenn manns nicht kann sollte man es eventuell sein lassen.

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