Zehn Jahre Wikipedia: Raue Sitten schrecken ab

15. Jänner 2011, 09:17
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    foto: wikipedia

Einsteiger brauchen eine extrem dicke Haut, um gegen Kernautoren zu bestehen

 Die Online-Enzyklopädie Wikipedia feiert  ihr zehnjähriges Bestehen. Um sich für das nächste Jahrzehnt zu rüsten, will das Projekt neue und mehr weibliche Autoren gewinnen. Doch ist das Bearbeiten von Beiträgen zu kompliziert und ein einfacheres Interface nötig, so Wikipedia-Gründer Jimmy Wales gegenüber BBC News. Fraglich ist allerdings, ob das wirklich die wesentliche Hürde für Neueinsteiger ist.

"Die alten Kern-User sind eine eingeschworene Gemeinschaft, deren Umgangston oft eher rau ist", erklärt Thomas Roessing, Vertreter der Professur für Medienkonvergenz am Institut für Publizistik der Universität Mainz, im Gespräch mit pressetext. Das kann Interessenten ebenso verschrecken wie undurchschaubare Organisationsstrukturen und der mittlerweile hohe Qualitätsanspruch. Das Interface-Problem erscheint also als vergleichsweise leicht lösbares Teilproblem.

Word als Vorbild

Derzeit hat das Bearbeitungsinterface der Wikipedia klare Schwächen. "Die Formatierungen sind teils sehr kompliziert", meint der Medienexperte. So erfordert das Fettstellen spezielle Anweisungszeichen, die noch dazu nicht mit eventuell bekannten Befehlen aus HTML übereinstimmen. Wales deutet indes an, dass die Enzyklopädie in Zukunft eher in Richtung "What You See Is What You Get"-Interface gehen wird. Das ist im Jahr 2011 keine große technische Hürde mehr, vereinfacht den Zugang aber deutlich. "Die meisten Menschen können einen Texteditor wie Word nutzen", erklärt Roessing.

Mehr Schreiber bedeuten freilich potenziell auch mehr unqualifizierte Änderungen. Das ist aber kein großes Problem mehr. "Wenn heute jemand einfach eine Meinung in einen Artikel schreibt, wird das meist binnen Minuten gelöscht", erläutert der Medienwissenschaftler. Denn gerade die englische und deutsche Wikipedia haben mittlerweile einen klaren Qualitätsanspruch. Für große Änderungen gibt es Diskussionsseiten, zudem werden Quellennachweise auf Expertenpublikationen oder Medien gefordert. "Das Hauptproblem ist, dass der Umgangston mit mehr Autoren vielleicht noch unfreundlicher wird", meint Roessing.

Harte Worte

Dabei ist der Umgangston zwischen Schreibern bereits jetzt ein Problem. Denn alteingessene Onliner schmettern Änderungen teils mit harten Worten wie "Der Müll muss raus!" ab. "Das schreckt User ab, die nicht im Internet, beispielsweise im Usenet, sozialisiert wurden", warnt der Medienexperte. Zudem kritisiert Roessing die Organisationsstruktur der Online-Enzyklopädie. "Man sucht meiner eigenen Erfahrung nach als Neuling sehr lange nach den richtigen Informationsseiten oder Ansprechpartnern bei Problemen."

Auch der Erfolg des Projekts - die deutsche Wikipedia umfasst mittlerweile weit über eine Mio. Einträge - macht Einsteigern das Leben schwer. "Es gibt somit kaum noch Themenfelder, die ein Durchschnittsuser bearbeiten kann", erläutert der Medienfachmann. Das wird durch die gestiegenen Qualitätsanforderungen noch verschärft. "Wer nicht ein passendes Proseminar an der Universität besucht hat, kann inhaltlich kaum mehr mitarbeiten", sagt Roessing. Doch sind neue Autoren für das neue Jahrzehnt unerlässlich. "Wikipedia braucht sie, um den gewaltigen Artikelstand zu pflegen", so der Experte. Schon jetzt lassen Aktualisierungen nämlich teils sehr lange auf sich warten. (pte)

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MITTELALTER

Meine Website ( http://bitencourt.net ), die über Bossa Nova handelt, wurde von Wikipedia als Weblink nicht angenommen, weil... es (nicht nur aber auch) FLASH beinhaltet. Wow!

Mit den Moderatoren von Wikipedia zu diskutieren ist schlicht und einfach sinnlos. Es ist ein Pack von arroganten Bürokraten. Nicht ein einziges Mal gingen sie auf meine Argumente ein.

Wikipedia: Willkommen im Mittelalter des Internets!

ARROGANTE BÜROKRATEN

An alle, die etwas gegen Flash und Musik haben:

Nachdem Wikipedia meine Website wegen Flash abgelehnt hatte, habe ich, nur um zu testen, eine Seite 100% in HTML erstellt, ohne Musik, mit dem ganzen Inhalt meiner Website über Bossa Nova (und nichts über meine Person! - PS: Ich bin Musiker aus Brasilien und weiß viel über diese Musikbewegung) in *** TEXTFORM ***.

Dieser Link wurde dann trotzdem abgelehnt.

Die Bürokraten, die Wikipedia verwalten, haben absolut KEIN Kriterium! Sie entscheiden ganz willkürlich, was rein darf, was nicht. Diskutieren ist sinnlos.

Daher: Wikipedia ist dem Untergang gewidmet. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Warum willst denn ins Wiki?
Sicher nicht selbstlos als Bossa-Nova- Beispiel, sondern damit deine Seite weitere Verbreitung findet, um den CD-Absatz zu erhöhen. Sowas hat in Wiki nichts verloren!!

Na,

dann kann's zumindest nicht am Flash gelegen haben.

Offensichtlich private Hobbyseiten werden aus gutem Grund auch nicht so gerne als Quellen oder weiterführende Links angenommen. Ich könnte z. B. "Gummibams ultimative Homepage zur Quantenphysik" online stellen (und behaupten, ich verstünde etwas davon, ohne einen Nachweis zu bringen), und dann einfordern, diese bei allen entsprechenden Artikeln als Link anzugeben.

Also wenn die Seite als zusätzliche Information gedacht war, wundert es mich nicht, dass sie abgelehnt wurde.

Zuallererst wirkt sie mal wie eine reine Werbeseite. Um an den eigentlichen Content zu kommen, der als zusätzliche Information für so einen Wiki-Artikel relevant wäre, brauchte es einige Sucharbeit.

Es ist einfach ziemlich lästig sich mit Flash und Sound beschäftigen müssen, wenn man nur Informationen bekommen will.

Schon mal was von Barrierefreiheit gehört?

Ist übrigens in der EU als Standard für zB amtliche Websites vorgeschrieben, viele Firmen machen das freiwillig und ich denke, Wikipedia besteht wohl ebenfalls auf Barrierefreiheit.
Gerade auf Sites über Musik finde ich es ziemlich dämlich die zB Sehbehinderten Besucher auszuschließen.

Ein gutes Beispiel!

Mach deutlich, dass viele Wikipedia-Keppler in Wahrheit nicht willens sind, den Sinn einer Enzyklopädie und ihrer Mindestansprüche zu verstehen.

Ja!

Die meisten Kritiker schnallen garnicht worüber s hier geht. A´la Nuhr: Die Fresse halten wenn keine Ahnung haben.

Es ist Sinn einer Enzyklopädie, sämtliche Weblinks zu sammeln, die in irgendeiner Weise mit dem Artikelgegenstand zu tun haben? Ich dachte, Google wäre nebenan.

War meinerseits wohl missverständlich.

Ich halte das gegebene Beispiel deshalb für gut, weil es zeigt, womit sich Wiki-Admins und -Mitarbeiter herumschlagen müssen: Mit Leuten, die nicht wissen, was eine Enzyklopädie ist, sich aber dann lautstark aufregen, wenn sie - aus guten Gründen - abblitzen. Also mit Leuten wie Bossa-Nova.

sorry, aber deine seite ist ein beispiel dafür, wie man's nicht macht:

* flash mit viel bewegung sofort auf der ersten seite. und es ist auf den 1. blick unklar, wo man weiterkommt... es gibt auch kein "skip intro" o.ä.

* flash auf der 2. seite ist unbedingt notwendig für die navigation (sprachauswahl), ganz schlecht.

* entsetzlich unleserlicher infotext, falls man die seite ohne flash startet, der noch dazu in erster linie will, dass man flash installiert/aktiviert...

solche seiten mach ich normalerweise unbesehen sofort wieder zu.

Schließe mich an; die Seite ist einfach nur nervig, aufdringlich und nicht intuitiv; offensichtlich von einem Laien gemacht.
Würde ich mich für die CD interessieren - diese Website würde mir das Interesse verderben.

Deine Website startet mit Flash, lässt ein Musikstück düdeln und fordert zum Kauf dieses Musikstücks auf während man verzweifelt versucht, den Knopf zu finden, der die Musik abdreht!

Unter welcher Rubrik hätte Dein Weblink angenommen werden sollen? Im Artikel über abschreckende Beispiele?

Was ist bitte das "Usenet" ?

usenet = Unix User Network

kommt aus der anfangszeit (anfang 80er jahre) des internet (also vor www)

https://secure.wikimedia.org/wikipedia... iki/Usenet

Kuktst du wikipedia.

Der Teilbereich des Internet, der sich mit sog. Newsgroups beschäftigt, die weltweit in einem Servernetzwerk publiziert werden und auf die man über spezielle Client-Software zugreifen kann.

"mehr weibliche Autoren gewinnen" (aktuell: 12%)

Ja, unbedingt. Her mit der Quote - geht ja nur um Wissen...

Gratulation, willkommen in der gesellschaftspolitischen Steinzeit ! Schon mal daran gedacht, dass unsere patriachalische Gesellschaftsordnung über Jahrhunderte Frauen mehrheitlich nur zu unwürdigen bestenfalls Männer verführenden Gebährmaschinen degradiert hat ohne ihnen auch nur einen Funken Eigenständigkeit und Intelligenz zuzuordnen (nicht geschäftsfähig, kein Wahlrecht, etcetc). Und dieser Geist, der - wie sie eindrucksvoll beweisen - auch heute noch existiert kann nur durch explizite Maßnahmen besiegt werden: Durch Frauenförderung eben ! Denn oft trauen sich Frauen einfach nicht ihre Fähigkeiten anzuwenden - dieses Potential ungenutzt zu lassen wäre für eine Gesellschaft grob fahrlässig ! Gezeichnet: ein Mann !

gezeichnet von einem männchen vielleicht. aber deine null-argumentation kenn ich schon von

verschiedenen, militanten feministinnen gruppen, auch mit deinesgleichen darunter.

was mir immer amüsanterweise auffällt:
du degradierst und entmündigst die frauen noch schlimmer als jene patriarchen, die du so schlimm an die wand malst, denn du sprichst ihnen eigenständigkeit und stärke ab. sie seien rein fremdgesteuert und müssen künstlich angehoben werden, um wieder zu funktionieren.

die frauen meines umfelds (fremd-) genieren sich für den feminismus und halten möglichst großen abstand

Weil du's nicht

einsehen willst heißt noch nicht, daß es nicht wahr ist. Die Frauen in deinem Umfeld sind halt brav und verehren wohl Eva Hermann. Spricht nicht für sie.

bekommt deine welt nun den richtigen kausal-schliff, wenn "meine" frauen brav eva hermann verehren? du meinst wohl auch, der einzige grund, warum nicht 100% der frauen feministinnen sind, ist das patriarch?

Das Patriarch (sic!)

ist der Grund dafür, weshalb Feministinnen nötig sind. Extreme sind genauso hinderlich wie reaktionäre a la Hermann.

aber nur in einer 2 dimensionalen, zeitlich konstanten, stereotypenbox. sonst nirgens

Rofl - 12% liebe Dr. Glawischnigg

Das zum Thema Diskriminierung, Unterbezahlung und Gender Mainstreaming unserer lieben Ökoladies, Quotendamen, Inte- Soziopsycha und Promo-Managerinnen!

Egal wo, sie probieren's mit dem Schmäh.

Beeren sammeln, aber die Hälfte vom Mamut fordern. :-)

"Diskriminierung!!!" wird geklagt (und auf die Beißhemmung dem Weiblichen gegenüber vertraut) - wird schon keiner genauer nachfragen...

Und wenn, ist er halt ein unbelehrbarer Macho, wenn nicht gleich ein Nah dci.

Ich warne Sie

ja nie von den Beeren zu essen. Wäre ja noc schöner!

Damit erledigt sich das von selbst.

Offensichtlich sind Ihrer Meinung nach alle Frauen gleich. Für so viel Gebelle kann's nur rot geben, selbst wenn ihr posting inhaltlich relevantes enthielte.

Mammut ist gut, das beschreibt ihre Geisteshaltung sehr treffend ! Aber keine Angst: von ihnen will sicher niemand 50% :-)

Glaub da geht es um Schminktips, Rezepte, Shoppen und Figurprobleme.

Das sollte halt auch auf Wikipedia Platz haben - und dafür braucht es Fachfrauen...

Wikipedia ist kein Forum, es geht nicht darum, dass möglichst viele Leute damit angeben können, Wikipedia-Artikel verfasst zu haben, abgesehen davon beherrschen dafür auch ca. 90 % der Erwachsenen die Rechtschreibung nicht ausreichend. Man kann nicht zugleich auf demokratisch machen und kompetent sein wollen, mir ist es als Anwender wichtiger, dass das, was ich lese stimmt, als dass Herr Mayr und Frau Müller auch mit an Bord sein dürfen. Sobald es nicht gerade um Mathematik geht, wird es immer verschiedene Sichtweisen und Darstellungsmöglichkeiten geben. Na und? Das Einzige, was dagegen helfen könnte, dass Leute ihre Macht missbrauchen, um ihre Privatmeinung durchzusetzen: ein zweites Projekt à la Wikipedia. Oder Brockhaus, Meyer, Encarta

genial

aber durch die diskussion ist der jetzige artikel sehr fundiert geworden. und die fernsehturmigkeit als intrinsische funktion eines gebäudes wird nur mehr in einem unterkapitel erwähnt.
bis auf die persönlichen angiftungen eigentlich ein gelungenes beispiel an kommunikation. ich glaube, dass kommunikation in forem prinzipiell ruppiger abläuft als mündliche kommunikation. das kann man auch in den standard foren nachvollziehen.
(wenn man das als zwischenmenschliche standardkommunikation ansehen würde, wäre das eine bankrotterklärung der gesamten österreichischen gesellschaft.)
;-)

Ich kann das so nur bestätigen!

Vor allem bei Artikeln zum Thema Geschichte ist es sehr schwierig.

Zum Thema eines Landes hat ein Kernautor einmal den Wahlspruch dieses Staates als "populären Slogan ohne jede offizielle Bedeutung" angeführt. Unter dem Artikel "Wahlspruch" steht aber derjenige als Beispiel angeführt.

Habe es damals geändert und den Autor darauf hingewiesen, daß lt. Duden ein Slogan und ein Wahlspruch nicht das selbe sind. Ausserdem ist er offiziell (lt. Duden = amtlich), da ja der Wahlspruch auf Fahnen, Dokumenten, Uniformen wiederzufinden ist.

Ich hatte nicht die geringste Chance gegen den "alten Hasen". Gebetsmühlenartig verlangte er nach "Quellen", welche er jedoch dann nicht akzeptierte.

Der Blödsinn steht heute noch im Artikel :-))

Ich sag nur Griensteidl.

Ach, der Griensteidl

ist ja einer von den Guten!

also ich find das interface nicht schlecht - baut halt stark auf latex auf

braucht vlt ein bisschen einarbeitungszeit - aber vor allem für den naturwissenschaftlichen bereich gibts meiner meinung nach nichts besseres

Geh bitte, jedes Forum hat heute einen simplen Texteditor, warum kann man das nicht auch bei Wikipedia einführen?

weil wikipedia nicht nur aus getratsche und getwitter besteht sonder auch naturwissenschaftliche und mathematische inhalte transportiert.
word ist so ziemlich das mieseste werkzeug wenn es um die erstellung ansprechender literatur in diesen bereichen geht.

habe meine diss mit word geschrieben. da sie theoretische und mathematische physik beinhaltet, kam ich auf durchschnittlich 3,4 formeln pro seite von 170 seiten. einmal eingelernt, schreibt man schneller als mit latex, welches unreflektiert gehyped wird.

word hat einige nachteile und eigenarten, latex auch. word dabei zu diskreditieren ist ignorant.

Wie schafft man das? Vor allem da praktisch sämtliche Journals in diesem Bereich LaTeX-Format für Publikationen erwarten?

ist doch nicht wahr!

latex, word, pdf, oder auch oft gesehen:

fast unformatierten text mit eps bildern

Haben Sie zufällig einen Link zu Ihrer Diss?

verzeihung, aber ich bevorzuge die anonymität.

aber sie können bei phys ref letters, apl oder jap versuchen ein paper raufzuladen. gleich im anfänglichen prozedere können sie dann das gewünschte dateiformat wählen.

Auch gut.

Es hätte mich nur interessiert in welcher Fachrichtung man Word bevorzugt, bzw. wo LaTeX als Hype bezeichnet wird...

im namen meiner kollegen sprach ich sicher nicht.
jeder riet mir davon ab, aber ich bemerkte die soziale gruppenzange. ich schriebs mit word und zeigte anschließend wie man mit doch bescheidenen kentnissen sehr schnell formlen editieren kann und eine diss zusammenschreibt.

weder hatte ich vor jemanden zu bekehren, noch würde mir das gelingen, dazu ist latex zu "scientific fancy".

aber unberechtigt.

Weil die Artikel dann ähnlich hübsch anzusehen wären wie der durchschnittliche Forenthread.

Und weil absolut niemand scharf darauf ist, in einem WYSIWYG-Editor fehlerhafte Formulierungen richtigzustellen.

"Formatierungen" natürlich...

Wo war nochmal mein Kaffee...?

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