"Nächster Angriff im März oder April"

21. Dezember 2010, 16:51

Nordkorea-Experte Andrei Lankow erklärt, was von den Versöhnungsgesten Pjöngjangs zu halten ist

Nach den jüngsten Spannungen zwischen Nord- und Südkorea machte die Regierung in Pjöngjang am Montag ein überraschendes Angebot: Man sei nun doch bereit, wieder Inspektoren der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) ins Land zu lassen. Nordkorea-Experte Andrei Lankov, der seit Jahren über die wirtschaftliche Entwicklung des Landes forscht, erklärt im Email-Interview mit Berthold Eder, was von den Versöhnungsgesten zu halten ist.

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derStandard.at: Nordkorea hat überraschend angekündigt, nun doch IAEA-Inspektoren ins Land zu lassen. Haben diese eine realistische Chance, verborgene Atomanlagen zu finden?

Andrei Lankov: Solange die Inspektoren keinen freien Zugang zu sämtlichen Anlagen erhalten, ist dies unmöglich. Die Nordkoreaner wollen keine Zufallsinspektionen zulassen, sondern lediglich das zeigen, was ihnen ins Konzept passt.

derStandard.at: Was ist Ihrer Meinung nach von den regelmäßig auftauchenden Berichten über einen unmittelbar bevorstehenden Krieg auf der koreanischen Halbinsel zu halten?

Lankov: Nichts. Es besteht ein geringes Risiko einer Eskalation, falls das südkoreanische Militär beim nächsten Angriff Nordkoreas überreagiert. Ich erwarte einen solchen Angriff für März oder April 2011.

derStandard.at: Am Samstag haben in Seoul tausende Südkoreaner gegen die Nordkorea-Politik ihrer Regierung demonstriert. Was hält die Bevölkerung von Präsident Lee Myung-Baks Ankündigung, nordkoreanische Angriffe in Zukunft mit Militärgewalt zu beantworten?

Lankov: Der Großteil unterstützt diesen Kurs. Aktuellen Umfragen zufolge befürworten 80 Prozent militärische Vergeltungsmaßnahmen. Der Präsident selbst hat offenbar verstanden, dass es besser ist, auf Provokationen nicht zu reagieren, aber die Öffentlichkeit verlangt, dass er in solchen Fällen etwas unternimmt.

derStandard.at: Welche Auswirkungen haben die Anfang 2010 zurückgenommenen Reformmaßnahmen auf die nordkoreanische Wirtschaft?

Lankov: Die Wirtschaft hat sich von den katastrophalen Auswirkungen der Währungsreform erholt. Das Ziel der Reformen war hauptsächlich, die überall entstehenden Märkte unter Kontrolle zu kommen und die Privatwirtschaft zu schwächen, aber auch das wurde nicht erreicht: Die Märkte wachsen schneller als zuvor. (derStandard.at/21.12.2010)

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Weg mit dem Despoten Kim Jong Il!

Was gibts da noch zu bereden?

Dieses Regime versklavt seine Bevölkerung und stellt durch seine Unberechenbarkeit und Aggressivität eine Gefahr für die Nachbarstaaten dar.
Dass der Westen es je zugelassen hat, dass es mit Atomwaffen bewaffnet ist, war ein Riesenfehler.

Citizen of North Dakota?

Weg mit den Despoten Obama und Bush

Wer hat denn als einziger die Atomwaffen tatsaechlich eingesetzt? Wer fuehrt Krieg die ganze Zeit, ueberfaellt Laender aus fadenscheinigen Gruenden?
Bevor du so etwas schreibst, solltest du besser mal nachdenken, es gibt nicht nur schwarz und weiss, der Osten loest seine Probleme auf dem Verhandlungsweg, ohne diese verfluchte Besatzungsmacht in SK waere dieses Land bereits friedlich. Natuerlich ist die Diktatur dort nicht ok, aber das ist eine innere Angelegenheit und sie haben niemanden angegriffen, im Gegensatz zu den Dauerkriegen der USA.

NK-Experte?

Was fuer ein Experte sollte das sein? Ich wuerde mal auf einen US abhaengigen Lakai tippen.
Tatsache ist, dass die SK wieder ununterbrochen an der NK Grenze mit Militaermanoevern provozieren, um endlich die US-Militaermaschinerie in Gang setzen zu koennen. "Zufaelligerweise" bekommet SK genau zu diesem Zeitpunkt eine Freihandelszone, als Gegenleistung muss halt eine Provokation NK her. Wie sollte sich die USA in Ostasien halten, wenn auch noch SK und NK sich aussoehnen wuerden. Zuerst versenkt die US Spezialeinheit ein SK Kriegsschiff, deponiert einen uralten Torpedo dort, der es gewesen sein soll, dann schiessen die SK + Ami auf NK, als die zurueckschiessen (fehlerhafter Weise) heisst es, die provozieren schon wieder...........

Sehr richtig, hier findet man mehr

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/12/s... sches.html , kurz: die Südkoreaner schossen zuerst auf Nordkorea, außerdem griffen sie chinesische Fischerboote an, also sind sie im Auftrag der imperialen Kräfte in den USA unterwegs

Das ist hohes Polit-Kabarett!

Da muss irgendwo eine Zeitkapsel aus dem Stalinismus aufgegangen sein, und jetzt schreibt man sich die Finger wund um die Vorganben auch ja zu erreichen...

Und all dies nur

weil McAthur damals im Winter von 1950 (oder war es 1951) mehr auf Politiker als auf seinen Hausverstand gehoert hat und den rotchinesischen 'Freiwilligen' eine Chance gegeben hat anstatt dem Spuk ein Ende zu setzen.

Friedliche Lösung !

Wir setzen alle Streithansel an einen Tisch, schleichen leise raus, sperren ab und vergraben den Schlüssel.
*Kopfschüttel*

Für dermaßen nichtssagende Antworten

bedarf es keines Nordkorea-Experten.

Atominspektoren? Wozu? Bringt doch nix. Im Falle vom Irak hat man trotz Inspektoren auf diesen Staat eingedroschen!

Die durften auch nur rein raus wies es sadam gefiehl

erschütterndes foto !

alte südkoreaner, die den krieg sicher noch miterlebt haben, wollen jetzt wieder krieg.

roter baron

ja, die wissen noch noch wo Bartel den Most herholt...will heissen lieber tot als unter NK-Regime sein zu muessen.

Ich wußte gar nicht, dass Seoul unter dem NK-Regime lebt. Man lernt aber nie aus.

das meinen sie jetzt sicher ironisch.

nein! warum auch die leute auf dem foto leben im fieden und in freiheit. warum eine krieg provozieren?

klar sind das in NK keine zustände....aus unserer sicht aber die viele leute in NK sind mittlerweile so gebrainwasht und die bedingungen gewohnt, dass sie auch in soeinem land glücklich sein können, glücklicher als wenn bomben auf ihre häuser fallen!!

Krieg

Falls es zum Krieg kommen sollte
ist es sehr warscheinlich das Seoul
einen Atomhombe bekommt
wenn die Südkoreaner sich
wehren oder was meint ihr?

Sie meinen die USA leiht ihnen eine?

warum nicht? stattdessen baut SK ihnen eine innerhalb einer woche und gibt sie mit dank zurueck.technik ist schon vorhanden (wie in japan uebrigens auch).

Ja so ähnlich wie in der EU vermute ich einmal

Die USA lagern einen Teil ihrer aktiven Atomwaffen in Europa.
Nach Schätzungen von Experten handelt es sich derzeit um maximal 240 nukleare Bomben der Typen B-61-3 und B-61-4.
Diese Waffen sind für NATO-Aufgaben und den Einsatz durch Jagdbomber der USA sowie einiger europäischer Nationen vorgesehen, die sich an der nuklearen Teilhabe der NATO beteiligen.
Das sind Belgien, Deutschland, die Niederlande und derzeit noch Italien.

Atomwaffensperrvertrag ist für die USA, Deuschlanf ,Italien usw. anscheinend eher ein Vorschlag als eine bindende Regelung, aber das ist halt politisch zu betrachten.

Würde sie doch selbst treffen

Weder ein Nachbarland noch ein einzuverleibendes Gebiet würde man radioaktiv verseuchen!

Die radioaktive belastung bei atombomben

ist auf dauer gesehen gering ...

Hiroshima und Nagasaki sind auch kurz nach den Bombenabwürfen wieder aufgebaut und bewohnt worden .

dass Atombomben nicht mehr eingesetzt werden können bzw. nicht funktionieren, hat Ihnen wohl noch niemand gesagt?

ob bombe oder atomsprengkopf auf raketen ist doch völlig schnuppe, oder ??

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