Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Nach den jüngsten Spannungen zwischen Nord- und Südkorea machte die Regierung in Pjöngjang am Montag ein überraschendes Angebot: Man sei nun doch bereit, wieder Inspektoren der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) ins Land zu lassen. Nordkorea-Experte Andrei Lankov, der seit Jahren über die wirtschaftliche Entwicklung des Landes forscht, erklärt im Email-Interview mit Berthold Eder, was von den Versöhnungsgesten zu halten ist.
***
derStandard.at: Nordkorea hat überraschend angekündigt, nun doch IAEA-Inspektoren ins Land zu lassen. Haben diese eine realistische Chance, verborgene Atomanlagen zu finden?
Andrei Lankov: Solange die Inspektoren keinen freien Zugang zu sämtlichen Anlagen erhalten, ist dies unmöglich. Die Nordkoreaner wollen keine Zufallsinspektionen zulassen, sondern lediglich das zeigen, was ihnen ins Konzept passt.
derStandard.at: Was ist Ihrer Meinung nach von den regelmäßig auftauchenden Berichten über einen unmittelbar bevorstehenden Krieg auf der koreanischen Halbinsel zu halten?
Lankov: Nichts. Es besteht ein geringes Risiko einer Eskalation, falls das südkoreanische Militär beim nächsten Angriff Nordkoreas überreagiert. Ich erwarte einen solchen Angriff für März oder April 2011.
derStandard.at: Am Samstag haben in Seoul tausende Südkoreaner gegen die Nordkorea-Politik ihrer Regierung demonstriert. Was hält die Bevölkerung von Präsident Lee Myung-Baks Ankündigung, nordkoreanische Angriffe in Zukunft mit Militärgewalt zu beantworten?
Lankov: Der Großteil unterstützt diesen Kurs. Aktuellen Umfragen zufolge befürworten 80 Prozent militärische Vergeltungsmaßnahmen. Der Präsident selbst hat offenbar verstanden, dass es besser ist, auf Provokationen nicht zu reagieren, aber die Öffentlichkeit verlangt, dass er in solchen Fällen etwas unternimmt.
derStandard.at: Welche Auswirkungen haben die Anfang 2010 zurückgenommenen Reformmaßnahmen auf die nordkoreanische Wirtschaft?
Lankov: Die Wirtschaft hat sich von den katastrophalen Auswirkungen der Währungsreform erholt. Das Ziel der Reformen war hauptsächlich, die überall entstehenden Märkte unter Kontrolle zu kommen und die Privatwirtschaft zu schwächen, aber auch das wurde nicht erreicht: Die Märkte wachsen schneller als zuvor. (derStandard.at/21.12.2010)
Manöver soll "regionale Sicherheit und Stabilität stärken"
Falsche Versprechen der Großmächte sorgten für eine Trennung der Halbinsel, die seit fast 65 Jahren anhält. Der Ursprung liegt in Jalta
Gespräche werden sich um Koreakrise drehen
Kim-Regime kappt auch den militärischen "heißen Draht" zum Süden - "Jeden Moment kann ein Krieg ausbrechen"
Seouler Vereinigungsministerium droht mit "bedeutenden Maßnahmen"
Nach Beginn neuer amerikanisch-südkoreanischer Militärübungen
Maschinen vom Typ B-2 absolvieren Flug mit Munitionsattrappen
Antwort auf neue Manöver der US-Luftwaffe - Südkorea sieht derzeit keine Bedrohung
Kommunistischer Staat warnte vor US- und südkoreanischen Manövern vor "totalem Krieg"
Die verfeindeten Bruderländer haben ihren Völkern Jubeln verordnet
China hat Pjöngjang seinen Sonderstatus als privilegiertes Partnerland aberkannt. In Peking befürchten Nordkorea-Kenner, dass die Führung unter Kim Jong-un komplett den Kontakt zur Realität verloren habe. Ein bewaffneter Konflikt sei möglich
Nordkoreanisches Militär werde auf jegliche Grenzverletzung "gnadenlos" reagieren
Nordkorea hat den USA und Südkorea mit einem nuklearen Erstschlag gedroht. Unbeeindruckt davon verschärfte die UNO ihre Sanktionen
"Präventiver" Atomangriff angedroht - Vor Entscheidung über neue Sanktionen im UN-Sicherheitsrat
Linksaktivist Su-hui verurteilt - drei Jahre Haft für Komplizen
"Freund" von Kim Jong-un will sich für verurteilten US-Bürger einsetzen
Kim Jong-un genoss gemeinsam mit Dennis Rodman ein Basketballspiel
"Die Artillerie feuerte endlos Schüsse auf 'feindliche Stellungen' ab, ihr Getöse erschütterte Himmel und Erde, und alle waren eingehüllt in Flammen"
Huldigungen, Massenversammlungen, Ausstellungen und neue Statuen des verstorbenen Machthabers
Was gibts da noch zu bereden?
Dieses Regime versklavt seine Bevölkerung und stellt durch seine Unberechenbarkeit und Aggressivität eine Gefahr für die Nachbarstaaten dar.
Dass der Westen es je zugelassen hat, dass es mit Atomwaffen bewaffnet ist, war ein Riesenfehler.
Wer hat denn als einziger die Atomwaffen tatsaechlich eingesetzt? Wer fuehrt Krieg die ganze Zeit, ueberfaellt Laender aus fadenscheinigen Gruenden?
Bevor du so etwas schreibst, solltest du besser mal nachdenken, es gibt nicht nur schwarz und weiss, der Osten loest seine Probleme auf dem Verhandlungsweg, ohne diese verfluchte Besatzungsmacht in SK waere dieses Land bereits friedlich. Natuerlich ist die Diktatur dort nicht ok, aber das ist eine innere Angelegenheit und sie haben niemanden angegriffen, im Gegensatz zu den Dauerkriegen der USA.
Was fuer ein Experte sollte das sein? Ich wuerde mal auf einen US abhaengigen Lakai tippen.
Tatsache ist, dass die SK wieder ununterbrochen an der NK Grenze mit Militaermanoevern provozieren, um endlich die US-Militaermaschinerie in Gang setzen zu koennen. "Zufaelligerweise" bekommet SK genau zu diesem Zeitpunkt eine Freihandelszone, als Gegenleistung muss halt eine Provokation NK her. Wie sollte sich die USA in Ostasien halten, wenn auch noch SK und NK sich aussoehnen wuerden. Zuerst versenkt die US Spezialeinheit ein SK Kriegsschiff, deponiert einen uralten Torpedo dort, der es gewesen sein soll, dann schiessen die SK + Ami auf NK, als die zurueckschiessen (fehlerhafter Weise) heisst es, die provozieren schon wieder...........
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/12/s... sches.html , kurz: die Südkoreaner schossen zuerst auf Nordkorea, außerdem griffen sie chinesische Fischerboote an, also sind sie im Auftrag der imperialen Kräfte in den USA unterwegs
nein! warum auch die leute auf dem foto leben im fieden und in freiheit. warum eine krieg provozieren?
klar sind das in NK keine zustände....aus unserer sicht aber die viele leute in NK sind mittlerweile so gebrainwasht und die bedingungen gewohnt, dass sie auch in soeinem land glücklich sein können, glücklicher als wenn bomben auf ihre häuser fallen!!
Die USA lagern einen Teil ihrer aktiven Atomwaffen in Europa.
Nach Schätzungen von Experten handelt es sich derzeit um maximal 240 nukleare Bomben der Typen B-61-3 und B-61-4.
Diese Waffen sind für NATO-Aufgaben und den Einsatz durch Jagdbomber der USA sowie einiger europäischer Nationen vorgesehen, die sich an der nuklearen Teilhabe der NATO beteiligen.
Das sind Belgien, Deutschland, die Niederlande und derzeit noch Italien.
Atomwaffensperrvertrag ist für die USA, Deuschlanf ,Italien usw. anscheinend eher ein Vorschlag als eine bindende Regelung, aber das ist halt politisch zu betrachten.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.