Der verhaltene Ruf des Muezzin in den Hauptstädten

24. August 2010 18:36
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    montage: standard/beigelbeck

    Österreich, deine Minarette. Ob Salzburg, ...

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    ... oder Graz: Anas Schakfeh will eine Moschee mit "Vollausstattung" sehen

Ein Minarett in jeder Hauptstadt wünschte sich Anas Schakfeh - In den Ländern erntet er wenig Applaus

Wien - Man ist in den Landeshauptstädten nicht bereit, in die Luft zu gehen. Zumindest was den Moscheenbau anbelangt. Die Forderung von Anas Schakfeh, Präsident der Islamischen Glaubengemeinschaft, nach einer Moschee samt einem Minarett in jedem Bundesland, juckt - wie ein Standard-Rundruf zeigt - politisch kaum jemanden.

Burgenland: "Kein Thema"

Im Burgenland, sagt Landeshauptmann Hans Niessl (SP), ist das "kein Thema" . Mit der Islamischen Glaubensgemeinschaft gebe es ein sehr gutes Verhältnis, der Neubau einer Moschee samt Minarett sei bei den Gesprächen aber nie aufs Tapet gebracht worden. Ähnliches hört man auch aus dem Büro von Eisenstadts Bürgermeisterin Andrea Fraunschiel. Auch Mattersburgs Ingrid Salamon - hier leben mehr Muslime als in Eisenstadt - weiß nichts von einem Wunsch nach einer neuen Moschee.

Graz: Bürgermeister zögerlich

In Graz verläuft die an sich heikle Debatte relativ ruhig. Die FPÖ beschwört zwar mäanderhaft ihren Slogan "Keine Moschee in Graz" , sie findet damit aber kaum nennenswerten Widerhall. Die türkische Gemeinde plant jedenfalls die Errichtung eines muslimischen Kulturzentrums, das von außen eher einem unscheinbaren Wohnhaus gleicht. Die Eröffnung ist für 2011 geplant. Ein weiteres Zentrum hat die bosnischen Gemeinde im Auge. Anders als bei der türkischen Gemeinde gehen hier die Pläne in Richtung Moschee. Es sei auch ein Minarett vorgesehen, "nicht riesig" und dem Stadtbild angemessen, heißt es. Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) will die bosnischen Baupläne aber beschränken. "Minarette, die in den Himmel ragen" , seien in Graz nicht vorgesehen. Der Bau dürfe nicht provozieren, aber auch die Gläubigen nicht einschränken. 2007 erntete übrigens der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari heftige Kritik für seine Aussage, dass Muslime auf "städtebaulich dominante Moscheen verzichten sollen, so lange Christen sich in fast allen islamischen Ländern verstecken müssen" .

Kärntner Sonderkommission

Der Klagenfurter FPK-Bürgermeister Christian Scheider hat zwei Sichtweisen: eine behördliche und eine politische. Behördlich sei seit 2008 im Kärntner Ortsbildpflegegesetz vorgeschrieben, dass "außergewöhnliche Architektur" eine Sonderkommission genehmigen müsse.

Anfragen gebe es aber keine, daher hält er die Debatte für "unnotwendig ausgelöst" . Grundsätzlich sollte aber "unserem christlichen Glauben Rechnung getragen werden" und daher neben dem Kirchturm kein Minarett Richtung Himmel ragen.

Bregenzer Grüne: "Schakfeh dient Hetzern"

"Kein Thema" seien Minarette derzeit in Bregenz, erklärt der grüne Vizebürgermeister Gernot Kiermayr. Die Forderung Schakfehs sieht der grüne Vize-Stadtchef "nicht gerade von taktischem Geschick getragen" . Kiermayr: "So etwas dient nur den Hetzern."

Der Linzer Bürgermeister Franz Dobusch (SP) warnt davor, dass durch eine Forderung nach Minaretten eine gehässige politische Debatte hochgeschaukelt werden könnte. In Linz gebe es Pläne, eine Moschee zu erweitern, ohne dass von den Antragstellern ein Minarett vorgesehen sei.

St. Pölten: "Sind zufrieden"

In Niederösterreich scheint man ebenfalls im religiösen Einklang zu leben. St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler: "Wir haben in der Stadt einige Gebetshäuser, mit denen das Auslangen gefunden wird. Die Glaubensgemeinschaften sind zufrieden mit den vorhandenen Einrichtungen. Ich glaube nicht, dass man durch solche Forderungen die Stimmung anheizen sollte."

Zahme FP in Salzburg

In Salzburg gibt sich sogar die FPÖ in Minarettfragen handzahm. In einem Gewerbegebiet in Saalfelden gibt es an der stark befahrenen B311 schon seit 2003 eine Moschee samt Minarett - allerdings nur acht Meter hoch. "In dieser Form" ist die Moschee selbst für Salzburgs FPÖ-Chef Karl Schnell "tolerierbar" . Die Größenordnung des Gotteshauses sei "nicht übertrieben und provozierend" , auch mit dem Halbmond auf der Turmspitze habe er kein Problem.

Innsbruck: Keine Minarett-Anfragen

Auch in Innsbruck gab es noch nie Minarettanfragen. Obwohl die Bauordnung Gemeindesache sei, habe die Tiroler SPÖ kurz nach der Schweizer Umfrage angeregt, Minarette zu verbieten und Gebetstürme explizit aus der Bauordnung auszunehmen. Im Juni 2006 war in Telfs eine Moschee mit Minarett fertiggestellt worden. Nach Anrainerprotesten war der Gebetsturm von 20 auf 15 Meter verkürzt worden. Laute Gebete darf es in Telfs ebenfalls nicht geben. (ver, moe, pehe, mue, wei, mro, DER STANDARD Printausgabe, 25.8.2010)

 

 

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Provinzlerin1
27.08.2010 17:21
Wie steht es damit, dass es bereits staatliche Rückzahlungsforderungen

geben soll. Aber mir ist nicht bange, einer Ihrer Mitbrüder, Herr al-Rawi, hat ja bei den Wiener Wahlen wieder einen sicheren SPÖ-Listenplatz.
Aber wie gesagt, eine religiöse Krähe hackt der anderen....

Provinzlerin1
27.08.2010 17:17
Herr Bünker, sehr rücksichtsvoll, dass sie Ihren Kollegen nicht mit ein paar

interessanten Fragen behelligen: Herr schakfeh, wie stehts bei der Zählung der muslimischen Häupter in Ö, da soll es ja recht unfriedvoll zugehen angesichts der Tatsache, dass ihre arabische Mini-Gruppe seit vielen Jahren den Alleinanspruch auf Vertretung aller Muslime in Ö an sich gerissen hat und nicht und nicht den Rückzug antreten will. Allerdings muss man einräumen, dass sie von höchsten politischen Stellen (Heifi etc.) immer sehr umworben wurden.Bis jetzt haben sie ja mit zahlen agiert, die nicht nachzuvollziehen waren- alle, die aus einem muslimisch geprägten Land kommen, wurden von Ihnen zahlenmäßig inhaliert. Das soll sich ja nun ändern.

Provinzlerin1
27.08.2010 17:09
Der Herr Schakfeh soll nicht ablenken und sich zu

Wesentlichermäußern: Wie stehts eigentlich bei der Zählung der muslimischen Häupter in Österreich?
Da herrscht ja auffallendes Schweigen bei der Araber-group vom Schakfeh.

-Nathan-
 
25.08.2010 18:40
hier das wahre Geischt des Islams/Koran:

...und inwiefern er sich tatasächlich vom Christentum/Judentum unterscheidet:
http://www.youtube.com/watch?v=hTheVwj64k8

trotzdem bin ich für Moscheen (wenn nötig auch mit Minarett,aber keine so hässlichen Rakenten wie in Telfs), aber bitte ohne dröhnenden Mufti-Lautsprecherruf-
-schließlich herrscht Religionsfreiheit und der Islam ist seit 1912 in Österreich eine anerkannte Religionsgemeinschaft.
man muss dann aber strengstens kontrollieren wer dort was predigt....

Geraldines_Tante
29.08.2010 00:46

Früher hatten wir ein "Ministerium für Unterricht und Kultus". Also ein Ministerium, das sich auch mit Fragen der Religionsausübung beschäftigte. Ich denke, wir benötigen wieder so etwas. Atatürk wußte auch, was er tat, alser die Religion in der Türkei dem Staat unterordnete.

loundy
 
27.08.2010 16:50
die videoresponse haben sie auch gesehen...? wahnsinn, diese religionen...

http://www.youtube.com/watch?v=E... h_response

Geraldines_Tante
29.08.2010 00:53

ja, richtig ekelhaft.

loundy
 
27.08.2010 16:41
prinzipiell finde ich das video sehr informativ und richtig gut...

allerdings setzt das video voraus dass jeder moslem 100%ig dem koran folgt.

da frage ich mich dann doch:

haben die macher noch nie ein bierchen mit einem türkischen kollegen getrunken...?

und halten sich die türkischen jugendlichen wirklich an das "kein sex vor der ehe" verbot...?

liest man den koran wortwörtlich ist das erschreckend, aber sollten wir nicht genau darum moslemische glaubenshäuser mitten in der öffentlichkeit erlauben...?

einfach gesagt: unsere westliche, europäische gesellschaft ist freier und macht schlichtweg mehr spass.

ich persönlich glaube an unsere europäischen werte und ich glaube dass sie sich am ende durchsetzen werden wenn die menschen nur frei sind zu wählen, werden sie gezwungen werden sie opponieren.

Zenon
27.08.2010 06:59

Ja. Minarett ok, aber bitte keine Lautsprecher. Mir wär vielleicht (man müsste das austesten) sogar recht, wenn der Muezzin vom Turm aus mit eigener Stimme ruft, solange er keine gräßlichen übersteuerten Lautsprecher verwendet.

(Das Übersteuern von Lautsprechern gehört übrigens generell bei schwerer Strafe verboten!!! http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%... beitung%29 )

Mark Syl
25.08.2010 15:59
hm

dieser kerl tickt nicht ganz richtig. man muss da ganz harsch dagegen eintreten. im zeichen der demokratie, im zeichen der aufklärung...

loundy
 
27.08.2010 16:42
äh...

im zeichen der demokratie und im zeichen der aufklärung sollen wir die religionsfreiheit abschaffen...?

does not compute...

Loyalist
24.08.2010 21:28
Herr, Schakfeh! Sie machen es mir sehr leicht Blau zu wählen. Vorerst nur aus Protest, nicht Überzeugung!

Norbert Futinger
24.08.2010 20:36
Jetzt hat's mich kurz g'rissen

Erst auf dem zweiten Blick habe ich dann erkannt, dass das nur (verdammt gute) Fotomontagen sind. Respekt!

Ruskij
25.08.2010 09:28

Geben S' mir Photoshop und 3 Minuten, um mich mit dem Programm zu befassen. Dann mach ich Ihnen auch so eine Photomontage. Vielleicht versuche ich es auch im Paint, das würde dann auch in etwa so ausschauen.

Kostenfalle Fahrzeugsegnung
25.08.2010 07:27

Lichtrichtung falsch, Perspektive stimmt nicht- was ist an DEN Montagen verdammt gut???

Feldschwirl
25.08.2010 11:22

die unsichtbaren ironietags

dermotschgerer
24.08.2010 22:42
:-)

verdammt gute *schallendeslachen*

Duff the Magic Dragon
24.08.2010 20:32
Die Forderung Schakfehs sieht der grüne Vize-Stadtchef "nicht gerade von taktischem Geschick getragen" . Kiermayr: "So etwas dient nur den Hetzern."

Diese Aussagen sind schon bemerkenswert.
Sie implizieren eigentlich, dass der Herr Shakfeh bewusst nicht die Wahrheit sagen soll, damit Rot und Grün weiterhin die Bevölkerung über die Pläne der Is.lamen belügen und im Dunkeln halten können.

loundy
 
27.08.2010 16:46
ja, es ist eine grosse verschwörung...

sitzen da die grünen und die roten zusammen in dunklen tempeln und grübeln wie sie den islam über ganz europa verbreiten können...?

sind das die berühmten illuminati...?

oh, nein, dass auf der einen seite die rechten jede möglichkeit aufschnappen um die menschen mit angst zu füttern und dass man sich hin und wieder vielleicht zurückhalten sollte um nicht noch weiter öl ins feuer zu giessen ist lüge! jawohl!

oh, by the way, vergessen sie nicht bei der nächsten verkehrskontrolle dem polizisten zu sagen dass er einen fetten hintern hat und dass seine kollegin hässlich wie die nacht ist, wenn sie das nicht tun, dann sind sie ein lügner.

meine güte, geben sie ihre intelligenz irgendwo ab bevor sie posten...?

die Großmutter
25.08.2010 13:31

ja. das ist es.

freddy001
24.08.2010 20:10

Mit dieser Aussage hat Schakfeh dem Strache im Wahlkampf nur geholfen. Leider.

die Großmutter
25.08.2010 13:31

Koran lesen, das hilft !

Promille Prolet
25.08.2010 12:46
leider?

augen auf...

Lex
24.08.2010 21:53
da der "Homo"

Austriacus leider nicht wirklich "sapiens" ist - war das zu erwarten

strangerinastrangeland
 
24.08.2010 20:52

Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar, oder?

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