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Häupl hat "keine Freude"

23. Februar 2010, 13:57
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    foto: apa / herbert pfarrhofer

    Swingerclub-Installation in der Secession: "Für Swingerclubs bin ich nicht zuständig und auch in keiner Weise interessiert", betonte Michael Häupl.

Bürgermeister Michael Häupl denkt aber "nicht im Traum" an Streichung von Subventionen

Wien - Nachdem sich gestern einige Medien über die Installation eines Swingerclubs in den Räumlichkeiten der Wiener Secession echauffiert hatten, schlug am Dienstag die Stunde von Bürgermeister Häupl und FPÖ-Chef Strache. "Natürlich habe ich keine Freude damit", beschied Häupl in einer Pressekonferenz.

Er unterstrich zugleich, dass an eine Streichung der Subventionen keinesfalls gedacht sei - die Secession sei schließlich eine international anerkannte Kultureinrichtung. Grundsätzlich gelte: "Für Swingerclubs bin ich nicht zuständig und auch in keiner Weise interessiert", betonte der Bürgermeister. Und eigentlich gehe es ihn auch nichts an, denn schließlich sei die Secession keine Einrichtung der Stadt und erhalte lediglich Subventionen für den laufenden Betrieb. Er denke jedenfalls "nicht im Traum daran", diese zu kürzen, sondern verlasse sich auf die honorigen Vorstandsmitglieder.

Klimts Beethovenfries und Swingerclub

"Der Künstler lebt von der Provokation - und Sie alle haben ihm jeden Gefallen getan", beschied Häupl der versammelten Presse. Der Schweizer Künstler Christoph Büchel wollte mit der ausgelösten Diskussion eine Parallele zu jener Debatte konstruieren, welche Gustav Klimts Beethovenfries im Untergeschoß des Baus einst ausgelöst hatte. Das Fries sei heute kein Skandal mehr, so eine Secessions-Sprecherin am Montag, die Installierung eines Swingerclubs hingegen der damaligen Situation ähnlich.

Eindeutig Stellung bezog auch FP-Chef Strache zu den Aktivitäten des Clubs "Element6", der nach der Ausstellung untertags des Nachts seinen Normalbetrieb startet. "Die Rathaus-SPÖ muss schon völlig durchgeknallt sein, wenn sie öffentlichen Gruppensex mit 90.000 Euro, die der Umbau für die Realisierung der verschwitzten Fantasien eines 'Künstlers' aus der Schweiz verschlungen hat, unterstützt", konstatierte Strache in einer Pressekonferenz. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 39
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paradiselost
00
27.2.2010, 19:30
wenn sich ein paintball-spieler subventionieren laesst

auf dem umweg über die staatliche parteienfinanzierung, seine wahlwerbung auf dem blanken decolleté wenig bedarfter junger frauen in discos betreibt, und sich dann aufregt über eine provokation durch eine mehr oder weniger geistreiche kunstaktion –

dann ist das fast so gut wie ein bürgermeister mit reichlicher beziehungserfahrung, der sich für swingerclubs nicht zuständig fühlt. so sorry, aber mich durchdringt ein höllisches g’lachter!

SlimSlowSlider
00
26.2.2010, 15:51

"Die Rathaus-SPÖ muss schon völlig durchgeknallt sein, wenn sie öffentlichen Gruppensex mit 90.000 Euro, die der Umbau für die Realisierung der verschwitzten Fantasien eines 'Künstlers' aus der Schweiz verschlungen hat, unterstützt"

wusste gar nicht, dass strache einen so langen satz ausprechen kann. respekt.

numeris
02
27.2.2010, 13:19

Seine Wähler aber wissen es, und auch die ORF-Zuseher, die ihn im Sommer bei Ingrid Turnher gesehen haben (da hatte er besonders viel Kreide gefressen und die Meinung der Österreicher sehr perfekt getroffen).

Und seine Wähler werden (leider) immer mehr - das sollte die anderen Parteien eigentlich anspornen. Irgendwas stimmt nicht in deren Politik, dass ihnen die Wähler davon laufen.

entenkrages
00
28.2.2010, 07:53
ich seh´s dennoch anders:

irgendwas stimmt nicht mit den leuten, dass sie die fpö wählen.

hcl
00

Da haben Sie allerdings recht: Keiner legalen sexuellen Einstellung oder Perversion liegt ein derart krankes Hirn zu Grunde, wie einem FPÖ-Sympathisanten.

numeris
00
28.2.2010, 13:56
Alles Recht geht vom Volk aus

heißt es doch in Artikel 1 unserer BVfg. Die Politiker müssen halt ihr Wahlvolk austauschen! :-)

hcl
00

Das wird der Strache dann schon so machen, in den "Arbeitslagern": Vollbeschäftigung auf der einen Seite und keine lästigen Kritiker im Wahlvolk auf der anderen Seite.

www.pekobaxant.at
 
01
25.2.2010, 12:53
Strache hat im Swinger Club sein neues politisches Zuhause gefunden


http://www.pekobaxant.at/stories/s... -gefunden/

Bolschewik
10
25.2.2010, 08:45

wär ja noch schöner wenn der häupl daran freude hätte, überhaupt jetzt vor der wahl und wo er doch eine neue lebenspartnerin hat, die würde sich schön bedanken

Puritsche
 
01
25.2.2010, 18:37


Se kennan ihna a ned aus, da geht ma a zu zweit hin....als Pärchen.

hcl
00

In seinem Fall zwingend, sonst fadisiert er sich dort noch und sauft sich nur an. *eg*

Henry Flower
03
24.2.2010, 13:21
naja,

warten wir halt ab, bis der erste effler drin erwischt wird

Kalvarienberg
04
23.2.2010, 17:25
War der Humpty Dumpty schon zugegen ?

Napoleon Solo
00
24.2.2010, 18:28
Oh, die legendären Russenhütten ...

wronskys ohren
30
23.2.2010, 17:18

alkoholbedingte stimmungsschwankungen könnte der herr bürgermeister mit einer therapie in den griff kriegen

sir osis of liver
 
01
24.2.2010, 13:15

jeder wiener bürgermeister (vielleicht nicht der körner, temporibus illis) hat gern getrunken, damit hat er sich seinen wienern angeglichen.

Ger hard
01
24.2.2010, 13:33
Jeder

Wiener, Österreicher, ... trinkt gerne - damit sorgt man für eine wesentlich höhere Lebenserwartung.

W. Schaffenrath
15
23.2.2010, 17:15
Die FPÖ immer schon "wegweisend" in Sachen Kunst!

FPÖ-Plakataktion im November 1995, „Lieben Sie Scholten, Jelinek, Häupl, Peymann, Pasterk . . . – oder Kunst und Kultur? Freiheit der Kunst statt sozialistischer(sic!) Staatskünstler.

Aber (ich kanns nicht lassen) auch die ÖVP, vor allem der vielgerühmte Busek unter Mock, geiferte gegen "Kottan ermittelt", Turrini und Pevny ("Alpensaga"). Wo ist das Christliche im Burgtheater?Und auch Sozialisten wollten Zensur (Vranitzky bei "Theatermacher", Slzbg.). Peymann, Thomas Bernhard, Nitsch, Valie Export, sogar Kinderbuchautorin Mira Lobe wurden von den selbsternannten Kulturkämpfern verunglimpft wo es nur ging.

"Heldenplatz" habe ich fast vergessen!

Vielleicht wird Strache eines Tages zuständig für Kunst und Kultur? Von ÖVPs Gnaden ?

hilde peymann
13
23.2.2010, 17:04

die erklärung finde ich intellektuell erbärmlich. das beethoven fries wurde in einer völlig reaktionären zeit ausgestellt, swinger club berichte kommen in jedem 2. fernsehprogramm und sind kleinbürgerliche heterosexuelle sportfickorte einer kapitalisitischen sex sells welt. da ist wohl der künstler selbst etwas verklemmt. oh je, fand die idee zunächst amüsant, aber nach der erklärung nicht tiefer als 15 cm.

okami
01
26.2.2010, 15:45
Zeiten von Videoüberwachung und Vorratsdatensammlung und Nacktscanner ...

... sind nicht so weit weg von reaktionären Zeiten. Oder sollte man besser sagen: restriktiv, suppressiv, ... ?

Swingerclub im Fernsehen spielt es zur Vernebelung.

Die potentielle, reale Gefahr von Swingerclubs sind Menschen die zumindest auf einem Gebiet schon ihre Nonkonformität bewiesen haben, fast so als ob man die 'falschen' Bücher liest!

16erblech
03
23.2.2010, 16:30
haüpl hat keine freunde...

...hab ich mich doch glatt verlesen. a scheener leger vom standard:-)

Gremlin3
00
23.2.2010, 16:03

bitte um mehr Infos über den swingerclub, wie funktionierts, wer ist dort, kennt man wen? *sabber*

politisch-unkorrekt
02
23.2.2010, 15:07
Wie eine so harmlose (wenn auch leider fade und gar nicht neue) Installation ein solches

Aufregen schaffen kann ist allerdings nicht harmlos und das einzig Provokative dabei. Wir sollten andere Politiker wählen, weiß allerdings auch nicht wie das geht ;-)

KHG - die reine Unschuldsvermutung
01
23.2.2010, 15:01
was wollten uns die herren bürgermeister jetzt sagen

klingt irgendwie als ob sie nichts zu sagen hätten, aber sich trotzdem zu wort melden wollen

Gute Miene
13
23.2.2010, 16:19
Jeden Dienstag ist Pressekonferenz

des Bürgermeisters. Und wenn er von Journalisten "allfälliges" gefragt wird, gibt er halt Antwort. Eh voll OK, was er sagt...

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