Bewegung ab 50+

Skifahren optimales Fitness-Training

18. Jänner 2010, 11:54
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    foto: apa/alpenregion bludenz/walser-image.com

    Fährt man auf flachen Pisten, so trainiert man die Ausdauer.

Positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, den Fettstoffwechsel, Koordination und Psyche

Salzburg  - Skifahren kann für Menschen ab 50 ein optimales Fitness-Training sein, wenn es richtig betrieben wird. Das ergab eine Studie der Universität Salzburg, die Erich Müller, der Leiter des Fachbereichs Sport- und Bewegungswissenschaft, diese Woche präsentierte. Abhängig vom Fahrstil, der Geschwindigkeit, der Kondition und der Piste werde das Herz-Kreislauf-System trainiert, der Fettstoffwechsel angekurbelt und die Koordination gefördert. Außerdem tut man der Psyche etwas Gutes.

Kardio - Intervall - Fettverbrennung

Fährt man auf flachen Pisten, so trainiert man die Ausdauer und verbrennt in erster Linie Fett. Auf steilen Pisten hingegen steigt die Anstrengung und die Kraft wird trainiert. Legt man während dieser Fahrten mehrere Pausen ein, so gleicht dies einem Intervalltraining, welches das Schlagvolumen des Herzens positiv fördert. "Gegen Osteoporose ist eine intensive Kraftbeanspruchung beispielsweise sehr gut", so Müller. Durch Ausdauertraining kann zudem der Blutdruck gesenkt werden, was wiederum das Sterblichkeitsrisiko immens senkt.

Wer nun vermutet, dass viele Pausen und das Liftfahren kontraproduktiv sind, der irrt: "Auch während der Pausen ist die Herzfrequenz relativ hoch, so befindet man sich in Summe mindestens 60 Minuten während eines Skitages in der optimalen Herzfrequenz", konstatierte der Studienleiter.

Freude und Glückshormone

Der Pistenspaß auf zwei Brettln fördert jedoch nicht nur das körperliche Wohlbefinden, sondern bereitet auch viel Freude, wie die Studienergebnisse zeigen. Mehr als 70 Prozent der knapp 400 Befragten fahren unter anderem wegen des Naturerlebnisses und des Bewegungsgefühls Ski. Dabei die Idealfigur zu erreichen, spielt lediglich eine untergeordnete Rolle. "Unruhig, gereizt, niedergeschlagen oder erschöpft war während des Skitages kaum einer der Probanden", bestätigte der Studienleiter. "Zudem überstieg die Belastung während der dreieinhalb Stunden bei niemandem den etwas anstrengenden Bereich." Durch die körperliche Beanspruchung schüttet der Körper eigene Opiate, also Glückshormone aus, wodurch wiederum das Auftreten von Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen deutlich reduziert werden kann.

Das Forschungsprojekt ergab zudem, dass die Beschwerden, die viele Menschen im Alltag hatten, während dem Skifahren signifikant zurückgingen. Nur 15 Prozent der Befragten klagten über Beschwerden während des Sports. Da die Verletzungsgefahr beim Skifahren im Vergleich zu anderen Sportarten nicht unterschätzt werden darf, sind Aufwärmübungen vor allem für die Schultern, Knie und die Hüfte aber trotzdem unerlässlich. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 31
1 2
50+
00
21.1.2010, 13:07
Positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, den Fettstoffwechsel, Koordination, Psyche und da wirkt JEDER Sport - der REGELMÄSSIG ausgeübt wird und nicht nur im Oster-Sommer-und Winter-Urlaub.


Wenn ich da raus sehe gibt es Schnee aber wo sind die Berge............

Jetzt müsste ich erst mal ca. eine Stunde Autofahrt in Kauf nehmen um Skifahren zu können. Zum Vergessen! Und würde mir auf Dauer keine FREUDE, keinen SPASS machen!

Also laufe ich wöchentlich ca. drei Stunden,

strecke, dehne den Luxuskörper ca. drei Stunden

und so als Sahnehäubchen drauf

belaste ich die Muskeln mit Gewichten ca. 1 Stunde

und all das ohne stundenlange Anfahrtszeiten.

HERRLICH, das kann ich auch GENIESSEN!

didi111
00
19.1.2010, 15:33
Eine interessante Frage für eingefleischte PISTENFREAKS!


Wie macht man aus einer schwarzen (Schi)Piste innerhalb von 2 Stunden eine rote?

Hhmm?

Die Antwort:

Man läßt eine Anfängergruppe runterfahren.

A Voice
00
19.1.2010, 13:09
Sehr optimal

eine Woche im Jahr %-p

Andererseits: zahlt dann die Krankenkasse jedes Wochenende zur Prävention? wäre voll OK :-D

badlwand
02
19.1.2010, 06:49
läuft das wintergeschäft nicht gut??

interessante werbekampagne...
und das als wissenschaftliche studie getarnt.

glaube, dass z.b. langlaufen für ältere menschen sinnvoller und sicherer ist.

bösartigster Schlechtmensch
00
19.1.2010, 01:11
Skifahren = 80% auf dem Sessel sitzen

J-Besta
 
00
19.1.2010, 10:56

Bei den Liftpreisen hab ich aber ein gutes Gewissen dabei :D

grgr grn
13
19.1.2010, 00:18
Herumgehen optimales Fitness-Training

Positive Auswirkungen auf alles.
Herumgehen kann für Menschschen ab 1 ein optimales Fitness-Training sein,wenn es richtig betrieben wird.
Geht man auf flachen Wegen, so trainiert man die Ausdauer und verbrennt in erster Linie Fett. Auf steilen Wegen steigt die Anstrengung und Kraft wird trainiert. Gatschige Wege hingegen stellen eine Herausforderung für Saubermänner und den Gleichgewichtssinn dar, aber auch richtiges Zaubern, Verreißen und Stürzen will gelernt sein.
Freude und Glückshormone.
Der Herumgehspaß auf zwei Beinen fördert jedoch nicht nur das körperliche Wohlbefinden, sondern bereitet auch viel Freude. Mehr als 69% der 99,9% Befragten gehen unter anderem wegen des Naturerlebnisses und des Bewegungsgefühls herum.

Schifoara
00
19.1.2010, 07:01
genial!! :-)

danke für dieses Posting in aller Früh!
Obwohl ich ein leidenschaftlicher Schifahrer bin, ist Ihre Antwort auf den Artikel einfach perfekt.

Ludovico Settembrini
02
18.1.2010, 17:13

die wirkung auf die psyche kann ich bestaetigen es gibt wenige dinge die meine stimmung so anregen wie schifahren, ob touren gehen oder pistenrutschen ist dabei egal. mir ist auch egal ob das wetter traumhaft oder schlecht ist, hauptsache draussen und am berg.

hoffentlich wird der artikel nicht von kaerntner politikern gelesen, sonst gibts bald liftkarten auf krankenkasse...

sociovation
01
18.1.2010, 15:46
Wohingegen

Herzmediziner aus Giessen festgestellt haben, dass die Kombination von körperlicher Anstrengung und Kälte beim Schneeschaufeln für ältere Menschen lebensgefährlich sein kann. (Quelle: heutige Ausgabe der SN)
Es drängt sich die Schlussfolgerung auf, dass Schneeschaufeln in Hessen im Gegensatz zu Schifahren in Salzburg kein nennenswerter Wirtschaftszweig ist.
Jetzt kann dann jeder je nach ideologischer Ausrichtung und wirtschaftlichem Interesse das glauben, was er will.
Hoffentlich auch zugunsten des jeweiligen Gesundheitsszustandes...

alte frau
00
19.1.2010, 09:58

unterschied ist ganze einfach:
wir alten leute hassen schneeschaufeln
skifahren tun wir gerne

erich1963
00
18.1.2010, 16:23
Schneeschaufeln ist in Hessen natürlich..

...der ultimative Trendsport: Hardcore-Snowschaufeling. Wart ab, was sich da in den nächsten Jahren noch tut! ;-)

Sabine Werner
13
18.1.2010, 15:14

Selten so einen Schwachsinn gelesen, wenn etwas fettverbrennend und kreislauffördernd ist, dann sicher Ski-Langlauf, und nicht das Runterfahren auf einer Piste.

NoComment
20
18.1.2010, 20:28

sind sie sicher dass sie bei dem thema mitreden sollten? die bis jetzt höchste (aufgezeichnete) pulsbelastung hatte ich z.bsp. bis jetzt beim schifahren. und wenn es darum geht, den fettstoffwechsel zu trainieren, dürfte langlaufen die meisten über 50-jährigen doch überfordern (die wenigen fitten mal ausgenommen), während das klassische hobbyschifahren ("runterrutschen") die meisten 50+-ler wirklich nicht überfordert.

Name d. Red. bekannt
00
18.1.2010, 23:57

hoher puls != fsw

NoComment
00
19.1.2010, 09:38

ja genau das hab ich ja auch am erstposting bekrittelt! da wird suggeriert dass der puls beim schifahren höher sei als beim langlaufen, daher sei schifahren nicht so kreislauffördernd. das mag aber für den klassischen pistenrutscher nicht zutreffen, die bewegen sich beim schifahren in pulsregionen die mit sicherheit die fettverbrennung fördern. außerdem halte ich schifahren auf diesem niveau für weit ungefährlicher als langlaufen (ich mach beides sehr intensiv).

hagane
10
18.1.2010, 21:32

es ist schonmal eine anmaßung 50+ leute als krüppel darzustellen die nicht mehr fähig sind sportlich aktiv zu sein.
dann noch das argument von der maximalen je gemessenen pulsbelastung was aber sowas von überhaupt nichts über die effektivität einer sportart bezüglich gesundheit aussagt und noch weniger wenns nicht um hochleistungssport geht.
und dann noch andere das mitreden in frage stellen.... na du bist ja echt ein toller hecht!

NoComment
00
19.1.2010, 00:00

also irgendwie muss mein posting das gegenteil von dem bewirkt haben was ich sagen wollte: der vorposter hat behauptet, dass schifahren nicht fettverbrennend und nicht kreislauffördernd sei. im artikel gehts um die zielgruppe 50+. für die ist das sowohl relevant und das "rutschen" ist genau die belastung, die sie brauchen und die ihnen gut tut. ich seh oft genug ältere langläufer die sich deutlich zuviel zumuten.

phaidros
12
18.1.2010, 13:21

zum 10,000.sten mal:
fettverbrennung ist nicht fettabbau.

wozu sollte jemand, der nicht unbedingt marathon laufen moechte oder aehnlichen langzeitausdauersport betreibt (ironman etc), seinen fettstoffwechsel trainieren wollen? was soll er damit?

auch wenn man bei niedrigen belastungen relativ mehr fett als kohlehydrate verbrennt als bei hoeheren, ist der absolute fettverbrauch trotzem geringer.

schifahren: 70% der zeit im lift herumsitzen, 20% der zeit auf den lift warten, max. 10% tatsaechliche bewegung. wer kommt bitte auf 3.5 stunden effektiv schifahren an einem tag? wenns hochkommt, ist es eine stunde - das ist das geld und den materialaufwand nicht wert.

langlaufen/schitouren ist viel gesuender.

Jimmy1983
00
19.1.2010, 07:01

Zum teil gebe ich ihnen recht.
Allerdings kommt es darauf an wie und wo man fährt.
Ich persönlich gehe auch Touren allerdings nur als mittel zum zweck. Die richtig geilen Spots kann man mit einem Lift meist nicht erreichen.

Und falls man diese doch mit dem Lift erreicht und den ganzen Tag nur offpist fährt, sie würden gar nicht glauben was man da verbrennt!
Meiner Trainingsuhr zufolge habe ich einen Energieumsatz bei 5h Skifahren von ca. 3800 kcal, der durchschnittspuls liegt bei mir bei ca. 110 bpm Spitzenpuls 175 bpm (liegt vermutlich daran das man doch hin und wieder im Powder bergauf hiken muss).

Das problem beim Langlauf bzw. Tourengehen ist wenn man das ganze übertreibt kann man den Bronchen adieu sagen

mfg



wurzen sepp
 
00
19.1.2010, 10:41
lieber jimmy:

spot = Stelle
offpist = variante
powder = pulverschnee
hiken = in diesem fall wohl "steigen" gemeint.

danke für die aufmerksamkeit.

Jimmy1983
00
19.1.2010, 10:51

: )

sind doch sehr gebräuchliche Ausdrücke oder nicht?

kauf nix
00
19.1.2010, 04:05
wenn's spass macht????

langlaufen ist vielen zu fad und ich bin durchaus froh, dass nicht jeder zweite skifahrer auch touren geht...

Name d. Red. bekannt
00
18.1.2010, 23:55
:.

zB weil
* eine verbesserte grundlagenausdauer die ragenerationsfähigkeit verbessert (=trainingsqualität/ quantität)
* ein ökonimiesierter fsw die wichtigen kohlehydratreserven "schont"
* die fähigkeit zur wiederherstellung energiereicher phosphate (atp, crp) verbessert wird
* mit zunehmender vorzeitiger ermüdung die konzentrationsfähigkeit bzw. die qualität der koordination abbaut (vereletzungsrisiko)

natoll
00
18.1.2010, 18:54

du lebst in der vergangenheit. bei modernen liftanlagen fährst maximal doppelt solang rauf wie runter. bei den meisten leuten isses eher umgekehrt.
warten? ja vor 10 jahren oder bei strahlend blauen himmel in den semesterferien. sonst nicht mehr.

das mit dem fettabbau stimmt allerdings und das "gesuender" kommt drauf an wie man es betreibt und was einem spaß macht.

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