Anwalt von möglichem Ibiza-Drahtzieher: Es war ein "zivilgesellschaftlich motiviertes Projekt"

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Den Kontakt zwischen Gudenus und der vermeintlichen russischen Oligarchennichte soll ein Wiener Anwalt arrangiert haben. Dessen Anwalt sieht im pikanten Strache-Video "Enthüllungsjournalismus"


Wien – Heinz-Christian Strache (FPÖ) hat bei der Staatsanwaltschaft Wien Anzeige gegen drei Personen im Zusammenhang mit Ibiza-Gate erstattet. In einer Erklärung gegenüber der APA bezeichnete er diese als "mögliche Mittäter" bei der Erstellung des Materials. Strache geht nicht davon aus, dass es noch weiteres kompromittierendes Material gegen ihn gibt.

Indes hat sich der Rechtsvertreter des Wiener Anwalts M., der das erste Treffen zwischen Gudenus und der vermeintlichen russischen Oligarchennichte arrangiert haben soll, an die Öffentlichkeit gewandt. Darin stellt der Anwalt des Anwalts fest, dass es sich "um ein zivilgesellschaftlich motiviertes Projekt, bei dem investigativ-journalistische Wege beschritten wurden", gehandelt habe.

Am Freitagvormittag trafen sich Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und die Landeshauptleute, um die aktuelle politische Situation zu besprechen.

DER STANDARD begleitet Sie mit einem Liveticker durch den innenpolitischen Tag. (red, APA, 24.5.2019)


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