Leichtfried: "Kurz muss beginnen, wie ein Bundeskanzler zu agieren"

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In der Livediskussion kündigt SPÖ-Politiker Leichtfried neue Rauchverbot-Initiative an, Neos-Vize Scherak stellt Bedingungen für Unterstützung von Kurz


"Kleine Kinder und Alkoholisierte sagen die Wahrheit", sagt der stellvertretende SPÖ-Klubchef Jörg Leichtfried. Und eben genau deshalb glaubt er, dass der ehemalige Vizekanzler Heinz-Christian Strache in der Villa auf Ibiza nicht nur geprahlt hat, als er über versteckte Parteispenden sprach.

Am Mittwoch war es wieder so weit: Leichtfried und Nikolas Scherak, stellvertretender Klubchef der Neos, diskutierten beim STANDARD live über die Folgen von Ibiza-Gate, insbesondere darüber, wie die beiden wichtigsten Oppositionsparteien mit dem Misstrauensantrag gegen Kurz umgehen wollen.

Wie immer haben die Fragen aus der STANDARD-Community an unsere beiden Gäste durch die Sendung getragen.

In der Falle mit dem Kanzler

"Kurz muss beginnen, wie ein Bundeskanzler zu agieren", sagte Leichtfried. Falls er das tue, werde die SPÖ nicht gegen ihn stimmen. Nikolaus Scherak begründete in der Livediskussion, warum seine Partei nicht gegen den Kanzler stimmen will. Aber sitzen dann die Neos nicht in der Falle, würden sie denn alles mittragen, was Kurz in den kommenden Monaten möchte? Und warum überhaupt führt es zu Instabilität, wenn der Kanzler abgewählt wird? Sehen Sie im Video die Antworten auf diese Fragen. Und warum es Leichtfried beim Thema Rauchverbot für möglich hält, dass alle Parteien gegen die FPÖ ein strengeres Gesetz beschließen. Moderation: András Szigetvari. (szi, 22.5.2019)