Neos-Kandidatin Gamon hofft auf Zeichen für Vereinigte Staaten von Europa

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Die pinke Listenerste für die EU-Wahl stellte sich am Freitag den Fragen der Userinnen und User


Wenn Neos-Spitzenkandidatin Claudia Gamon zum Chat mit den Userinnen und Usern des STANDARD kommt, haben die Vereinigten Staaten von Europa zumindest erzählerisch Form angenommen. Gamon meint, so ziemlich alles in der Geschichte der EU sei irgendwann einmal hochunrealistisch gewesen – "bis jemand den Schneid hatte und angefangen hat bzw. sich dafür eingesetzt hat". Ein gutes Ergebnis für die Neos würde ein Zeichen dafür bedeuten, dass es sich lohnt, für eine Idee wie eben die Vereinigten Staaten von Europa einzutreten.

Auch mit ihrer Vorstellung von einer europäischen Armee zeigen die Pinken Kante. Außerdem spricht sich Gamon für eine Direktwahl des Kommissionspräsidenten aus. Eine gute Gelegenheit, im Chat nachzuhaken.

Bei der vergangenen Europawahl 2014 erreichten die Neos, die im EU-Parlament Teil der Liberalen Fraktion (Alde) sind, 8,1 Prozent. Erklärtes Wahlziel der mit 30 Jahren jüngsten und einzigen weiblichen Spitzenkandidatin ist es, dieses Ergebnis zu übertreffen. (red, 10.5.2019)

Chat-Nachlese:

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