U-Ausschuss befragt BVT-Mitarbeiter, der von Intervention profitiert haben soll

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Am Vormittag wurde Kickls Kabinettschef Reinhard Teufel befragt, etwa zu Burschenschaften


Innenminister Herbert Kickl (FPÖ), Generalsekretär Peter Goldgruber, dessen Mitarbeiter Udo Lett, Generaldirektorin für Öffentliche Sicherheit Michaela Kardeis, BVT-Direktor Gridling, und so weiter und so fort – fast alle prominenten Namen im Innenministerium wurden im Zuge der BVT-Affäre befragt, einvernommen oder interviewt. Ein Name fiel bislang überhaupt nicht: Der von Reinhard Teufel (FPÖ). Dabei sitzt der niederösterreichische Landtagsabgeordnete als Kabinettschef im Schaltzentrum der Macht. Nun musste auch er im parlamentarischen Untersuchungsausschuss aussagen. Ab zehn Uhr stand den Abgeordneten Rede und Antwort.

Inhaltlich brachte die Befragung wenig, die Oppositionspolitiker fragten vor allem nach seinen burschenschaftlichen Netzwerken und etwaigen Kontakten nach Rechtsaußen.

Am Nachmittag folgten dann zwei Befragungen, die Licht ins Dunkel der Postenbesetzungen bringen sollen. Aus den vergangenen Zeugenbefragungen ergibt sich bislang ein klares Bild politischer Interventionen, einer der zwei Beamten soll ebenfalls über politischen Einfluss ins BVT gelangt sein. (red, 18.2.2019)