Wetterextreme halten an: Mehr Schnee, höchste Lawinengefahr bleibt

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In Salzburg sitzen 17.000 Menschen fest, am niederösterreichischen Hochkar versuchen Einsatzkräfte 180 Personen zu befreien


Nach den vergangenen Tagen mit extremen Schneefällen in weiten Teilen Österreichs ist kurzfristig mit keiner Entschärfung der Situation zu rechnen. Am Dienstag soll der Höhepunkt der Schneefälle erreicht werden.

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik erwartet, dass es am Montag an der Alpennordseite vom Bregenzerwald bis zur Rax anhaltend stark schneien wird. Die Schneefallgrenze dürfte auch in tiefere Lagen sinken. Außerdem wird Sturm mit bis zu 130 km/h erwartet.

  • Salzburg: Rund 17.000 Menschen sind seit Sonntagabend eingeschlossen.
  • Tirol: Die höchste Lawinenwarnstufe wurde ausgeweitet, 1.000 Haushalte sind ohne Strom.
  • Steiermark: Weiterhin herrscht große Lawinengefahr mit Warnstufe vier in den Nordalpen.
  • Niederösterreich: Am Hochkar versuchen Helfer 180 Leute freizuschaufeln.
  • Vorarlberg: Lech, Zürs und Stuben sowie die Orte im Großen Walsertal sind nicht erreichbar, die Arlbergbahnstrecke zwischen Bludenz und Landeck wurde wegen Lawinengefahr gesperrt.