Chat: Wie begegnet man Hasspostings präventiv?

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Welche Rolle spielen die Mitglieder der Community selbst? Caroline Kerschbaumer, Leiterin der Zara-Beratungsstelle, und Christian Eidherr, Moderator der STANDARD-Foren, beantworteten Ihre Fragen


Facebook, Twitter und Foren von Medien sind Plätze für den demokratischen Meinungsaustausch. Das Internet bietet die Möglichkeit, dass alle daran teilnehmen und davon profitieren können. Wären da nicht die sogenannten "Hasspostings", also Beiträge, die je nach Definition den gesetzlichen Rahmen verletzen oder auf andere Weise destruktiv wirken.

Die Bundesregierung arbeitet an einem "digitalen Vermummungsverbot", um Straftaten im Internet besser verfolgen zu können. Doch kann man nicht schon früher ansetzen? Die Internetexpertin und Autorin Ingrid Brodnig meint dazu dem STANDARD gegenüber: "Es gibt kein Wundermittel gegen Hass im Netz, aber Moderation zeigt, welches Diskussionsniveau möglich ist."

Der Verein Zara, der sich für Zivilcourage und Antirassismusarbeit engagiert, setzt auf drei Säulen: Beratung, Prävention und Sensibilisierung der Öffentlichkeit. In Trainings werden Handlungskompetenzen vermittelt, die rassistischen Inhalten und Hassbotschaften im Internet entgegenwirken.

Ihre Fragen und Statements

Am 8.1.2019 fand ein Chat mit Caroline Kerschbaumer, Leiterin der Zara-Beratungsstelle, und Christian Eidherr, Moderator der STANDARD-Foren statt. Lesen Sie nach, wie folgende Themen diskutiert wurden:

Welche Rolle spielen die Mitglieder der Community selbst? Wie kann jeder Einzelne dazu beitragen, dass ein wertschätzendes Klima entsteht? Was machen STANDARD-Moderatoren mit Störenfrieden? Wie kann eine Bewusstseinsbildung in der breiten Bevölkerung gelingen? (cmb)