BVT-IT-Experte schildert dilettantische Zustände bei der Hausdurchsuchung

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Zuvor war der oberösterreichische FPÖ-Landesrat Elmar Podgorschek geladen, der eine Umfärbung als "demokratisches Recht" bezeichnet


Der BVT-Untersuchungsausschuss hält diese Woche seine letzten zwei Sitzungen des heurigen Jahres ab. Am Mittwoch erscheint als erste Auskunftsperson der oberösterreichische Landesrat Elmar Podgorschek (FPÖ), der bei einer Rede vor Mitgliedern der deutschen AfD erklärt hatte, man müsse eine "Zelle im Verfassungsschutz austrocknen". Er soll erklären, inwiefern diese Äußerung mit der Razzia im BVT zusammenhängt.

Danach erscheint ein Mitarbeiter der Extremismus-Referatsleiterin Sibylle G., der bei der Razzia als Vertrauensperson anwesend war. Letzter Zeuge ist ein IT-Techniker des BVT, bei dem auch eine Hausdurchsuchung durchgeführt wurde.

Am Donnerstag kommen dann Karl Hutter, Leiter der Präsidialsektion im Innenministerium, sowie IT-Experte Nikola K., der die Information über die berüchtigte "Fernlöschung" der Daten im BVT erhalten hatte. (red, 5.12.2018)