UN-Generalversammlung: Trump kommt zu spät, fordert aber "Amerika zuerst"

Livebericht

US-Präsident Donald Trump hielt seine Rede im Uno-Hauptquartier in New York

Die staugeplagten New Yorker mussten sich seit am Dienstag auf noch mehr Einschränkungen im Verkehr einstellen. Der Grund war die Generalversammlung der Vereinten Nationen in der Stadt. Mehr als 140 Staats- und Regierungschefs werden dazu erwartet. Auch US-Präsident Donald Trump hielt Dienstagnachmittag seine mit Spannung erwartete Rede vor der UN-Generalversammlung in New York. DER STANDARD berichtet live.

Trump kam verspätet bei den Vereinten Nationen an, seine mit Spannung erwartete Rede musste zunächst nach hinten verschoben werden. Darin hat der US-Präsident dann aber mit Nachdruck seine "America First"-Politik vertreten. Trump sprach am Dienstag am UN-Hauptsitz in New York von einer "Ideologie der Globalisierung", die von den USA abgelehnt werde. Sein Land werde in Zukunft nur noch Auslandshilfe an die Staaten gewähren, die die USA respektierten und deren Freunde seien.

Für das viele Eigenlob, das Trump vor den Vereinten Nationen aussprach, erntete er Gelächter.

Im Atomstreit mit dem Iran bestätigte Trump seine harte Haltung und rief alle Staaten auf, die iranische Führung so lange zu isolieren, wie deren aggressives Verhalten andauere. Zudem nutzte Trump den Auftritt, um Erfolge seiner bisherigen Amtszeit seit Januar 2017 zu betonen. Die USA stünden wirtschaftlich stärker da als jemals zuvor, sagte er. (red, 25.9.2018)