77 grausame Sekunden lassen Salzburg scheitern

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Österreichs Meister trotz 2:0-Führung und spielerischer Überlegenheit wieder einmal gescheitert


Auch im elften Anlauf in der Red-Bull-Ära ist Salzburg am Einzug in die Fußball-Champions-League gescheitert. Österreichs Serienmeister führte im Heimspiel gegen Roter Stern Belgrad nach zwei Toren von Munas Dabbur (45., 48./Foulelfer) bereits hochverdient 2:0. Doch ein Doppelschlag durch El Fardou Ben Nabouhane (65., 66.) binnen 77 Sekunden zerstörte noch den Königsklassen-Traum der "Bullen".

Der serbische Champion, der im Hinspiel ein 0:0 erreicht hatte, darf dagegen nach dem Weiterkommen aufgrund der Auswärtstorregel die erste Champions-League-Teilnahme der Club-Geschichte bejubeln. Salzburg muss sich neuerlich mit der Europa League trösten, in der man in der abgelaufenen Saison erst im Halbfinale ausgeschieden war.