Zehntausende gegen Zwölfstundentag auf der Straße

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Zwischen 80.000 und 100.000 Menschen protestierten am Samstag in Wien. ÖGB-Chef Katzian fordert eine Volksabstimmung über den geplanten Zwölfstundentag


Wien – Zehntausende Menschen fanden sich am Samstag am Wiener Heldenplatz ein, um gegen die von der Regierung geplante Arbeitszeitflexibilisierung zu demonstrieren. Damit erreichte der Widerstand gegen den Zwölfstundentag seinen vorläufigen Höhepunkt. Zur Demonstration hatte der Gewerkschaftsbund (ÖGB) aufgerufen. Erste grobe Schätzungen der Organisatoren gehen von 100.000 Demonstranten aus, die Polizei sprach zunächst von 25.000 bis 30.000 Menschen, korrigierte ihre Einschätzung am späteren Nachmittag aber auf 80.000.

DER STANDARD hat live von der Demonstration berichtet. Den Ticker gibt es hier zur Nachlese. (red, 30.6.2018)