Politologe Heinisch im Chat: "Schwarz-Rot in Salzburg hätte Erklärungsbedarf"

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Der Leiter des Fachbereichs Politikwissenschaft beantwortete die Fragen der Leserinnen und Leser zur Landtagswahl in Salzburg.


Salzburg – Der Wahlkampf für die Salzburger Landtagswahl befindet sich im Endspurt. Die Parteien mobilisieren in der letzten Woche noch alle Kräfte, um die Wähler von sich zu überzeugen. Am Sonntag wird dann der neue Landtag gewählt.

Der Salzburger Politologe Reinhard Heinisch stand STANDARD-Leserinnen und -Lesern am Mittwoch eine Stunde lang in einem Chat für Fragen zur Verfügung. Heinisch ist der Leiter des Fachbereichs Politikwissenschaft an der Universität Salzburg. In seiner Forschungstätigkeit beschäftigt sich Reinhard Heinisch mit Fragen der österreichischen Politik im europäischen Kontext, der Arbeitsmarktpolitik sowie der vergleichenden Populismusforschung.

Haslauer laut Umfragen klar auf Platz eins

Die bisher veröffentlichen Umfragen sehen Landeshauptmann Wilfried Haslauer klar auf Platz eins. Der ÖVP-Chef dürfte zulegen und könnte mehrere Koalitions-Optionen haben. Das Rennen um Platz zwei wird wohl zwischen SPÖ und FPÖ entschieden. Die Grünen kämpfen nach dem Rekordergebnis von 20,2 Prozent bei der letzten Wahl darum, nicht allzu viele Stimmen zu verlieren. Den Neos prognostizieren die Umfragen mit dem Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde den erstmaligen Einzug in den Landtag. Keine Chance sollen hingegen die von der FPÖ abgespaltene FPS Liste Karl Schnell sowie der Ex-Team-Stronach-Landesrat Hans Mayr mit seiner Liste Salzburger Bürgergemeinschaft (SBG) haben. (Stefanie Ruep, 16.4.2018)