Buwog-Prozess: Verhandlung für Donnerstag fällt aus

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Ein Beisitzer sei erkrankt, teilte die Sprecherin des Landesgerichts Wien, Christina Salzborn, Donnerstag früh mit


Wien – Die heutige Verhandlung im Buwog-Prozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser und andere findet nicht statt. Der Strafprozess hätte am Donnerstag um 9.30 Uhr fortgesetzt werden sollen mit der weiteren Befragung von Hochegger, außerdem wäre Meischberger-Anwalt Jörg Zarbl an der Reihe gewesen. Ein Beisitzer sei erkrankt, teilte die Sprecherin des Landesgerichts Wien, Christina Salzborn, Donnerstag früh der APA mit.

Am Mittwoch, dem neunten neunten Tag des Korruptionsprozesses gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und 14 weitere Angeklagte, stand die Befragung von Ex-Lobbyist Peter Hochegger durch die Grasser-Anwälte Manfred Ainedter und Norbert Wess im Mittelpunkt.

Sie versuchten mit zahlreichen Fragen und Beweismitteln die "Läuterung" von Hochegger ab dem Jahr 2009 zu erschüttern und ihm Falschaussagen nachzuweisen.

Staatsanwalt Alexander Marchart kritisierte die Frageart der Anwälte scharf, der Angeklagte dürfe nur zu Fakten und Beweismitteln befragt werden. (red, 11.1.2017)