"Kitchen Impossible" mit Bau, Lohninger, King, Trettl, Schnurr, Nakamura, The Duc Ngo und Mälzer

Forum+

Gemeinsam die Kochshow im TV schauen und darüber reden. Die Stationen der kulinarischen Reise: Baiersbronn, Amsterdam, Köln und Accra


Jemandem im Fernsehen beim Kochen nach Rezept zuzusehen, das ist das Konzept einer klassischen Kochshow – ob nun ein ambitionierter Hobbykoch am Werk ist oder ein Profi. Beim Kochwettstreit "Kitchen Impossible" sonntags ab 20.15 Uhr auf Vox wird es den Spitzenköchen nicht so leicht gemacht. Zwei Konkurrenten schicken sich getrennt voneinander auf Reisen. Ihnen wird im In- oder Ausland ein Gericht zur Verkostung vorgesetzt, Zutaten müssen erkannt und erschreckt werden, danach geht’s an einen fremden Herd, um das Gericht nachzukochen. Eine Jury, die das Gericht kennt und liebt, bewertet. Die Kochshow "Kitchen Impossible" ist bereits in dritter Staffel auf Vox zu sehen und beliebt: Bis zu 1,9 Millionen Zuseher hat die Sendung in Deutschland.

Gericht nachkochen

Am Reiseziel wird den Köchen die schwarze "Kitchen Impossible"-Box zugestellt. Darin findet sich das Lieblingsgericht der Stammgäste eines ortsansässigen Kochs, nicht aber das dazugehörige Rezept. Das muss der Koch schon selbst erkennen. Danach werden die Zutaten eingekauft und unter den strengen Blicken des einheimischen Kochs wird das Gericht möglichst originalgetreu nachgekocht. Das gelingt selbst Spitzenköchen mal besser, mal schlechter. Am Ende werden die Punkte der Feinschmeckerjury zusammengezählt und es gibt einen Gewinner.

Köche im Wettstreit

Beim Kochwettstreit mit Konstantin Filippou, der in Wien ein Restaurant und ein Bistro betreibt, kam Mälzer auf 8,6 Punkte, Filippou siegte mit 10,6 Punkten. The Duc Ngo, Maria Groß, Tohru Nakamura, Roland Trettl und Peter Maria Schnurr, Johannes King sowie Mario Lohninger haben in der dritten Staffel der Kochshow bereits Tim Mälzer herausgefordert. Bisher hat Mälzer 70,5 Punkte eingesammelt, seine Herausforderer liegen mit 73,7 Punkten vorne. Grande Finale ist am 25. März mit Christian Bau.

"Gegenseitig in die Scheiße reiten"

"Das hier ist ein Wettbewerb, in dem sich zwei Köche auf Augenhöhe gegenseitig in die Scheiße reiten", erklärt Tim Mälzer das Konzept der Sendung. Sich selbst beschreibt er im Interview mit dem STANDARD nicht als Spitzenkoch, aber als guten Handwerker, der mit Essen emotionalisieren kann. Unter dem Motto "Schmeckt nicht, gibt’s nicht" kochte er ab 2003 wochentags auf Vox. Es folgten Auftritte in "Kochen bei Kerner, der "Kocharena" oder "The Taste". In Hamburg betreibt er das Restaurant "Bullerei". (sb, 18.3.2018, Update 23.3.2018)

Zum Thema