ÖVP und FPÖ beginnen die Koalitionsverhandlungen am Mittwoch

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Wahlsieger Sebastian Kurz sieht bei den Freiheitlichen den größten Willen zur Veränderung. DER STANDARD informiert Sie live


Nachdem ÖVP-Chef Sebastian Kurz die Freiheitlichen am Dienstagvormittag offiziell zu Koalitionsverhandlungen eingeladen hat, sollen bereits am Mittwoch erste Gespräche stattfinden. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache will sich aber jedenfalls nicht hetzen lassen, eine Einigung sei noch nicht gewiss: "Wir werden es der ÖVP nicht einfach machen."

Die jeweils fünfköpfigen Verhandlungsteams setzen sich auf ÖVP-Seite aus Parteichef Kurz, den Generalsekretären Elisabeth Köstinger und Stefan Steiner, dem Wiener Landesparteichef Gernot Blümel und der stellvertretenden Parteichefin und Casinos-Vorständin Bettina Glatz-Kremsner zusammen. Die FPÖ schickt neben Strache Generalsekretär Herbert Kickl, Vizeparteichef Norbert Hofer, Klubdirektor Norbert Nemeth und die Abgeordnete Anneliese Kitzmüller in die Koalitionsrunden.

Die ÖVP wurde bei der Nationalratswahl am 15. Oktober stimmenstärkste Partei. Die FPÖ landete auf dem dritten Platz, knapp hinter der SPÖ. (red, 24.10.2017)