Kataloniens Präsident schiebt Unabhängigkeit vorerst auf

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Regierungschef beharrt aber auf Ergebnis des Referendums – Internationale Vermittlung möglich: "Wir brauchen Dialog"


Trotz einer Massendemonstration in Barcelona gegen die Abspaltung Kataloniens von Spanien am Wochenende hat der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont seine Pläne für die Unabhängigkeit der Region bekräftigt.

Bei seiner Rede im Regionalparlament in Barcelona am Dienstagabend hat der Separatist nach dem Referendum vom 1. Oktober, bei dem trotz massiver Polizeigewalt mehr als 40 Prozent der Wahlberechtigten abstimmen konnten, nicht die Unabhängigkeit der wohlhabenden Region im Norden Spaniens erklärt.

DER STANDARD hat in diesem Livebericht über die Situation in Katalonien berichtet. (red, 10.10.2017)