Pilz im Chat: "Fast jeder, der Sobotka ersetzt, wäre Gewinn für Österreich"

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Der Spitzenkandidat der Liste Pilz stellte sich den Fragen der Userinnen und User


Als "Basis für eine neue Plattform direkt gegenüber von Schwarz-Blau" sieht Peter Pilz die nach ihm benannte Liste, wie er im STANDARD-Chat am Dienstag erklärte. "Wir wollen eine Alternative dort aufbauen, wo SPÖ und Grüne nichts mehr zusammenbringen. Und wir wollen Strache die Protestwähler abspenstig machen." Das Ziel sei eine neue Mehrheit.

Sollte es seine Liste nicht nur ins Parlament, sondern potenziell auch in eine Koalitionsregierung schaffen, wäre eine inhaltliche Bedingung dafür "auf jeden Fall die Besteuerung steuerflüchtiger Großkonzerne und die Einführung der Google-Steuer". Auf die Frage eines Users, ob er dann gerne den Posten des Innenministers hätte, antwortete Pilz: "Fast jeder, der Sobotka ersetzt, wäre ein Gewinn für Österreich. Sogar ich."

Eine Zusammenarbeit mit der FPÖ könne er sich schon vorstellen – allerdings nur auf parlamentarischer Ebene, wie er es bei der Einsetzung des neuen Eurofighter-U-Ausschusses bereits getan habe. Aber "eine gemeinsame Regierung braucht eine gemeinsame Basis. Und da trennt uns zu viel." (red, 3.10.2017)