Merkels Union auf Platz eins, FDP wieder drinnen

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Sechs Parteien ziehen in den Deutschen Bundestag ein – Grüne und Linke bei neun Prozent – SPD mit historisch schlechtestem Ergebnis, Martin Schulz will SPD-Chef bleiben – AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland: "Wir werden Merkel jagen" – Merkel sieht Regierungsauftrag: "Strategische Ziele erreicht"


Die Deutschen haben der großen Koalition bei der Bundestagswahl am Sonntag einen massiven Denkzettel verpasst. Union und SPD sackten stark ab, die rechtspopulistische AfD wurde Hochrechnungen zufolge mit rund 13 Prozent auf Anhieb drittstärkste Kraft im neuen Parlament. Kanzlerin Angela Merkel will weitermachen, ihr Herausforderer Martin Schulz kündigte den Gang in die Opposition an.

Mit der AfD zieht zum ersten Mal seit sechs Jahrzehnten eine Partei in den Bundestag ein, die sich klar am rechten Rand verortet. Die liberale FDP schafft nach einer Legislaturperiode Abwesenheit den Wiedereinzug. Für die CDU von Angela Merkel bedeutet das Ergebnis zwar Platz eins, aber auch sehr große Verluste. 2013 haben die Unionsparteien noch 41,5 Prozent der Stimmen erhalten.

Die aktuelle ARD-Hochrechnung von 21:10 Uhr:

CDU/CSU – 33,00 Prozent

SPD – 20,7 Prozent

AfD – 13,0 Prozent

FDP – 10,6 Prozent

Grüne – 8,9 Prozent

Linke – 9,0 Prozent

Bei der Bundestagswahl traten fast 5.000 Kandidaten und mehr als 40 Parteien an. Sie stellten sich mehr als 60 Millionen Bürgern zur Wahl. Wir begleiten Sie mit Beiträgen aus der Redaktion in Wien sowie aus Berlin und München durch den Abend.

Ergebnisse

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