Junos-Kandidat Shetty zu Uni-Gebühren: "Weniger als ein Netflix-Account"

Chat

Der Spitzenkandidat der Neos-Studierendenliste stellte sich den Fragen der Userinnen und User


Wien – Die Junos sind die einzige Liste, die bei der ÖH-Wahl vom 16. bis 18. Mai mit einem Programm für Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen antritt. Spitzenkandidat Yannick Shetty verteidigte im STANDARD-Chat am Mittwoch das Modell von nachgelagerten Studiengebühren. "Wenn du 1.200 Euro netto pro Monat verdienst, zahlst du acht Euro pro Monat zurück. Das ist in diesem Fall weniger als für einen Netflix-Account – das ist mir eine bessere Bildung wert", schreibt er.

Um soziale Selektion durch Studiengebühren zu vermeiden, schlagen die Junos einen "massiven Ausbau der Sozial- und Leistungsstipendien" vor. Der aktuellen ÖH-Exekutive aus Fachschaftslisten, VSStÖ und Gras wirft Shetty vor, in der Hochschulpolitik auf der Bremse zu stehen. "Sie schafft es nicht einmal, mit progressiven Politikern sinnvolle Reformen auszuhandeln."

Bei der Wahl 2015 erreichte die Studierendenfraktion der Neos 11,2 Prozent und damit den fünften Platz. (red, 3.5.2017)